Feuerwehr entschärft 1.000 Pfund schwere Sprengstoffbombe

Ein Fahrzeug des Kampfmittelräumdienstes der Feuerwehr Hamburg. Symbolfoto: FoTe-Press

(ha). Am Donnerstagmittag wurde in Hamburg-Harburg im Bereich des Großmoordamms bei Sondierungsarbeiten eine 1.000 Pfund schwere, amerikanische Sprengbombe mit einem Heckaufschlagzünder gefunden. Nach der Identifizierung der Bombe legte der Kampfmittelräumdienst der Feuerwehr Hamburg einen Sperrradius von 300 Metern und einen Warnradius von 1.000 Metern um den Blindgänger herum fest. Der Bereich im Sperrradius wurde durch die Polizei Hamburg evakuiert, innerhalb des Warnradius wurde luftschutzmäßiges Verhalten angeordnet. Dies bedeutet, dass man sich nicht im Freien aufhalten darf und Gebäude nicht verlassen werden dürfen. Fenster und
Türen müssen geschlossen bleiben und innerhalb des Gebäudes soll man sich auf der von der Bombe abgewandten Seite aufhalten. Um 18:38 Uhr konnten die Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes mit der Entschärfung der amerikanischen Fliegerbombe, die zunächst mit einem Bagger aus sieben Meter Tiefe ans Tageslicht geholt werden musste, beginnen. Die Schwierigkeit bei der Entschärfung bestand für den Sprengmeister im Zünder. Dieser war verdeckt im Innern der Bombe verbaut und musste vorsichtig per Hand aus dem Sprengkörper entfernt werden. Eine gefährliche Operation! Um 19:12 Uhr konnte Entwarnung gegeben werden, alle Sperrungen wurden aufgehoben. Die Feuerwehr Hamburg war mit 25 Einsatzkräften des Kampfmittelräumdienstes, der Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz für Hamburg.


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