Sexualdelikte erschüttern Hamburg

Ein Streifenwagen der Polizei im Einsatz. Symbolfoto: Röhe

(ds/ha). Mehrere Sexualdelikte erschüttern die Hansestadt – Frauen sind verunsichert. Aktuell gibt es nach offiziellen Angaben zwei Vorfälle binnen weniger Tage, wie die Polizei mitteilt. Sie fahndet nach einem bislang unbekannten Täter, der am 30. Dezember 2018 in den frühen Morgenstunden ein versuchtes Sexualdelikt zum Nachteil einer 20-Jährigen begangen haben soll. Die Geschädigte befand sich nach Polizeiangaben auf dem Bahnsteig des S-Bahnhofes Langenfelde, als sie einen Mann nach einer Zigarette fragte. Gemeinsam verließ man den Bahnhof in Richtung Försterweg. Der Unbekannte zog plötzlich die Frau in ein Gebüsch und versuchte sexuelle Handlungen an der Geschädigten vorzunehmen.

Aufgrund der körperlichen und verbalen Gegenwehr der Geschädigten ließ der Täter von der jungen Frau ab. Er nahm jedoch die Handtasche der Geschädigten an sich und flüchtete in Richtung Kieler Straße. Aufmerksame Passanten verfolgten glücklicherweise den Täter noch kurzzeitig, der dann allerdings unerkannt flüchten konnte.

Eine Sofortfahndung mit insgesamt fünf Funkstreifenwagen führte nicht zur Ergreifung des Täters. Dieser kann wie folgt beschrieben werden: männlich, etwa 25 bis 30 Jahre alt, etwa 170 bis 175 Zentimeter groß, normale Figur, dunkelblondes, schütteres Haar. Er soll einen Dreitagebart sowie eine beige Jacke und helle Hose getragen haben.

Die Ermittler des Landeskriminalamts 42 bitten Zeugen insbesondere die aufmerksamen Passanten, die Hinweise auf den Täter geben können oder die Tat beobachtet haben, sich unter der Hinweisnummer 040 / 428 65 67 89 zu melden.

Ähnlich gelagerter Fall im Stadtteil Wandsbek

Bereits einen Tag zuvor (29. Dezember 2018) kam es gegen 7.30 Uhr zu einem ähnlichen Delikt. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen befand sich eine 21-Jährige in der Wandsbeker Zollstraße, als sie plötzlich von einem unbekannten Mann von hinten angegriffen und bedrängt wurde. Der Täter drückte die Geschädigte gegen eine Hauswand und versuchte sexuelle Handlungen an ihr vorzunehmen. Die Frau setzte sich zur Wehr, sodass der Täter von ihr abließ und unerkannt flüchtete. Eine Sofortfahndung führte nicht zur Ergreifung des Täters.

Zeugen, die Hinweise auf den Täter geben können oder Beobachtungen gemacht haben, die im Zusammenhang mit der Tat stehen, werden gebeten sich an das Hinweistelefon der Polizei Hamburg unter der Rufnummer 040/4286-56789 zu wenden oder an jeder Polizeidienststelle zu melden.

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