Immer mehr Pfandflaschen-Sammler in Hamburg

Pfandflaschensammler Mirko lĂ€uft mit mehreren TĂŒten durch die Stadt. Er sammelt fast tĂ€glich nach eigenen Angaben Flaschen im Werte von etwa acht bis zwölf Euro. Foto: FoTe-Press

(mr). Eine offizielle Zahl gibt es nicht. Genauso wenig kann niemand beziffern, wie viele Obdachlose sich in Hamburg aufhalten. Wer allerdings mit offenen Augen durch Hamburg lĂ€uft bekommt sie immer hĂ€ufiger zu sehen: die Pfandflaschensammler. Viele Obdachlose und Geringverdiener greifen in allen sieben Bezirken Hamburgs in den einen oder anderen MĂŒlleimer, um dort bepfandete Mehr- oder Einwegflaschen zu erhaschen. Das meiste Geld gibt es fĂŒr bepfandete Einwegflaschen und Dosen, die am DPG- Logo zu erkennen sind und  einen festgelegten Pfandsatz von 0,25 Euro haben. FĂŒr Mehrwegflaschen ohne BĂŒgel gibt es 0,08 Euro, wĂ€hrend es fĂŒr Flaschen mit BĂŒgelverschluss 0,15 Euro gibt, wenn sie in GetrĂ€nkemĂ€rkten oder Discountern abgegeben werden. Die BetrĂ€ge hören sich wenig an, summieren sich aber am Tagesende auf etwa acht bis zwölf Euro, wenn es jemand professionell angeht. Mirko (Name von der Redaktion geĂ€ndert) ist obdachlos und schlĂ€ft in einem GebĂŒsch in der NĂ€he der Holstenstraße (Altona). Jeden Tag geht der junge Mann von morgens bis abends die Straßen auf und ab – immer mit Blick auf Leergut. Morgens sammelt er Pfandflaschen auf dem Kiez. „Viele KneipengĂ€nger schmeißen ihre Flaschen einfach in die Gegend. FĂŒr mich am einfachsten, sie einfach aufzusammeln“, sagt Mirko. Vormittags hĂ€lt er sich vorwiegend in der Neustadt auf. Mönckebergstraße, Spitaler Straße oder die Seitenstraßen rund um das Rathaus seien ebenfalls sehr lukrativ, was Pfandflaschen betrifft. „Ich kann das Leergut in einem Lebensmittelmarkt in der Europa-Passage abgeben, das ist ganz praktisch“, ergĂ€nzt Mirko. Abends geht er zu Fuß zur Neuen Flora oder den Theatern auf der Reeperbahn. Wenn dort die Musical- oder Theater-Besucher aus Bussen, U- oder S-Bahnen strömen, steht er mit geöffneten TĂŒten im Eingangsbereich und sammelt ihre Flaschen. Alleine hier verdiene er in etwa vier bis fĂŒnf Euro. Plastikflaschen sind unter Sammlern dabei besonders beliebt. „Sie bringen zum einen das meiste Geld und sind vor allem leicht. Mit den Glasflaschen schleppt man sich ab“, sagt Mirko. Das Problem: die stark frequentierten Geheimtipps sprechen sich unter den Flaschensammlern schnell herum. So sei es keinen Seltenheit, dass tĂ€glich fast ein Dutzend an Sammlern an den EingĂ€ngen der Theatern oder Musicals stehen.


„Anhaltend hohe abstrakte Gefahr terroristischer AnschlĂ€ge“

Bei Veranstaltungen werden in Hamburg schwere Betonklötze, Wassertanks und unter anderem Betonstein-Drahtseil-Kombinationen aufgestellt, um TerroranschlĂ€ge zu verhindern. Seit Dezember 2016 werden in ganz Hamburg solche Maßnahmen ergriffen. Symbolfoto: Röhe

(mr).  „FĂŒr Hamburg besteht eine anhaltend hohe abstrakte Gefahr terroristischer AnschlĂ€ge, die sich jederzeit konkretisieren kann. Dabei kann jeder Ort, an dem Menschen in grö-ßerer Anzahl anzutreffen sind, potenzielles Ziel eines Anschlages sein“, teilt der Hamburger Senat in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage vom 20.9.2017 von Detlef Ehlebracht (AfD) mit. Eine Sicherung mit festen Schutzvorkehrungen sei aufgrund der Vielzahl und der HeterogenitĂ€t potenzieller Anschlagsorte nicht realisierbar. In naher Zukunft werde aber geprĂŒft, ob fĂŒr den stark frequentieren Veranstaltungsraum Heiligengeistfeld  der Einsatz von hydraulischen Polleranlagen sinnvoll ist. Um den Transportaufwand und die Kosten zu verringern, werde derzeit geprĂŒft, an welchen Stellen eine dauerhafte Installation von technischen Sperren möglich und sinnvoll ist, heißt es weiter in der Antwort. Wer Veranstaltungen wie den Hafengeburtstag, das AlstervergnĂŒgen,  den Dom, die Cruise Days, den Disco-Move oder beispielsweise den Schlagermove besuchen möchte, wird wohl weiterhin an meterlangen ZĂ€unen, schweren Betonklötzen, Wassertanks, mobilen zaunartigen Fahrzeugbarrieren oder auf der Fahrbahn quer stehenden LKW vorbei gehen. An vielen EingĂ€ngen stehen meist schwer bewaffnete Polizisten oder Personen von privaten Sicherheitsdiensten. Seit dem islamistischen Weihnachtsmarkt-Anschlag in Berlin Ende 2016, bei dem ein Mann mit einem zuvor gestohlenen LKW mutwillig in eine Menschenmenge gerast ist und mehrere Passanten tötete, steht die Sicherheit bei Großereignissen im Mittelpunkt – auch bei uns in Hamburg. Damit solche AnschlĂ€ge verhindert werden, wurden seit dem Anschlag im Dezember 2016 mehrere Dutzend Events gesichert – in einem Ausmaß, wie es die Hansestadt noch nie zuvor erlebt hat. Vor allem hat die zusĂ€tzliche Sicherheit ihren Preis:  „Die Kosten der Sicherungsmaßnahmen trĂ€gt der Veranstalter. Soweit die Stadt Hamburg als Veranstalter auftritt, sind die entstehenden Kosten von der Stadt zu tragen“, heißt es als Antwort des Senates auf die Kleine Anfrage. Bei Großveranstaltungen werde regelhaft ein umfassendes und individuelles Sicherheitskonzept mit dem Veranstalter abgestimmt, bei dessen Erstellung die Polizei und BezirksĂ€mter mitwirken. Verantwortlich fĂŒr die Erstellung eines Sicherheitskonzeptes sei der Veranstalter; er trĂ€gt auch die entstandenen Kosten. Bei Großveranstaltungen privater TrĂ€ger erfolge eine polizeiliche ÜberprĂŒfung des abgestimmten Sicherheitskonzeptes und damit auch der aufgestellten Absperrungen im Rahmen des Einsatzgeschehens. Soweit eine behördliche Aufstellung erfolgt, werde diese durch die Behörde fĂŒr Inneres und Sport beziehungsweise durch die Behörde fĂŒr Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) als Ausrichter ĂŒberwacht. In Rede stehende technische Absperrungen werden auf allen grĂ¶ĂŸeren Veranstaltungen seit Dezember 2016 eingesetzt. Je nach gefĂ€hrdeten Zufahrtsmöglichkeiten und Anforderungen an die ZugĂ€nglichkeit werden bewegliche Barrieren unter anderem in Form von Fahrzeugen, gefĂŒllten Wassertanks, Big Bags (Schwerlast-GewebesĂ€cke mit 1 mÂł Fassungsvermögen), stationĂ€re Betonquader (sogenannte Betonschweine), oder Betonquader, die mit abnehmbaren, schweren Drahtseilen verbunden sind, eingesetzt.

Sprich: jeder Veranstalter, der zusĂ€tzlich Gabelstapler oder KrĂ€ne ordern und damit Betonklötze, Wassertanks, ZĂ€une oder Betonstein-Drahtseil-Kombinationen aufstellen muss, hat zunĂ€chst höhere Kosten. Diese wird er frĂŒher oder spĂ€ter auf die StandgebĂŒhr oder eventuelle Eintrittsgelder aufschlagen, die wiederum letztendlich auf den Besucher abgewĂ€lzt werden.


Neue Geschwindigkeitsmessanlage an der Bundesstraße 5 in Hamm

(mr). Die Hamburger Polizei hat in diesen Tagen eine neue stationĂ€re GeschwindigkeitsĂŒberwachungsanlage (GÜA) an der Eiffestraße (Hamm) in Betrieb genommen. Die Anlage Blitzanlagebefindet sich etwa 150 Meter hinter dem Ortseingang in Fahrtrichtung Innenstadt. Gemessen wird zukĂŒnftig der Verkehr auf allen Fahrstreifen stadteinwĂ€rts. Die vierspurige Eiffestraße tritt im Vergleich zu anderen StraßenzĂŒgen hinsichtlich der Anzahl der VerkehrsunfĂ€lle hervor. Im Zeitraum 2008 bis 2010 haben sich zwischen dem Borstelmannsweg und Osterbrook allein 26 UnfĂ€lle mit 14 verletzten Personen ereignet, die direkt auf geschwindigkeitsrelevante Ursachen zurĂŒckzufĂŒhren waren. Die gesamte Eiffestraße weist im selben Zeitraum insgesamt 837 und im ersten Halbjahr 2011 bereits 117 UnfĂ€lle auf. Dabei gab es 17 schwer- und 239 leichtverletzte Personen. Neben der auffĂ€lligen Unfalllage ist in der Eiffestraße bei Messungen ein hohes Geschwindigkeitsniveau in Richtung Innenstadt festgestellt worden. Die stadteinwĂ€rts fahrenden Verkehrsteilnehmer sind hĂ€ufig nicht gewillt, die Höchstgeschwindigkeit am Ortseingang auf 50 Km/h zu reduzieren. Aus Sicht der Hamburger Polizei ist es zielfĂŒhrend, das Geschwindigkeitsniveau des stadteinwĂ€rts fließenden Verkehrs mit dem Einsatz einer GÜA dauerhaft zu reduzieren. DarĂŒber hinaus wird auch ein positiver Effekt fĂŒr die angrenzenden StraßenzĂŒge erwartet. Foto: Röhe 


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Vorhang auf, BĂŒhne frei

(mr). TheaterstĂŒcke sind auch etwas fĂŒr junge Menschen. Damit sie aber auch in den Genuss zu bezahlbaren Karten kommen, bietet eine neue App SchĂŒlern Anreize, verschiedene Neue AppTheater zu besuchen. „ Theatix“ – so der Name der neuen App, die TV-Moderator Johannes B. Kerner und Hamburgs Schulsenator Ties Rabe kĂŒrzlich vorgestellt haben. So einfach funktioniert’s: Die SchĂŒler klicken auf www.theatix.de auf das StĂŒck, das sie interessiert. Dann bekommen sie alle Informationen und können noch fĂŒr den gleichen Abend ihre Karten reservieren. Karten gibt es bereits ab 1,99 Euro. .„Ich freue mich, dass wir mit unserer Idee bei den Theatern und Behörden auf so großes Interesse gestoßen sind und dass alle an einem Strang ziehen, damit wieder mehr SchĂŒler in Hamburger Theater gehen“, sagt Johannes B. Kerner. Mit der neuen App Theatix können alle Hamburger BĂŒhnen ein jĂŒngeres Publikum anzusprechen – nicht nur mit einem attraktiven Preis, sondern vor allem in den Kommunikationsmedien mit denen sich die SchĂŒler verstĂ€ndigen. Unser Foto zeigt TV-Moderator Johannes B. Kerner (rechts) und Hamburgs Schulsenator Ties Rabe. Foto: Röhe


BĂŒrgerplattform „ImPuls-Mitte“ mischt sich ein 

(mr). „Wir freuen uns, dass wir Ziele erreicht haben und sind guten Mutes, weitere Projekte zu realisieren“, sagte Simone Klein von „ImPuls-Mitte“. Die BĂŒrgerplattform engagiert sich bereits seit fĂŒnf Jahren erfolgreich fĂŒr Verbesserungen in den Stadtteilen Hamm und Horn. Sie vernetzt dabei unterschiedliche zivilgesellschaftliche Organisationen wie beispielsweise Sportvereine, Kirchen- und Moscheegemeinden. KĂŒrzlich wurde eine Rampe in einer U-Bahnhaltestelle installiert. Damit ist es nun fĂŒr Rollstuhlfahrer, Frauen mit Kinderwagen und gehbehinderten Menschen leichter, in den U-Bahnhof zu kommen. Das „Aktionsteam GrĂŒnflĂ€che“ setzte unterdessen sein ehrgeiziges Ziel in die Tat um, den Teich im Hammer Park zu entschlacken und mit neuen Uferbepflanen, FamilienbildungsstĂ€tten, die Hammer Pfadfindergruppe „Charles de Foucauld“, sowie Behindertenhilfe. Damit noch mehr Menschen auf die Arbeit der BĂŒrgerplattform aufmerksam werden, prĂ€sentierte sich das Team von „ImPuls-Mitte“ im Thalia-Theater Gaußstraße. „Unser erster großer öffentlicher Auftritt“, sagte Simone Klein und ergĂ€nzte: „Wir hoffen, dass möglichst viele neue Interessenten mitmachen und sich fĂŒr unsere gemeinsame Ziele einsetzen. Es sind Themen, die uns alle was angehen.“ Zu den aktiven Mitgliedern von „ImPuls-Mitte“ gehören unter anderem Hamm United e. V., die Islamische Gemeinde Hamburg Centrum Moschee e. V., alsterdorf assistenz ost gGmbh, Katholische Kirchengemeinde Herz Jesu und Evangelisch-methodistische Christuskirche Hamm. „Die BĂŒrgerplattform wird von ImPuls-MitteMenschen und Einrichtungen aus den Stadtteilen Hamm und Horn getragen. Sie ist unabhĂ€ngig und ĂŒberparteilich und wird von BĂŒrgern selbst organisiert und finanziert. Sie ĂŒberwindet kulturelle und religiöse Grenzen, hat eine breite Basis und ist langfristig angelegt“, sagte Ulrich Nehls von der alsterdorf assistenz ost gGmbh zu den etwa 80 Besuchern der Veranstaltung. Ursula Winkler referierte ĂŒber die Entstehung der BĂŒrgerplattform im Jahr 2007 und verdeutlichte den schwierigen Start. Bereits zwei Jahre zuvor, im Jahr 2005, kam die Idee mit einer BĂŒrgerplattform auf. Damals wurden Kontakte zu Vereinen und Gruppen geknĂŒpft und GĂ€nge zu Behörden absolviert, bevor schlussendlich im Jahr 2007 die BĂŒrgerplattform gegrĂŒndet werden konnte. Seitdem treffen sich die Mitglieder Quartalsweise und grĂŒnden immer wieder neue Arbeitsgruppen und Aktionsteams. Ganz aktuell setzt sich das „Aktionsteam Sicherheit“ dafĂŒr ein, dass auf bestimmten SpielplĂ€tzen in Horn der illegale Drogenkonsum eingedĂ€mmt wird. Das Team ist im GesprĂ€ch mit Vermietern (SAGA), dem Behördlichen Ordnungsdienst (BOD) und der Polizei. „Es hat sich schon etwas getan. BĂ€ume wurden geschnitten, so dass die SpielplĂ€tze noch besser einsehbar sind“, erklĂ€rte Organizerin der BĂŒrgerplattform, Simone Klein. Das Aktionsteam trĂ€fe sich regelmĂ€ĂŸig mit den Beteiligten und bliebe am Ball. Dies sei aber nur eines von vielen Zielen, dass die BĂŒrgerplattform, die im vergangenen Jahr mit dem Max-Brauer-Preis ausgezeichnet wurde, in naher Zukunft realisieren möchte. Der Abend mit der BĂŒrgerplattform wurde mit einem 13minĂŒtigen Filmbeitrag, in dem sich „ImPuls-Mitte“ vorstellte und einen Blick in die Arbeit der verschiedenen Aktionsteams warf, abgerundet. Unser Foto zeigt Simone Klein von der BĂŒrgerplattform „ImPuls-Mitte“. Foto: Röhe


PrÀventionskette im Sinne der Gesundheit

(mr). Der Stadtteil Rothenburgsort mit seinen etwa 8.700 Einwohnern spielt derzeit eine Vorreiterrolle: er dient als Modellstandort fĂŒr eine PrĂ€ventionskette fĂŒr Gesundheitsförderung. „Bei unserer Auftaktveranstaltung ging es um Strategien zur StĂ€rkung von Kindern in Rothenburgsort, um ÜbergĂ€nge von Anbietern mit verschiedenen Kursen und eine StĂ€rkung von Kindern und Familien“, sagt Eva Schneider. Die Koordinatorin fĂŒr Gesundheitsförderung im Stadtteil der Elternschule Rothenburgsort hebt hervor, dass es sich bei dem Modell um eine Vernetzung aller Akteure handelt. Gefördert wird das Projekt von der Behörde fĂŒr Gesundheit und Verbraucherschutz, dem Bezirksamt Mitte und der Hamburgischen Arbeitsgemeinschaft fĂŒr Gesundheitsförderung und PrĂ€vention (HAG). 15 Institutionen, die mit Kindern und Familien zusammen arbeiten (unter anderem Kita, Elternschule, Allgemeiner Sozialer Dienst, Gesundheitsamt, Sportverein) sind bereits an dem Projekt beteiligt. „Alle Angebote sollen aufeinander aufbauen. In anderen BundeslĂ€ndern wurden mit Ă€hnlichem Konzept bereits Erfolge erzielt“, sagt Petra Hofrichter von der Hamburgischen Arbeitsgemeinschaft fĂŒr Gesundheitsförderung e. V. Handlungsbedarf sieht die Referentin fĂŒr Gesundheitsförderung in Rothenburgsort insbesondere bei der kinderĂ€rztlichen und gynĂ€kologischen Versorgung (Praxen fehlen im Stadtteil), ErnĂ€hrung und Bewegung, Sport- und Bewegungsangeboten, Rat und Hilfe bezĂŒglich unterstĂŒtzender Angebote fĂŒr MĂŒtter und VĂ€ter, sowie fehlendes Wissen ĂŒber UnterstĂŒtzungsleistungen (beispielsweise Hebammenversorgung wĂ€hrend der Schwangerschaft). „Rothenburgsort ist fĂŒr dieses Projekt ein idealer Standort. Mit seiner charakteristischen Insellage, seiner kulturellen Vielfalt und dem Kinderreichtum, sowie seiner Elternschule mit zahlreichen Kursen, die sich als Anziehungspunkt vieler Menschen entwickelt haben, ist das Projekt ein Gewinn fĂŒr alle Bewohner“, sagt Susanne HĂŒttenhain, Netzwerkkoordinatorin im Bezirksamt Hamburg-Mitte. Kennzeichnend ist aber auch die zum Teil prekĂ€re Lebenssituation von Familien. Knapp die HĂ€lfte aller Projekt an ElternschuleKinder wĂ€chst in Bedarfsgemeinschaften und ein Drittel in Ein-Eltern-Familien auf. Die Förderung der Gesundheitschancen von Kindern und Familien bedarf daher einer besonderen Aufmerksamkeit. In naher Zukunft ist geplant, mittels einer BroschĂŒre die Bewohner ĂŒber sĂ€mtliche Angebote und Möglichkeiten zu informieren.

Petra Hofrichter, Susanne HĂŒttenhain, Eva Schneiderund Christiane FĂ€rber vor der Elternschule in der Marchmannstraße 75. Foto: Röhe


Keine Hilfsbereitschaft bei der Hochbahn?

(mr). Im Zuge einer Demonstration am 23. MĂ€rz 2013 in der Sievekingsallee und einer zeitgleichen Protestaktion mit 600 Teilnehmern waren in den U-Bahnhaltestellen Rauhes Haus und Horner Rennbahn (beide im Stadtteil Horn) auch zusĂ€tzlich WachmĂ€nner der Hamburger Hochbahn im Einsatz. WĂ€hrend die Lage rund um die Horner Rennbahn teilweise zu eskalieren drohte, als sich elf rechtsgesinnte junge Leute dem Versammlungsort nĂ€herten, verlief die Arbeit fĂŒrs Wachpersonal beim Rauhen Hause ruhig. Bereits zwei Stunden vor der Demo standen sie im Eingangsbereich und schafften sich einen Überblick ĂŒber den Fahrgaststrom. „Als ich mit meiner Tochter im Kinderwagen zur Haltestelle kam, war nichts los. Drei WachmĂ€nner standen mit dem RĂŒcken an der Wand und unterhielten sich“, sagt eine Mutter, die anonym bleiben möchte. „Zwar stehen hier sonst auch keine SicherheitsmĂ€nner. ,Aber wenn sie schon mal da sind, können sie ruhig mal mit einer helfenden Hand zur Seite stehen“, empört sich die Mutter. Innerhalb einer viertel Stunde seien nach Angaben der Mutter zwei Personen mit Kinderwagen an den WachmĂ€nnern vorbeigekommen. „Niemand hat seine Hilfe angeboten“, sagt die Mutter. Die Pressestelle der Hamburger Hochbahn zeigte sich am Telefon zwar verstĂ€ndnisvoll, gab aber keine offizielle Stellungsnahme zu dem Vorfall ab.


Ralf Möller ĂŒberreicht Tabletcomputer an Senioren

(mr). „Meine beiden Enkelkinder werden sich freuen, wenn ich mit denen ĂŒbers Internet schreibe“, sagt Anne Lene Joneleit. Die 85-JĂ€hrige lebt seit vielen Jahren in der Senioreneinrichtung „Amarita“ in der Angerstraße in Hohenfelde und ist neugierig aufs Internet. „Wir wurden gefragt, ob wir Lust hĂ€tten, uns im Internet umzuschauen“, sagt Anne Lene Joneleit und blĂ€ttert sogleich einige Onlinezeitungen durch. Die 85-JĂ€hrige ist auch begeistert von Luftbildern. „Ich werde mir heute noch anschauen, wo mein Enkel in Madrid wohnt“, sagt sie freudestrahlend. Nach dem Motto jede Altersgruppe soll am Internet teilhaben können setzt sich ein großer Mobilfunkanbieter gemeinsam mit der „Stiftung Digitale Chancen“ fĂŒr dieses Ziel ein. Die „Stiftung Digitale Chancen“ mit Sitz in Berlin evaluiert begleitend, wie mobiles Internet Ă€lteren Menschen den Einstieg in die Internetnutzung und den Anschluss an die digitale Gesellschaft erleichtern kann. Viele Ă€ltere Menschen hĂ€tten Angst vor einem Computer. Deshalb seinen die kleinen mobilen GerĂ€te gerade fĂŒr Senioren ideal, sagte eine Ralf Möller im SeniorenheimSprecherin der Stiftung auf einem Pressetermin am 18. April in Hohenfelde. Zehn GerĂ€te hat Schauspieler Ralf Möller der Einrichtung „Amarita“ ĂŒberreicht. Ab sofort können sich alle Senioren in die große weite Welt begeben.

Sabine Fronika Kalle, Schauspieler Ralf Möller und Anne Lene Joneleit probieren das mobile Internet in der Senioreneinrichtung „Amarita“ in der Angerstraße in Hohenfelde aus. Foto: Röhe


Falscher Staatsanwalt : GeschÀftsmann als Amtsperson unterwegs

(as). In Zeitungsmeldungen wird oft ĂŒber falsche Polizisten gewarnt. Nun kam es in Hamburg zu einem Fall, in dem sich ein Hamburger GeschĂ€ftsmann als Staatsanwalt ausgab, obwohl er nachweislich keiner ist. Aber anstatt dass die „echte“ Staatsanwaltschaft diesem Mann mittels eines saftigen Bußgeldes aufzeigt, dass es so nicht geht, veranlasst sie ĂŒber das Amtsgericht Hamburg, den Zeugen und Anzeigenden Stefan F. (Name geĂ€ndert) einen Strafbefehl ĂŒber knapp 300 Euro zukommen zu lassen. Ein unglaublicher Vorfall. Die Einzelheiten: Der GeschĂ€ftsmann soll provozierend langsam gefahren und mehrfach in verschiedene Straßen abgebogen sein, ohne den Blinker zu setzen. Dann kĂ€me es zu einem Beinahunfall wegen des Nichtblinkens. Zuguterletzt soll der Autofahrer seinen Mittelfinger und das „Arschloch“-Zeichen gezeigt haben. „Grund genug, gegen den Autofahrer vorzugehen“, sagt Stefan F., der mit seinem Kumpel im nachfolgenden PKW saß. Im Bereich der Außenalster hielt der GeschĂ€ftsmann plötzlich auf einem Mittelstreifen an. „Meine Chance, den Fahrer zu Beweiszwecken zu fotografieren“, sagt Stefan F.. Was folgte, ĂŒbertrifft alle Erwartungen. Der Fahrer soll seine Fensterscheibe gesenkt und Stefan F. mit den Worten „Ich bin der Staatsanwalt, ihr bekommt mĂ€chtig Ärger. Ihr legt euch mit einem Staatsanwalt an“ angesprochen haben. Nach ÜberprĂŒfung seines amtlichen Kennzeichens stellte sich heraus, dass der Fahrer gar kein Staatanwalt ist. Stefan F. und sein Kumpel stellten Strafantrag wegen Beleidigung und Nötigung und erbrachten gleichzeitig den Hinweis, dass sich der Autofahrer einer Amtsanmaßung schuldig gemacht hat. Am 3. Januar 2013 die Entscheidung zu diesem Fall von der Staatsanwaltschaft Hamburg: Das Ermittlungsverfahren gegen (
) ist gemĂ€ĂŸ § 153 der Strafprozessordnung mit Zustimmung des Gerichts eingestellt worden, weil die Schuld als gering anzusehen ist und kein öffentliches Interesse an der Verfolgung besteht. Was nun folgte, haut den Zeugen Stefan F. fast um. „Wenige Wochen spĂ€ter flatterte mir ein Strafbefehl ĂŒber knapp 300 Euro ins Haus – wegen Beleidigung“, sagt Stefan F. „Unglaublich, dass sich das Blatt hier unbegrĂŒndet gewendet hat“, sagt Stefan F. Grund des Strafbefehls: Stefan F. soll in einer ehrverletzenden Art lautstark die Schimpfwörter „Drecksau“, „Arsch“ und „Idiot“ benutzt haben. Das behauptet jedenfalls der GeschĂ€ftsmann – und zwar so ĂŒberzeugend, dass selbst ein Richter diesem Mann Glauben schenkte. Die Hamburger Allgemeine Rundschau fragte nach, wollte den Grund wissen: warum wurde das Verfahren gegen den GeschĂ€ftsmann eingestellt, der sich laut Aussagen der beiden Zeugen drei Straftaten schuldig gemacht hat? Warum wurde der Fall als belangloses Verkehrsgeschehen eingestuft, obwohl es fast zu einem Unfall kam? Und schließlich tat der GeschĂ€ftsmann so, als wĂŒrde er der Staatsanwaltschaft zugehören – mĂŒsste die Staatsanwaltschaft da nicht mit mehr Energie vorgehen? „Der Beschuldigte war zuvor bislang strafrechtlich noch in keiner Weise in Erscheinung getreten“, begrĂŒndet OberstaatsanwĂ€ltin Nana Frombach, Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft Hamburg, die Einstellung des Verfahrens und ergĂ€nzt: „Soweit es den Vorwurf der Beleidigung gegen Stefan F. betrifft, beruht dieser auf dessen eigenen Angaben gegenĂŒber der Polizei und nicht darauf, dass den Angaben des GeschĂ€ftsmanns mehr Glauben geschenkt worden ist als denen des Herrn F.“

Anmerkung der Redaktion: Stefan F. legte Einspruch gegen den Strafbefehl ein. Das Verfahren wurde daraufhin eingestellt, weil der „falsche Staatsanwalt“ nicht vor Gericht erschien. Der „echten“ Staatsanwaltschaft sind im Gerichtsaal Ungereimtheiten aufgefallen. FĂŒr Stefan F. steht fest: „Die Staatsanwaltschaft hat hier nicht ordentlich gearbeitet. Ich bin echt enttĂ€uscht: da verursacht jemand beinah einen Unfall, gibt sich als Staatsanwalt aus und hat nicht mal eine Strafe zu befĂŒrchten. Ach ja: Der Beschuldigte ist verwarnt worden. Auch eine Art Strafe – zumindest juristisch.“


ImPuls mischt mit – BĂŒrgerplattform feiert fĂŒnfjĂ€hriges Bestehen

(mr). Ob Verschönerungen im Hammer Park, sicherheitsrelevante Themen im Straßenverkehr oder beispielsweise das Thema Wohnen: Seit nunmehr fĂŒnf Jahren setzt sich die BĂŒrgerplattform ImPuls-Mitte mit ihren 15 Mitgliedsgruppen fĂŒr die BĂŒrger ein. Grund genug, das fĂŒnfjĂ€hrige Bestehen im Wichern-Saal des Rauhen Hauses mit etwa 200 geladenen GĂ€sten zu feiern. Zu den GĂ€sten zĂ€hlten Vertreter aus den Mitgliedsgruppen in Hamm, Horn und Billstedt, Vertreter aus verschiedenen Berliner BĂŒrgerplattformen, Professor Leo Penta (Deutsches Institut fĂŒr Community Organizing) und Vertreter aus Politik und Behörden.
„Die BĂŒrgerplattform wird von aktiven Menschen und Einrichtungen aus den Stadtteilen Hamm und Horn getragen. Sie ist unabhĂ€ngig und ĂŒberparteilich und wird von BĂŒrgern selbst organisiert und finanziert, die sich gemeinsam fĂŒr Ihre Anliegen im Stadtteil einsetzen und Ihre Themen mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft auf Augenhöhe verhandeln“, sagt Simone Klein, Organizerin der BĂŒrgerplattform ImPuls-Mitte. „Unsere BĂŒrgerplattform ĂŒberwindet kulturelle und religiöse Grenzen, hat eine breite Basis und ist langfristig angelegt“, fĂŒhrt Simone Klein fort. Im Rahmen der Feierlichkeiten stellte sich jede einzelne Gruppe vor und erklĂ€rte die Ziele und Motivationen, sich fĂŒr die Plattform einzusetzen. Die Feier wurde durch die Band „All Hands-on“ begleitet, die ebenfalls Mitglied bei ImPuls-Mitte ist. Bei der Feierlichkeit zum fĂŒnfjĂ€hrigen Bestehen wurden vier neue Gruppen aufgenommen, die die Vielfalt der Plattform stĂ€rken: Sultan-Ahmed-Moschee, Afrikanischer-muslimischer Familienverein Masjid Rahma e.V., Evangelische Philippus und Rimbert Gemeinde, sowie die Ghana Horn Citizens Association.  Zu den aktuellen Themen der Plattform zĂ€hlt unter anderem aus dem Bereich Verkehr die VerlĂ€ngerung der GrĂŒnphase der FußgĂ€ngerampel an der Manshardtstraße/Legienstraße. Gemeinsam mit Vertretern der Polizei (PK 42) wird die GrĂŒnphase in KĂŒrze fĂŒr FußgĂ€nger verlĂ€ngert. Zudem wird angestrebt, das Wohnen in der Carl-Petersen-Straße attraktiver zu gestalten und Lösungen fĂŒr das GeschĂ€ftesterben zu erarbeiten.


CSD-Verein startet Projektförderung

(mr). Ideen gibt es viele: Info-Flyer, Bachelor-Arbeiten oder beispielsweise Community-Projekte wie eine Homepage. Meist hapert es demjenigen, dem eine zĂŒndende Idee einfĂ€llt, am nötigen Kleingeld, diese auch in die Tat umsetzen zu können. Der Hamburg Pride e.V. bietet Abhilfe: der Verein fördert seit dem 1. Februar Projekte, die Homo-, Bi- und Transsexuellen in Hamburg zu Gute kommen und motiviert unter dem Motto „supported by“ jeden, sein Konzept auch zu realisieren. „Uns ist bewusst: Aller Anfang ist schwer. Um tolle Ideen jedoch nicht im Keim ersticken, sondern wachsen zu lassen, haben wir beschlossen, einen Fördertopf bereit zu stellen. Dieser soll die ersten Stolpersteine aus dem Weg rĂ€umen“, erklĂ€rt Ilka Kass, Zweite Vorsitzende vom Hamburg Pride e.V., der seinen Sitz in St. Georg hat. „Doch auch Initiatoren bereits etablierter Programme und Projekte können sich bei uns bewerben. Denn wir wissen auch, wie hart der Kampf um Sponsoren und Investoren geworden ist“, ergĂ€nzt Ilka Kass. Bewerben kann sich jeder, der Projekte fördern lassen möchte, die dieselben Ziele wie Hamburg Pride e.V. verfolgen. Darunter fallen unter anderem der Abbau bestehender Vorurteile gegenĂŒber der queeren Gemeinschaft oder auch die UnterstĂŒtzung von Opfern antihomosexueller Gewalt. Interessierte können sich die entsprechenden Bewerbungsformulare sowie die Förderrichtlinien von der Homepages des Vereins herunterladen und einen schriftlichen Antrag stellen. Die Antragstellung ist jederzeit möglich. „Wir sind der erste CSD-Verein Deutschlands, der eine solche Projektförderung auflegt“, sagt Ilka Kass. Dank der weit ĂŒber 300 Mitglieder und seiner Vereinsstruktur könne der gemeinnĂŒtzige Verein bereits jetzt 3.000 Euro fĂŒr das neue Programm zur VerfĂŒgung stellen. Dieser Betrag kann an ein Einzelprojekt vergeben oder auf mehrere aufgeteilt werden. „Wir wĂŒnschen uns, möglichst viele Engagierte zu unterstĂŒtzen, die sich mit spannenden, neuen, kreativen oder auch außergewöhnlichen Konzepten bei uns bewerben. Die Förderung ist fĂŒr uns eine wichtige Möglichkeit, Projekte zu fördern, die unsere eigenen KapazitĂ€ten und Mittel ĂŒbersteigen und ein Projektförderungwertvoller Beitrag fĂŒr die Hamburger Homo-, Bi- und Transsexuellen-Gemeinschaft sein können“, freut sich Kass ĂŒber den Start der Projektförderung. Mitmachen können Interessierte aus Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen.

Unser Foto zeigt: Mark Terence Jones, Carola Ebhardt und Ilka Kass vom Hamburg Pride e. V. stehen in der Langen Reihe und wĂŒnschen sich, dass viele Menschen mit einer kreativen Idee an sie herantreten. Foto: Röhe


Fahrradgroßkontrollen der Hamburger Polizei

(mr/ha). Die Fahrradstaffel der Hamburger Polizei fĂŒhrte in den vergangenen Tagen mehrere Fahrradgroßkontrollen durch. Die Kontrollen zielten auf die BekĂ€mpfung der Hauptunfallursachen, Rotlichtmissachtung und das Befahren der falschen Radwegseite, ab. UnterstĂŒtzt wurden die Maßnahmen von EinsatzkrĂ€ften der Landesbereitschaftspolizei und noch in der Ausbildung befindlichen PolizeischĂŒlern. Es zeigte sich erneut, dass viele Radfahrer sich nicht an geltende Verkehrsvorschriften halten. Im vergangenen Jahr hat die Polizei insgesamt 3.083 UnfĂ€lle mit Fahrradfahrern registriert. Im Vergleich zum Vorjahr waren das 426 UnfĂ€lle mehr. Insgesamt 2.208 Radfahrer verunglĂŒckten dabei auf Hamburgs Straßen. Auch hier ist ein Anstieg im Vergleich zum Vorjahr um 13,8 Prozent zu verzeichnen. Als RadfahrunfĂ€lle werden VerkehrsunfĂ€lle bezeichnet, an denen mindestens ein Radfahrer beteiligt ist. Radfahrer sind aufgrund ihres fehlenden Schutzraumes bei VerkehrsunfĂ€llen besonders gefĂ€hrdet, schwere Verletzungen zu erleiden. 41 Prozent der RadfahrunfĂ€lle wĂŒrden laut Polizei von Radfahrern verursacht. Aufgrund dieser Quote widmet sich die Polizei bei VerkehrsĂŒberwachungsmaßnahmen auch den Radfahrern. HĂ€ufigster Fehler bei Radfahrern ist die Benutzung der falschen Radwegseite gefolgt von Rotlichtfahrten. Bei den Großkontrollen in den vergangenen Tagen mussten die Beamten 488 Ordnungswidrigkeitenverfahren einleiten. In 116 FĂ€llen fuhren die Radfahrer auf der falschen Radwegseite. 185 Fahrradfahrer missachteten das Rotlicht. FĂŒnf Radfahrer telefonierten wĂ€hrend der Fahrt mit ihrem Handy. Acht Fahrradfahrern wurde die Weiterfahrt untersagt, da sie entweder gar keine oder nicht funktionierende Bremsen hatten. 182 Radfahrer fuhren entweder auf dem Gehweg oder durch die FußgĂ€ngerzone. Neben den Fahrradfahrern wurden auch 38 Autofahrer angehalten. 20 von ihnen telefonierten wĂ€hrend der Fahrt und sieben missachteten das Rotlicht. 11 Mal mussten die Beamten einschreiten, da die Autofahrer falsch oder verkehrsgefĂ€hrdend abbogen. Ziel der Kontrollen ist es, die RadfahrunfĂ€lle zu senken und damit die Zahl der Verletzten zu reduzieren. Hierzu bedarf es einer gegenseitigen RĂŒcksichtnahme und einer Akzeptanz und Einhaltung der Verkehrsvorschriften der verschiedenen Verkehrsteilnehmer. Um dies zu erreichen, wird die Polizei Hamburg weitere Fahrradkontrollen durchfĂŒhren.


Promi-Radar: Welcher Promi wohnt wo in der Hansestadt

Mike KrĂŒger(mr). Die Freie und Hansestadt Hamburg ist mit ihren ĂŒber 1,75 Millionen Einwohnern die zweitgrĂ¶ĂŸte Stadt Deutschlands. Hamburg hat sieben Bezirke, die wiederum insgesamt 104 Stadtteile implizieren. Und wo 1,75 Millionen Menschen leben, sind Promis aus Funk- und Fernsehen natĂŒrlich nicht weit. Ihre Hamburger Allgemeine Rundschau verrĂ€t, wo in Hamburg die Promis wohnen. In welchem Stadtteil lebt Mike KrĂŒger) Wo wohnt Schauspieler Til Schweiger, SĂ€ngerin Mary Roos, TV-Moderator Johannes B. Kerner, Jörg Pilawa, Reinhold Beckmann, Sylvie Meis, Karl Dall und viele mehr: Lesen Sie hier, welcher Promi wo in Hamburg wohnt


Das Foto links zeigt den Komiker und SĂ€nger Mike KrĂŒger („Mein Gott, Walther“, „Der Nippel“, „Bundeswehrsoldat“) . Er wohnt im Stadtteil WellingsbĂŒttel, nachdem er sein Einfamilienhaus in Quickborn aufgegeben hatte. Foto: FoTe Press