(ha). „Unverschämt!“ kann als empörter Ausruf verstanden werden, bei Menschen mit Sinn für Humor, aber auch ein echtes Qualitätssiegel sein – wie bei einem Konzert von FALK. Der Liedermacher ist auch in seinem aktuellen Konzertprogramm „Unverschämt“ erfreulich grenzüberschreitend in alle Richtungen, gepaart mit bissigem, aber sympathischem Sarkasmus – ein liebevoller Pöbler eben. Zugleich ist er aber auch mehr als das. Der Liedermacher ist ein Geschichtenerzähler mit nachdenklicher Seite, die berühren kann.
Von einem Konzertbesuch bei FALK ist Menschen mit schwachen Nerven, die zur Überempfindlichkeit neigen und allen allzu zart besaitete Gemüter vielleicht eher abzuraten. Wer sich aber gemeinsam über die Eigenarten und Absonderlichkeiten des Alltags lustig machen möchte und gleichzeitig die Fähigkeit besitzt, auch über sich selbst lachen zu können, wird einen Abend mit FALK am Ende nicht nur unverschämt, sondern garantiert auch unverschämt gut finden.
Mit dem aktuellen Live-Programm „Unverschämt“ gastiert Liedermacher FALK am 18. Juni 2026 letztmalig in Hamburg (Centralkomitee | Hamburg-Dernière).
Termin: Donnerstag, 18. Juni 2026
Ort: Centralkomitee, Steindamm 45, 20099 Hamburg
Beginn: 20 Uhr (Einlass 19.00 Uhr)
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Filmcrew versucht mit allen Mitteln Berichterstattung zu verhindern

(mr). Geheime Filmarbeiten am Pelzerhaken Strand in Neustadt in Holstein.Während oben auf der Promenade zahlreiche Technik-LKW für Kamera, Licht, Ton, Ausstattung und Stromerzeugung für Aufmerksamkeit bei den vielen Passanten sorgen, wird unten am Strand heimlich gedreht. Es sind Filmarbeiten zur neuen ZDF/BBC-Serie „Hamburg Days“, die über die Anfänge der legendären Beatles im Hamburger Stadtteil St. Pauli handelt. Seit Mai ist das Filmteam auf St. Pauli zugange, hat mehrere Originalschauplätze wie den Kaiserkeller, den Top Ten Club und das Indra mit Holzkulissen nachgebaut. Dabei ist die Filmcrew kreativ: beispielsweise wurde die berüchtigte Große Freiheit in der in der Nähe befindlichen Friedrichstraße mit den berühmten Locations Tabu und der Bikinibar im Look der 60er Jahre wieder zum Leben erweckt. Ein Insider verrät: die Friedrichstraße ähnelt der Großen Freiheit und sie hat Kopfsteinpflaster, wie sie die Große Freiheit in den 60er Jahren auch hatte.

Schauspieler. Rechts ist die Filmcrew zu sehen. Hochwertige Technik ist durch ein
schwarzes Zelt vor starkem Wind geschützt. Fotos: FoTe Press
Es sind auch schon zahlreiche Szenen im Kasten – dann der Schock: Nach dem plötzlichen Tod der Hauptdarstellerin Luna Jordan wurden die Filmarbeiten unterbrochen.
Nun wurde offenbar Ersatz gefunden, der anstelle von Luna Jordan die Rolle der Astrid Kirchherr vor der Kamera steht. Sie war die Fotografin der Beatles und gilt als Erfinderin der typischen Pilzkopffrisur. Ihre Fotos sind weltweit in Buchveröffentlichungen zu finden. In den weiteren Hauptrollen spielen Rhys Mannion als John Lennon, der Liverpooler Singer-Songwriter Ellis Murphy als Paul McCartney, Harvey Brett als George Harrison, Louis Landau als Stu Sutcliffe, Patrick Gilmore als Pete Best, Casper von Bülow als Klaus Voormann. In weiteren Rollen sind Laura Tonke Trystan Pütter sowie Max von der Groeben zu sehen.
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