Weltdiabetestag – Hamburg im Zeichen der Aufklärung

Rühren für den Weltdiabetestag die Werbetrommel: Fußball-Profi Thomas Helmer und Schauspielerin Yasmina Filali. Das kleine Foto rechts zeigt das Ehepaar zusammen mit Jens Kröger, Vorstandsvorsitzender diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. Foto: Röhe

(ha/pp). Weltweit leben bereits 415 Millionen Menschen mit Diabetes. Allein in Deutschland sind fast zehn Prozent der gesetzlich Versicherten davon betroffen, jährlich kommen etwa 500.000 Neuerkrankte hinzu. Das sind etwa 1.000Neuerkrankte täglich, wie die Deutsche Diabetes Hilfe mitteilt. Vor zehn Jahren wurde deshalb der 14. November von den Vereinten Nationen als UN-Weltdiabetestag ausgerufen, um gegen die Erkrankung mobil zu machen. Denn bei vielen Menschen ist Diabetes nicht diagnostiziert oder sie werden nicht ausreichend behandelt. “Umfangreiche Aufklärung, rechtzeitige Diagnosen und eine gute Versorgung erlauben Menschen mit Diabetes ein Leben mit so wenigen Einschränkungen wie möglich”, betont Tina Abild Olesen, Geschäftsführerin von Novo Nordisk in Deutschland, anlässlich des Weltdiabetestags 2017. “Dafür erforschen und entwickeln wir ständig neue Therapiemöglichkeiten. Allein im Jahr 2016 investierten wir fast zwei Milliarden Euro in die Forschung und Entwicklung. Aber uns ist auch bewusst, dass es mehr als Medikamente braucht, um die gewünschten Gesundheits-Ergebnisse zu erreichen. Gemeinsam mit vielen Partnern möchten wir erreichen, dass Diabetes in der Gesellschaft, bei Betroffenen und Behandlern mehr Aufmerksamkeit erhält.”

Um ein Zeichen der Aufklärung zu setzen, wird sich die gemeinnützige und unabhängige Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe an dem von der UN ausgerufenen Gedenktag an der weltweiten „Blue Monument Challenge“ beteiligen und ein geschichtsträchtiges Gebäude blau illumieren. In diesem Jahr wird die Kirche St. Michaelis (Michel) in Hamburg am Abend des Weltdiabetestages (14. November 2017)  in blauem Licht erstrahlen. Den Knopf zur Illuminaton wird Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks zusammmen mit dem Hamburger Diabetologen und Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Diabetes-Hilfe, Jens Kröger, um 18.30 Uhr drücken. Im Anschluss findet im Michel eine geschlossene Veranstaltung zum Thema „Weltdiabetestag: Auswege aus der Diabetes-Falle“ statt.

„Diabetes ist nach wie vor die am meisten unterschätzte chronische Krankheit unserer Gesellschaft. Denn Diabetes ist heimtückisch, er tut zunächst nicht weh. Ein dauerhaft zu hoher Blutzuckerspiegel kann aber zu dramatischen Folgeerkrankungen führen! Mit unserer Aufklärungsaktion bringen wir Licht ins Dunkel“, sagt Jens Kröger, Vorstandsvorsitzender von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe und niedergelassener Diabetologe in Hamburg-Bergedorf und ergänzt: „Herzinfarkt, Schlaganfall, Amputationen, Erblindungen und Nierenversagen können die Folge einer fehlenden Therapie sein, daher ist es wichtig, den Diabetes möglichst früh zu erkennen und früh zu behandeln.“ Die Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe nutzt daher jährlich den von der UN ausgerufenen Weltdiabetestag am 14. November, um öffentlichkeitswirksam auf die Krankheit aufmerksam zu machen. Weltweit werden Monumente blau illuminiert – nach dem Brandenburger Tor in Berlin (2013/14), und der Hohenzollernbrücke in Köln (2016) in diesem Jahr nun der Michel in Hamburg. Als Keynote-Speakerin des Abends hat Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storks zugesagt. Hamburg hat bei 1,87 Millionen Einwohnern eine Diabetesprävalenz von 7 bis 8 Prozent. Die Aktion der Illumination wird unterstützt von der Arbeitsgemeinschaft der Hamburger Diabetes-Schwerpunktpraxen, der Hamburger Gesellschaft für Diabetes und dem Netzwerk Diabetischer Fuß Hamburg. Nach der Illumination findet eine politische Podiumsdiskussion mit Experten aus Politik, Wissenschaft, Handel und Verbraucherschutz zum Thema „Weltdiabetestag: Auswege aus der Diabetes-Falle“, moderiert von Carsten Lekutat („Hauptsache Gesund“), statt. In Zusammenarbeit mit einem Discounter wird die Deutsche Diabetes-Hilfe außerdem in der Woche des Weltdiabetestages mit einem Plakat unter dem Motto „Schütz Dich: Iss Gesundes!“ zur Prävention des Diabetes Typ 2 an 3.200 Filialen hängen. Es handelt sich hierbei um eine bundesweite Plakat-Aktion zum Thema Diabetes.


Männer ab 40 leiden besonders häufig unter Diabetes-Typ 2

(ha). Männer erkranken ab dem 40. Lebensjahr zunehmend häufiger an Diabetes als Frauen. Das zeigt eine aktuelle Analyse von Abrechnungsdaten der hkk Krankenkasse aus Anlass des Weltdiabetestages am 14. November. Demnach ist der Unterschied ab dem 65. Lebensjahr besonders groß. Während in dieser Altersklasse 13,3 Prozent der Männer betroffen
sind, sind es bei den Frauen lediglich 9,1 Prozent. Präventionsexperte der hkk Wolfgang Ritter appelliert daher besonders an Männer, ihren Blutzuckerspiegel bereits ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre im Rahmen der Untersuchung “Check up 35” ihrer  Stoffwechsel- und Herz-Kreislaufsituation überprüfen lassen, um so frühzeitig einer Diabeteserkrankung vorbeugen zu können.

Ernährung und Lebensstil entscheidend

Der Bereichsleiter Versorgungsmanagement, Cornelius Erbe: “Nach dem heutigen Wissensstand sind für eine erfolgreiche Vorbeugung von Typ 2-Diabetes insbesondere Ernährung und Lebensstil entscheidend. Neben der Vermeidung von Übergewicht ist vor allem regelmäßige Bewegung von großer Bedeutung.” Beruflicher Ruhestand bedeute nicht, dass man sich auch körperlich zur Ruhe setzen solle. Im Gegenteil: “Die gewonnene Zeit sollte so viel wie möglich für körperliche Aktivitäten genutzt werden”, so Erbe.

Krankheit mit zahlreichen Folgen

Typ 2-Diabetes ist eine weit verbreitete chronische Stoffwechselerkrankung, deren Hauptmerkmal die gestörte Regulierung des Blutzuckerspiegels ist. Folge ist eine chronisch erhöhte
Blutzuckerkonzentration, die unbehandelt zu Schäden an Blutgefäßen und Nerven führen kann. Damit steigt auch die Wahrscheinlichkeit für Begleit- und Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Nierenfunktionsstörungen, Schädigungen der Netzhaut und das diabetische Fußsyndrom.

Je älter, desto höher das Diabetes-Risiko

Die Wahrscheinlichkeit, an Typ 2-Diabetes zu erkranken, nimmt bei Männern wie Frauen grundsätzlich mit dem Lebensalter zu (siehe Grafik). Die repräsentative Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS 1) bestätigt dieses Ergebnis. Liegt die Prävalenz bei den unter 50- Jährigen bei weniger als 5 Prozent, steigt sie in der Altersgruppe der 60- bis 69- Jährigen bereits auf 13,8 Prozent.


Trauer um ehemaligen Wirtschaftssenator Gunnar Uldall

(mr). Trauer in Hamburg: der langjährige CDU-Bundestagsabgeordnete und frühere Hamburger Wirtschaftssenator Gunnar Uldall (Foto) ist am Dienstag, dem 14. November 2017, nur wenige Tage vor seinem 77. Geburtstag (17. November) in Hamburg gestorben. Der gebürtige Hamburger gehörte von 1966 bis 1983 der Hamburgischen Bürgerschaft an und von 1983 bis 2001 dem Bundestag. Im Oktober 2001 trat er in den Senat des damaligen Bürgermeisters Ole von Beust ein und verantwortete das Ressort Wirtschaft und Arbeit. „Die Nachricht vom Tod Gunnar Uldalls macht mich tief betroffen. In meiner Zeit als Präsident des Industrieverbands Hamburg und als Präses der Handelskammer habe ich ihn kennen und schätzen gelernt. Als Wirtschaftssenator der Freien und Hansestadt Hamburg hat Gunnar Uldall seine Spuren besonders im Hafen und in der Industrielandschaft Hamburgs hinterlassen. Er hat den Wirtschaftsstandort Hamburg maßgeblich mitgestaltet”, teilt Wirtschaftssenator Frank Horch mit. “Ganz besondere Verdienste hat er sich erworben beim Umbau der Hafenverwaltung zu einer modernen Hamburg Port Authority, beim Ausbau des Airbusstandortes in Finkenwerder und auch beim Neubeginn für das Aluminiumwerk in Hamburg.“ Für die Handelskammer Hamburg erklärte deren Präses Tobias Bergmann: “Mit Gunnar Uldall verliert unsere Stadt einen hoch geschätzten Bürger, der als Wirtschaftssenator viel für die Hamburger Unternehmen erreicht hat. Die Hamburger Wirtschaft wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.” CDU-Landeschef Roland Heintze nannte Uldall einen großen Hanseaten. “Mit ihm verliert die CDU Hamburg eine starke und überzeugende Stimme für wirtschaftliche Vernunft und unternehmerische Freiheit.” Gunnar Uldall hinterlässt seine Frau, drei Kinder und sechs Enkelkinder. Er wohnte zuletzt im Stadtteil Bergstedt.


Was darf ins Handgepäck – und was nicht?

Der Flughafen Hamburg gibt Tipps fürs Hand- und Reisegepäck. Foto: FoTe-Press

(ha). Aufgrund steigender Terrorgefahr verändern sich die Flug- und Reisebedingungen laufend. Deshalb gibt der Airport Hamburg aktuelle Tipps und Ratschläge an alle Passagiere, damit sie beim Checkin nicht sprichwörtlich auf den Bauch fallen. Gerade beim Handgepäck begehen viele Reisende Fehler: denn es gibt nun mal eine Liste an Gegenständen, die nicht in Koffer und Handgepäck gehören. Damit einem reibungslosen Start in den Urlaub nichts im Wege steht, sollten sich Passagiere bereits vor Reiseantritt über die geltenden Sicherheitsbestimmungen für das Hand- und Reisegepäck informieren.

So packe ich meinen Koffer richtig

Gegenstände wie Butangasbehälter, Nassbatterien, Bleichmittel oder Feuerwerkskörper dürfen weder im Hand- noch im Reisegepäck transportiert werden. Ein Gasfeuerzeug pro Person darf nur direkt am Körper mitgeführt werden, jedoch nicht im Hand- oder Reisegepäck. Die Mitnahme von Benzinfeuerzeugen ist weder im Hand- noch im Reisegepäck zulässig. Einzige Ausnahme: Das Feuerzeug ist neu und noch originalverpackt. Alle spitzen und scharfen Gegenstände wie Messer, Scheren oder auch Wanderstöcke sind an Bord des Flugzeuges nicht erlaubt, können aber im oder als Reisegepäck aufgegeben werden. Weitere Fragen zu diesem Thema beantwortet die jeweilige Fluggesellschaft.

Flüssigkeiten am besten im Koffer verstauen

Laut EU-Vorschrift dürfen Fluggäste Flüssigkeiten im Handgepäck nur noch in geringen Mengen mit sich führen. Deshalb packt man die Flüssigkeiten am besten in den aufzugebenden Koffer. Wer auf Flüssigkeiten im Handgepäck nicht verzichten kann, muss Folgendes beachten: Flüssigkeiten dürfen nur in Einzelbehältern mit einem maximalen Fassungsvermögen von jeweils 100 ml mitgeführt werden. Diese müssen in einem transparenten und wieder verschließbaren Plastikbeutel mit einem maximalen Fassungsvermögen von einem Liter verstaut werden. Jeder Passagier darf nur einen solchen Beutel im Handgepäck transportieren. Ausnahmen von der Beschränkung für Flüssigkeiten im Handgepäck gibt es für Medikamente und Babynahrung. Ausführliche Informationen hierzu sind im Internet unterwww.hamburg-airport.de zu finden.

Was zählt zu Flüssigkeiten?

Zu den Flüssigkeiten zählen Gels, Pasten, Lotionen, Mischungen von Flüssigkeiten und Feststoffen sowie der Inhalt von Druckbehältern, wie beispielsweise Zahnpasta, Haargel, Getränke, Suppen, Sirup, Parfum, Rasierschaum, Aerosole, und andere Artikel mit ähnlicher Konsistenz. Als solche gelten zum Beispiel flüssige Wimperntusche und Lipgloss, Deoroller, Joghurt und Frischkäse.

Achtung: Beim Souvenirkauf auf den Artenschutz achten

Mit einem Souvenir aus fernen Ländern holt man sich die Urlaubsstimmung nach Hause – doch aufgepasst: Viele Tiere stehen unter Artenschutz, weshalb es verboten ist, Souvenirs von geschützten Tieren aus dem Urlaub mitzubringen. Hierzu zählen zum Beispiel Elfenbeinprodukte, Korallen, Krokodilleder und Felle von Großkatzen. Eine Artenschutzvitrine am Hamburg Airport, die in der Fluggastpier steht, klärt Reisende schon vor dem Start in den Urlaub darüber auf, welche Souvenirs sie meiden sollten.


Becher nur mit Pfandchips? So nicht, liebe Behörde!

(mr). Es ist das größte Hafenfest der Welt: der Hafengeburtstag in Hamburg. Friede, Freude, Party – es ist ein schönes Familienfest. Über 300 Schiffe vom Kreuzfahrer, Feuerwehrschiff bis zum Drachenboot sind dabei jedes Jahr dabei. Es gibt Vorführungen zu Wasser, zu Lande und in der Luft. Entlang der Hafenmeile sind zahlreiche Stände aufgebaut. Es gibt Handwerksarbeiten, Süßigkeiten, Deftiges und viele Getränkestände von der HafenCity bis zum Fischmarkt. Apropos Getränke: Eigentlich eine tolle, umweltgerechte Idee, dass Getränke in Mehrwegbechern ausgeschenkt werden. Seit 2000 gibt es das Becherpfand, teilte der Veranstalter (Behörde für Kultur, Sport und Medien) mit. Nun gibt es allerdings seit etwa drei Jahren vermehrt das Problem, dass Becher mit einer Pfandmarke oder eines Pfandchips ausgegeben werden. Nur wer diese Chips oder Marken zusammen mit dem Pfandbecher abgibt, erhält sein Pfandgeld zurück. Wer keinen Chip hat, bekommt auch sein Geld nicht zurück! Warum führen viele Standbetreiber zusätzliche Chips oder Marken ein? Andreas Rogalla verkauft Bier und alkoholfreie Getränke, steht seit vier Jahren mit einem Stand auf der Meile. „Wir hatten in den vergangenen Jahren das Problem, dass bei uns Becher abgegeben wurden, die uns nicht gehörten. So haben wir natürlich je Becher einen Euro ausgezahlt, den wir nicht ersetzt bekommen. Unser Lieferant nimmt nur die Becher wieder zurück, die wir auch geliehen haben“, sagt Andreas Rogalla.

PfandEin Getränkestand auf dem Hafengeburtstag in Hamburg. Wer ein Getränk kauft, bekommt es in einem Mehrwegbecher und muss dafür einen Euro Pfand zahlen. Zusätzlich bekommt der Kunde einen Chip (oder eine Pfandmarke) – nur wer diese zusammen mit dem Becher abgibt, erhält seinen Euro wieder! Fotos: FoTe-Press

Im Groben und Ganzen haben die meisten Standbetreiber unterschiedliche Becher, in denen sie ihre Getränke ausschenken. Oftmals verschiedene Farben, Logos oder Aufschriften. Wozu dann also diese zusätzlichen Pfandchips oder -marken? Malte P. (Name geändert, ist der Redaktion bekannt) sammelt seit zehn Jahren Pfandflaschen und -becher auf dem Hafengeburtstag. “Früher brauchte ich nur nach den richtigen Ständen zu suchen, die die entsprechenden Becher annahmen und mir das Pfandgeld ausgezahlt haben.” So soll es auch sein. Schließlich sollte es egal sein, wer den Becher wieder abgibt. Ob es derjenige ist, der ein Getränk gekauft hat oder ein Sammler, der den Becher auf der Straße gefunden hat (weil jemand aufs Pfandgeld verzichtet). Wer nur den Becher findet, kann diesen nicht mehr abgeben ohne dazugehörigen Chip oder der Marke. „Derjenige, der ein Getränk kauft, sollte den Becher selbst wieder beim entsprechenden Stand abgeben. So ist das gedacht“, sagt Saskia Ostermeier von der Hamburg Messe und Congress GmbH (fungiert als Veranstaltungsbeauftragte für den Hafengeburtstag Hamburg).

Der Veranstalter rät den Beschickern zur Verwendung von Pfandmarken. “Wie auf vielen anderen Volksfesten und Veranstaltungen, bei denen solche Pfandregeln greifen, ist die Umsetzung sowohl von Anbietern als auch Besuchern gelernt und hat sich in der Praxis bewährt”, heißt es auf Nachfrage. Wir meinen: Weg mit den überflüssigen Pfandchips – und marken. In den späten Abendstunden schmeißen die meist betrunkenen Hafenfestbesucher ihre Becher achtlos ins Gebüsch, auf die Straße, auf den Gehweg, auf die Partymeile. Wenn kein anderer diese bei den Ständen abgeben kann und letztendlich die Pfandbecher im Müll landen, stimmt etwas nicht mit dem Umweltkonzept Pfandbecher. Unser Tipp: Um sicher zu gehen, dass die Standbetreiber auch nur ihre Becher zurücknehmen, sollten sie sie farblich markieren oder mit Aufklebern versehen. So kann ein jeder, im Sinne der Umwelt, die vielen Pfandbecher wieder bei den Ständen abgeben!

BecherpfandEin Wert von mehreren Euro. Auf Hamburgs Hafengeburtstag ist ein Mehrwegbecher mindestens ein Euro wert. Fehlt allerdings der dazugehörige Chip, sind die Becher wertlos und können in den Müll. Was für ein sinnloses System!


Wir bringen Sie zum Lachen

Zwei Ostfriesen unterhalten sich. „Pass auf“, sagt der eine. „Ich habe hier Geld in meiner Hand. Wenn du errätst wie viel, gehören die fünf Mark dir!“ – „Ach“, sagt der andere, „wozu soll ich mir wegen lumpiger fünf Mark den Kopf zerbrechen!“

Zwei Mücken im Auto. Meint die eine: „Stopp mal, eine Fliege ist in meinem Auge.“

Streiten sich drei Männer über den besten Computer. Meint der Erste: „Echte Männer arbeiten mit einem PC und lassen ihre Kinder mit einem Amiga spielen.“ Darauf der Zweite: „Echte Männer arbeiten mit einer SUN und geben den PC den Kindern zum Spielen.“ Schließlich der Dritte: „Echte Männer spielen mit ihren Kindern und lassen den MAC für sich arbeiten!“

Der Chefarzt der Irrenanstalt versammelt die Waerter um sich. „Haben Sie auch wirklich die acht Patienten wieder eingefangen, die beim Brand ausgerueckt waren?“ Da wundern sich die Waerter. „Acht? Wieso acht? Wir haben dreiundzwanzig zurueckgebracht.“

Was steht auf dem Grabstein einer alten Putzfrau? – Die kehrt nie wieder.

Gerichtsverhandlung nach einem Autounfall. Der Anwalt des schuldigen Fahrers fragt den Kläger: „Ist es richtig, dass Sie nach dem Unfall meinem Mandanten gesagt haben, sie seien nicht verletzt?“ 
„Natürlich habe ich das gesagt, aber dazu müssen Sie wissen, wie sich die Sache abgespielt hat: Also, ich reite mit meinem Pferd ruhig die Straße entlang. Da kommt das Auto angerast und wirft uns in den Graben. Das war vielleicht ein Durcheinander, das können sie sich nicht vorstellen. Ich lag auf dem Rücken, die Beine in die Luft – und mein braves altes Pferd auch. Da steigt der Fahrer aus, kommt auf uns zu und sieht, dass mein Pferd sich ein Bein gebrochen hat. Darauf zieht er wortlos eine Pistole und erschießt es. Danach sieht er mich an und fragt: ‚Sind sie auch verletzt?‘ Nun frage ich Sie, Herr Rechtsanwalt, was hätten Sie geantwortet?“

Kommt eine Frau zum Arzt: „Herr Doktor, vor einigen Tagen habe ich einen Zehneuroschein verschluckt, aber in der Toilette finde ich immer nur Kleingeld!“ „Das ist völlig normal“, sagt der Arzt. „Sie sind in den Wechseljahren!“

Aufgabe für die Oberstufe eines Jungengymnasiums im Fach Biologie: „Beschreiben Sie die Vorteile der Kinderernährung durch Muttermilch.“ Die gemeinsam erarbeitete Antwort: „Muttermilch ist bekömmlich, brennt nicht an, ist billig, kocht nicht über, die Katze kommt nicht ran und die Verpackung ist äußerst geschmackvoll.“

Finden zwei Polizeibeamte eine Leiche vor einem Gymnasium. Fragt der eine den anderen: „Du, wie schreibt man denn Gymnasium?“ Der andere überlegt und sagt: „Ach komm, wir schleppen ihn zur Post!“

Ein Pilzsammler beobachtet zwei Jäger, wie sie ein geschossenes Wildschwein gerade mühevoll zu ihrem Auto ziehen. Nach einiger Zeit lacht er und sagt: „Kein Wunder, dass ihr euch so schwer tut. Ihr zieht ja entgegengesetzt zur Richtung der Borsten.“ Die beiden bedanken sich für den guten Tipp und ziehen weiter in Richtung der Borsten. Nach einigen Minuten sagt der eine Jäger zum Anderen: „Also, leichter geht es schon, aber leider entfernen wir uns so auch immer mehr von unserem Auto!“

Ein Beamter zeigt seiner Frau ein Bild mit seinen Kollegen in seinem Amtszimmer:“Hier sieh mal, 1 Stunde belichtet und keiner verwackelt!“

Spät nachts fährt der Bauer Stefan betrunken nach Hause und wird prompt von der örtlichen Polizei aufgehalten: „Zeigen Sie mir bitte Ihren Führerschein!“ Bauer Stefan antwortet: „Na, wenn Sie den noch nicht verloren haben, dann müsste er doch schon bei ihnen rumliegen!“

Treffen sich zwei Beamte morgens um 11 Uhr auf dem Behördenflur. Fragt der eine den anderen: „Kannst Du auch nicht schlafen?“

Was unterscheidet Tischler, Zimmermann und Maurer? Ganz einfach: Der Tischler arbeitet auf den Millimeter genau! Der Zimmermann arbeitet auf den Zentimeter genau! Und der Maurer ist froh, wenn er auf dem Grundstück bleibt!

Auf welchen Pferden kann man nicht reiten? Antwort: Auf den Seepferden.

Kennen Sie den Unterschied zwischen einem Holz-Schreibtisch und einem Beamten? Holz arbeitet.

Im Supermarkt: Da unterhält sich ein Mann mittleren Alters mit einer Packung Lasagne. Fragt ihn daraufhin ein Verkäufer: „Entschuldigung. Warum sprechen Sie denn mit der Packung Lasagne?“ Daraufhin der Mann: „Ich bin Pferdeflüsterer.“

Nach dem Skandal um Pferdefleisch in der Lasagne nehmen viele Händler auch Fischstäbchen aus ihrem Sortiment. Grund: Es wurden Teilchen von Seepferdchen gefunden.

Ein Betrunkener kommt nach Hause und trinkt noch einen Tee. Im Bett fragt er seine Frau: „Haben Zitronen eigentlich kleine gelbe Füße?“ „Nein“, antwortet sie. „Dann habe ich gerade den Kanarienvogel in den Tee gedrückt.“

Ein Münchner fährt nachts besoffen mit seinem Auto und wird promt von der Polizei angehalten. Beim Alkoholtest wird der Mann gebeten zu blasen, doch er antwortet nur: „Naa, des geht net, i hoab Oasthma!“
Daraufhin wollen die Polizisten einen Bluttest durchführen lassen, doch der Münchner entgegnet: „Des geht au net, i bin doch a Bluter!“
Letztendlich weist die Polizei den Mann an, auf einer weißen Linie entlangzugehen, doch schlagfertig erklärt dieser: „Joa, des geht doch erst recht net, i bin doch vuiz bsoffe!“

Kommt ein Bratscher aufgeregt in ein Musikgeschäft: „Also, die Bratsche, die Sie mir letzte Woche verkauft haben, die können Sie gleich wiederhaben. Da ist ja bei jeder Saite ein anderer Ton drauf!“

Was ist der Unterschied zwischen einem Theater und dem Bundestag?
Im Theater werden gute Schauspieler schlecht bezahlt!

Wer waren die ersten drei Politiker? – Die Heiligen Drei Könige!
Sie legten die Arbeit nieder, zogen schöne Gewänder an und gingen auf Reisen.

Wütend schlägt ein Beamter im Gartenbauamt eine Schnecke tot.
„Warum hast Du das getan?“ empört sich ein Kollege.
„Du hast gut reden: Das aufdringliche Ding verfolgt mich schon den ganzen Tag.“

Ein Beamter wird gefragt, warum er einen faulen Apfel isst. Meint dieser: „Als ich angefangen habe, war er noch gut…“

Wussten Sie schon, dass neuerdings Tierärzte Hunde und Katzen mit Beamtenblut einschläfern lassen?


Fünf Jahre Jugendberufsagentur

(ha). Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz hat allen Mitarbeitern der beteiligten Behörden und Träger anlässlich des fünften Geburtstags der Jugendberufsagentur für die geleistete Arbeit im Rahmen einer Festveranstaltung gedankt. „Wie geht es für die Jugendlichen nach der Schule weiter?“ fragte Scholz zum Auftakt seiner Rede. Seit fünf Jahren stehe diese Frage im Zentrum der bildungspolitischen Aufmerksamkeit, die mit konkreter Unterstützung in Schulen und Betrieben und leichter Erreichbarkeit in jedem Stadtteil beantwortet werde: mit der Jugendberufsagentur. „Die Jugendberufsagentur ist in der Form und der Entschiedenheit ein grundlegend neuer Ansatz, ein Paradigmenwechsel. Dazu gehört der politische Wille, das Bildungs- und Ausbildungssystem so zu fokussieren, dass alle einen Schulabschluss und eine Berufsausbildung schaffen können”, sagte der Bürgermeister. „Die Jugendberufsagentur gehört zu den größten Innovationsleistungen des Hamburger Schulsystems in den letzten Jahrzehnten. Wir haben im September 2012 die ersten beiden Standorte eröffnet, ein Jahr später stand es auch im Koalitionsvertrag für die neue Bundesregierung. Inzwischen haben auch Bremen und Berlin das Übergangssystem entsprechend geändert, auch Schleswig-Holstein und Sachsen bauen Jugendberufsagenturen auf. Die Hamburger Jugendberufsagentur ist nicht nur einfach ein Modell, das man nachbaut, es ist eine Veränderung des Systems”, führte Scholz aus. Scholz betonte, dass die Jugendberufsagentur das Versprechen sei: „Hamburg kümmert sich. Wir unterstützen alle Jugendlichen, damit jede und jeder die Chancen nutzen kann, die unsere Stadt bietet. Sie sagt: Uns ist es wichtig, wie es mit Euch weiter geht. Niemand darf verloren gehen.“ Dabei stehe die Jugendberufsagentur im Zentrum einer systematischen und besseren Verzahnung von Schule und beruflicher Ausbildung. „Die Jugendberufsagentur bietet Orientierung und Sicherheit. Wir wollen, dass sich unsere Jugendlichen auf die berufliche Zukunft freuen”, sagte der Bürgermeister. Alle Infos zur Jugendberufsagentur finden Sie hier.


Hamburg wird Vorreiter bei Wiedereingliederung von Gefangenen

(ha/np). Der Hamburger Senat hat heute beschlossen, den Entwurf des Resozialisierungs- und Opferhilfegesetzes in die Verbändeanhörung zu geben. Ein neues Übergangsmanagement wird Gefangene noch besser darauf vorbereiten, ein Leben ohne Straftaten zu führen. Das Übergangsmanagement beginnt sechs Monate vor der Haftentlassung und wird danach sechs weitere Monate fortgeführt.  Durch diese Verknüpfung von stationären und ambulanten Maßnahmen zur Wiedereingliederung in die Gesellschaft nimmt Hamburg im Bundesvergleich die Spitzenposition bei den Bemühungen zur Resozialisierung ein.  „Unser Gesetz wird zu mehr Sicherheit in Hamburg führen, denn erfolgreiche Resozialisierung ist der beste Opferschutz. Wir heben die klassische Trennung von Strafvollzug und ambulanter Straffälligenhilfe auf. Das ist in dieser Form einzigartig in Deutschland. Wir lassen die Gefangenen nach der Haftentlassung nicht alleine, sondern stellen ihnen ein Netzwerk unterstützender und aufeinander abgestimmter Hilfeangebote an die Seite, damit sie nicht vom Weg abkommen”, erklärt Justizsenator Till Steffen. In den ersten sechs Monaten nach der Haftentlassung ist die Wahrscheinlichkeit am höchsten wieder straffällig zu werden. Um dies zu verhindern, verknüpft das Gesetz stationäre und ambulante Maßnahmen miteinander. Ziel ist, ein sogenanntes „Entlassungsloch“ zu vermeiden, indem frühzeitig der Bedarf an Hilfe erkannt und bereits in den letzten Monaten des Vollzuges beispielsweise mit Schuldnerberatung, Wohnungssuche oder Qualifikationsmaßnahmen begonnen wird.  Jährlich werden durch das geplante Gesetz in Hamburg circa 1.400 Menschen einen Rechtsanspruch auf die Erstellung eines Eingliederungsplans bekommen. Die Inanspruchnahme der Hilfen nach dem Resozialisierungs- und Opferhilfegesetz erfolgt auf freiwilliger Basis. Federführend für das sogenannte Übergangsmanagement ist das Fachamt für Straffälligenhilfe im Bezirksamt Eimsbüttel. Hier werden Fallmanager in Abstimmung mit den Vollzugsanstalten und den Klienten die Eingliederungspläne erstellen und die Umsetzung der Maßnahmen koordinieren.  Zur Erfüllung der Aufgaben werden im Fachamt Straffälligenhilfe vier neue Stellen für Fallmanager geschaffen. In die praktische Arbeit mit den Klienten während und nach der Haft sind freie Träger eingebunden. Die Bediensteten im Vollzug, die sich um die Wiedereingliederung kümmern, erhalten dadurch zusätzliche Unterstützung. Die Resozialisierung wird aktuell noch durch Projekte des Europäischen Sozialfonds unterstützt. Diese Projekte laufen 2018 beziehungsweise 2020 aus. Durch das Gesetz können die Resozialisierungsmaß-nahmen künftig flächendeckend und unabhängig von externer Förderung oder politischem Wohlwollen fortgesetzt und intensiviert werden. Insgesamt wird der Senat hierfür rund 2,4 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Der Gesetzentwurf fixiert darüber hinaus die Zeugenbetreuung vor Gericht und fasst bestehende Opferschutzregelungen zusammen. Das Gesetz soll im kommenden Jahr in der Bürgerschaft beraten werden.


Farbig, erlebnisreich, informativ, bürgernah und kompetent –
so sieht eine Zeitung aus, die viele Leser anspricht.

Die HAMBURGER ALLGEMEINE RUNDSCHAU hat sich diese Eigenschaften auf die Fahne geschrieben! Die HAMBURGER ALLGEMEINE RUNDSCHAU ist eine einmal im Monat erscheinende Zeitung in Hamburg. Die HAMBURGER ALLGEMEINE RUNDSCHAU wird gezielt in Hamburg kostenfrei zum Mitnehmen ausgelegt.

Unsere Zeitung wird primär in den Stadtteilen Altona, Eimsbüttel, Eppendorf, Winterhude, Barmbek, Bramfeld, Wandsbek und Hamm gezielt ausgelegt. Viele Menschen möchten erfahrungsgemäß keine unerwünschte Zeitung in ihrem Briefkasten – genauso wenig wie Prospekte und Werbeflyer. Deshalb wird die HAMBURGER ALLGEMEINE RUNDSCHAU gezielt in Einkaufszentren, Geschäften, Gastronomiebetrieben, in Wartezimmern von Ärzten, KFZ-Zulassungsstellen sowie vielen weiteren ausgesuchten Unternehmen ausgelegt. Für Anzeigenkunden entsteht somit kein Streuverlust! Außerdem wird die HAMBURGER ALLGEMEINE RUNDSCHAU in Hamburger Hotels ausgelegt – Touristen unserer Stadt können sich über Hamburger Themen und Einkaufsmöglichkeiten informieren. Gezielt wird die Zeitung auch per Hausverteilung an ausgewählte Leserinnen und Leser gebracht. So gehen wir sicher, dass auch wirklich nur derjenige unsere Zeitung in die Hand bekommt, der sie lesen möchte. Ein Wunsch unserer Anzeigenkunden – und ein Wunsch vieler Leser!

Die HAMBURGER ALLGEMEINE RUNDSCHAU zeichnet sich durch einen großen redaktionellen Teil aus. Hier finden sich Themen aus den Bereichen Unterhaltung, Kultur, Sport, Politik. Zudem sind zahlreiche Rubriken – „Aus dem Polizeireport mit ominösen Geschichten“, „Wenn der Amtsschimmel wiehert – Behördenwahnsinn“, Gewinnaktionen für Leserinnen und Leser, das Promi-Interview, prominente Grabstätten in Hamburg und vieles mehr – in der HAMBURGER ALLGEMEINEN RUNDSCHAU enthalten. Unsere Besonderheit: Eine Kinder- und Jugendseite mit interessanten Artikeln für die jungen Bewohner Hamburgs, sowie eine Seniorenseite mit Artikeln für Leserinnen und Leser der Altersgruppe 50+. Dort können Geschäfte mit entsprechender Zielgruppe ideal werben!

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