Petition gestartet: Umwelthilfe fordert 29-Euro-Deutschlandticket

Das Deutschlandticket berechtigt zu beliebig vielen Fahrten kreuz und quer durch Deutschland in allen Nahverkehrsmitteln wie U- und S-Bahnen, Straßenbahnen, Busse und Regionalzüge. Symbolfoto: FoTe Press

(ha). Seit Beginn der Ölkrise wird pausenlos über Entlastungen fürs Auto diskutiert – CSU-Chef Markus Söder fordert eine weitere Erhöhung der Pendlerpauschale, aus der CDU wird die Forderung nach Steuersenkungen auf Kraftstoffe laut. Doch was hier als „Entlastung“ verkauft wird, ist in Wahrheit ein milliardenschweres Geschenk an ein überholtes System – bezahlt von uns allen. Während Mineralölkonzerne Rekordgewinne einfahren, bleibt eine echte Lösung für die Menschen aus. Wir brauchen soziale, klimaschützende und krisenfeste Maßnahmen!

Genau deshalb fordert die Deutsche Umwelthilfe jetzt ein bundesweit gültiges 29-Euro-Ticket – für mindestens 12 Monate. Das wäre eine Entlastung, die sofort wirkt und Millionen Menschen erreicht. Keine neuen Tankrabatte. Keine höhere Pendlerpauschale. Keine neuen Dieselgeschenke. Nach dem Motto: 29-Euro-Deutschlandticket statt Verbrenner-Subventionen – Mobilität für alle!“ können alle Menschen ab sofort digital unterschreiben.

Das beliebte Deutschlandticket wird im politischen Berlin unter Bundeskanzler Friedrich Merz als finanzielle Last diskutiert, obwohl es volkswirtschaftlich ein Gewinn ist. Es ist kein Problemfall, sondern ein Erfolgsprojekt: 2025 wurde das Ticket von über 14 Millionen Menschen genutzt und hat seit seiner Einführung Millionen Tonnen CO2 eingespart. Trotzdem wird ausgerechnet hier gespart – bei einem Angebot, das den Alltag von Millionen Menschen konkret verbessert.