Mann nach Messerangriff tot – Ghanerin in U-Haft

Ein Fahrzeug der Mordkommission Hamburg. Symbolfoto: FoTe Press

(ha), Heute Vormittag ist ein 35-Jähriger bei einer Auseinandersetzung mit einer 41-jährigen Ghanaerin lebensgefährlich verletzt worden und verstarb wenig später im Krankenhaus. Die Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen.

Nach derzeitigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei kam es in der Wohnung der 41-jährigen Frau zu einem Streit mit dem anwesenden 35-Jährigen, in dessen Verlauf die Frau den Mann mit einem Messer lebensgefährlich verletzte. Der 35-Jährige flüchtete durch ein Fenster aus der Wohnung im ersten Obergeschoss und brach vor dem Haus zusammen. Zeuginnen und Zeugen riefen daraufhin den Notruf und leiteten Erste-Hilfe-Maßnahmen ein.

Der 35-Jährige wurde unter notärztlicher Begleitung in ein Krankenhaus gebracht. Dort erlag er wenig später seinen schweren Verletzungen. Die 41-Jährige wurde noch in ihrer Wohnung vorläufig festgenommen und dem Polizeikommissariat 43 zugeführt.

Die Mordkommission hat unter enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft (Abteilung für Kapitaldelikte) die Ermittlungen am Einsatzort übernommen. Die Ermittlungen dauern an.

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Hinweis der Hamburger Allgemeinen Rundschau:
Gemäß der Richtlinien des Deutschen Presserates heben wir in unseren Berichten (insbesondere bei Polizeimeldungen) die Nationalität einer Person nicht hervor. Im Pressekodex heißt es: „Niemand darf wegen seines Geschlechts, einer Behinderung oder seiner Zugehörigkeit zu einer ethnischen, religiösen, sozialen oder nationalen Gruppe diskriminiert werden.“

Richtlinie 12.1 – Berichterstattung über Straftaten (gültig seit 22.03.2017)

In der Berichterstattung über Straftaten ist darauf zu achten, dass die Erwähnung der Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu ethnischen, religiösen oder anderen Minderheiten nicht zu einer diskriminierenden Verallgemeinerung individuellen Fehlverhaltens führt. Die Zugehörigkeit soll in der Regel nicht erwähnt werden, es sei denn, es besteht ein begründetes öffentliches Interesse. Besonders ist zu beachten, dass die Erwähnung Vorurteile gegenüber Minderheiten schüren könnte.
Ihre Hamburger Allgemeine Rundschau benennt das Kind beim Namen. Wenn ein Täter aus Afghanistan, der Türkei, Syrien oder beispielsweise Pakistan kommt, wird es so auch erwähnt. Schließlich erwähnen wir auch, aus welchem Teil Deutschlands oder Stadtteil Hamburgs ein deutscher Straftäter kommt.


Hamburger schreibt Buch über ARD-Serie „Die Kanzlei“

Autor Pressephilipp zeigt stolz das neue Buch über die TV-Serie „Die Kanzlei“ an einer beliebten Filmkulisse am Fischmarkt. Foto: FoTe Press/Privat

(ds). Am 5. April 2005 wurde die erste Episode von „Der Dicke“ in der ARD ausgestrahlt und war von Anfang an so erfolgreich, dass die Serie bis heute – wenngleich auch unter einem anderen Namen – im Fernsehen zu sehen ist. Jede Folge hat eine Laufzeit von zirka 48 Minuten und der Zuschauer bekommt interessante, spannende und witzig präsentierte Anwaltfälle zu sehen, die meist in einem Gerichtssaal abgeurteilt werden. Während der Dreharbeiten zur 5. Staffel der Serie „Der Dicke“ starb Hauptdarsteller Dieter Pfaff im März 2013. Nach dem Tod des Protagonisten wurde die Hauptrolle durch Herbert Knaup besetzt. Seitdem wird die Serie unter dem Titel „Die Kanzlei“ fortgesetzt. Sabine Postel und viele weitere Schauspieler sowie Witz und Charme sind bis heute geblieben.

Der in Hamburg lebende Autor Pressephilipp hat sich in den vergangenen Wochen an seinen heimischen Computer gesetzt und ein 300 Seiten starkes Buch über die erfolgreiche TV-Serie veröffentlicht. „Von Anfang an sehe ich die Anwaltserie und achte stets darauf, wo einzelne Szenen gedreht wurden“, erzählt Pressephilipp im Gespräch mit der Hamburger Allgemeinen Rundschau. Ob der Fischmarkt, das Gebäude des Hamburger Landgerichts oder die eigentliche Kanzlei in Bahrenfeld – der Hamburger hat stets ein wachsames Auge auf die Filmkulissen.

In dem Buch sind Fotografien zu sehen, wie das
Filmteam einen Drehort am Fischmarkt liebevoll
vorbereitet. Foto: FoTe Press/Privat

Laufend macht sich der Autor in Hamburg auf die Suche nach Halteverbotsschildern mit dem Vermerk „Filmarbeiten“ und dem genauen Datum samt Uhrzeit. Dann begibt sich der Fotograf und Buchautor dahin und wenn es Filmarbeiten für die Serie „Die Kanzlei“ sind, holt er seine Fotokamera aus seinem Rucksack und begleitet die Dreharbeiten am Filmset. Genau diese Fotografien sind nun in einem neuen Buch mit dem Titel „Auf den Spuren der TV-Serie Die Kanzlei – Hier ist guter Rat unterhaltsam“ zu sehen.

Dieses Buch gibt einen Einblick hinter die Kulissen der erfolgreichen TV-Serie, beschreibt wiederkehrende Drehorte, beschreibt die Hauptdarsteller und zeigt viele eindrucksstarke Fotos von Außenaufnahmen in Hamburg. Interessante Hintergrund- und Erlebnisberichte am Filmset von „Die Kanzlei“ runden den Inhalt ab. Der Autor beschreibt die Dreharbeiten so, als stünde der Leser direkt am Filmset. Er gibt Einblicke in die Filmwelt und erläutert die verschiedenen Berufe, die an so einer Filmproduktion beteiligt sind.

Das Buch kostet 19,99 Euro und ist bei Amazon und einigen Online-Plattformen zu kaufen. „Ich hatte keine Lust hundert Buchverlage anzuschreiben, die mir eine Absage erteilen. Stattdessen habe ich das Buch im Eigenverlag komplett in Eigenregie herausgebracht“, sagt Pressephilipp.

  • Herausgeber ‏ : ‎ Independently published
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 16. Januar 2026
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 300 Seiten
  • ISBN : ‎ 979-8-2440-8072-8