(mr). In einer schmalen Seitenstraße im Hamburger Stadtteil Poppenbüttel tut sich etwas. Hier steht die alte Villa von Freddy Quinn, die er über ein Maklerbüro seit fast zwei Jahren versucht zu verkaufen. Monatelang hing dort ein Schild am Grundstück, welches darauf hinwies, dass das Gebäude mit reetgedecktem Dach zu verkaufen ist. Jetzt hat das Reetdachhaus an der Alster offenbar einen Käufer gefunden. Denn auf dem Schild ist nun zu lesen: „verkauft“.
Nach übereinstimmenden Medienberichten soll das Maklerbüro Grossmann & Berger das Anwesen an Hamburger Kaufleute verkauft haben. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart. Zuletzt war das etwa 5.000 Quadratmeter große Grundstück mit dem Reetdachhaus für 3,45 Millionen Euro angeboten worden. Zuvor belief sich der Preis auf 6,5 Millionen Euro. Die Käufer-Suche habe so lange gedauert, weil Freddy Quinn den Verkauf der sanierungsbedürftigen Villa an eine klare Bedingung geknüpft habe: Es sollte nicht abgerissen werden.
Sowohl ein Maklerwechsel als auch die deutliche Senkung des Preises führten nun offenbar dazu, dass die Villa ihren Besitzer wechselt. Sänger Freddy Quinn selbst lebt bereits seit 2024 nicht mehr in Hamburg. Der heute 94-Jährige zog auf eine Art Bauernhof in Schleswig-Holstein. Sein ehemaliges Anwesen in Poppenbüttel zählt zu den bekanntesten Promi-Grundstücken an der Alster. zu seinen Nachbarn gehörten unter anderem Michael Otto und Eugen Block. Auch Schauspieler Edgar Bessen wohnte jahrelang in der Straße in Poppenbüttel.
