Gastrolle im „Großstadtrevier“ für Jäger aus Quizshow

Klaus Otto Nagorsnik (Mitte), einer der „Jäger“ aus der ARD-Quizsendung „Gefragt – Gejagt“, steht neben der Schauspielerin Maria Ketikidou alias Zivilfahnderin Hariklia „Harry“ Möller und Schauspieler Enrique Fiß alias Zivilfahnder Nils Sanchez am Filmset vom "Großstadtrevier" in Klein Borstel. Foto: FoTe Press/Röhe

(mr). „Ich habe versucht konzentriert zu sein, aber aufgeregt war ich nicht. Es gibt ja immer noch den zweiten Cut“, sagt Klaus Otto Nagorsnik. Der 67-Jährige steht zwar nicht zum ersten Mal vor einer Fernsehkamera: TV-Zuschauer kennen ihn als Jäger aus der ARD-Sendung „Gefragt – Gejagt“. Sein Fachgebiet ist die große Welt des Wissens und er ist Deutscher Quizmeister.

Aktuell steht Nagersnik allerdings zum ersten Mal vor der Kamera für die beliebte Fernsehserie „Großstadtrevier“ (läuft seit 1986). In der Polizeiserie spielt er einen Hobbyfotografen, wie Sandra Lindenberger, Sprecherin der Produktion, mitteilt. In der gedrehten Szene verlassen die beiden Zivilermittler Harry Möller (Maria Ketikidou) und Nils Sanchez (Enrique Fiß) ein französisches Cafè, gehen zu ihrem Zivilwagen „Peter 14/21“. Auf dem Weg dahin sieht Harry Möller einen Mann, der offenbar heimlich Fotos von ihr macht. Wutenbrannt läuft sie zu ihm. „Was machen Sie da? Haben Sie ein Foto von mir gemacht“, brüllt sie ihn an. Dann stehen die Zivilermittler unmittelbar vor ihm. Harry Möller zeigt ihren Dienstausweis und fordert den Mann auf, ihr seine Kamera auszuhändigen. Möller entreißt ihm ziemlich ungehalten die Kamera – dabei hatte er doch nur eine Gartengrasmücke im Baum entdeckt, die er fotografiert hat.

Für Klaus Otto Nagorsnik sei es der erste Auftritt als Schauspieler im Fernsehen gewesen. „Ich habe mal bei einer Schulaufführung im Weihnachtsmärchen den Hänsel in Hänsel & Gretel spielen müssen. Das ist gut 60 Jahre her und meine bisherige Schauspielerfahrung gewesen.“ Die Szene wurde aus verschiedenen Perspektiven mehrfach gedreht, dazu wurde der Turnberg in Klein Borstel immer wieder für mehrere Minuten gesperrt. Das „Großstadtrevier“ wird montags um 18.50 Uhr in der ARD (Das Erste) ausgestrahlt. Ein genauer Sendetermin für die Folge mit dem Arbeitstitel „Marshmallow Mädchen“ und Klaus Otto Nagorsnik als Hobbyfotograf steht noch nicht fest.


Das Hamburger Rathaus feiert Geburtstag: Tag der offenen Tür

Das Rathaus in der Hamburger Innenstadt. Foto: FoTe-Press

(ha). Das Hamburger Rathaus steht seit 1897 im Herzen der Freien und Hansestadt Hamburg zwischen Alster und Elbe. Dieses Jahr, am 26. Oktober, feiert es sein 125-jähriges Bestehen. In der Festwoche vom 21. bis zum 27. Oktober zeigen szenische Führungen, eine Fotoausstellung, ein Tag der offenen Tür und weitere Veranstaltungen das Rathaus aus verschiedenen Perspektiven, sowohl für Gäste der Stadt als auch alteingesessene Hamburgerinnen und Hamburger. Hintergrundinformationen zum Rathaus und das Programm der Geburtstagswoche sind abrufbar unter www.rathaus.hamburg.

Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft Carola Veit sagt zu diesem Bestehen: „In 125 Jahren haben die Mauern des Rathauses viel erlebt, helle und dunkle Momente deutscher Geschichte. Heute ist hier die Herzkammer unserer Demokratie in Hamburg. Hier kommen die politischen Akteurinnen und Akteure zusammen, debattieren und ringen um kluge Lösungen für Hamburg. Moderne Politik muss nahbar und transparent sein. Für unsere Geburtstagswoche öffnen wir die Rathaustüren noch weiter als sonst. Mit verschiedenen Sonderführungen, einer Fotoausstellung und dem Tag der offenen Tür möchten wir allen Hamburgerinnen und Hamburgern und Gästen ermöglichen, diesen zentralen Ort der Demokratie und die Geschichte des Gebäudes ganz nah mitzuerleben. Ich lade alle herzlich ein, ins Rathaus zu kommen und gemeinsam mit uns das 125-jährige Jubiläum zu feiern.“

Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister: „Das Rathaus ist ein Wahrzeichen Hamburgs. Es steht im Mittelpunkt historischer Ereignisse und bestimmt den Kurs unserer Stadt in die Zukunft. Als gemeinsamer Sitz von Regierung und Parlament ist es Ausdruck der demokratischen Tradition der Hansestadt. Das Jubiläum bietet die Gelegenheit, die Geschichte des Rathauses zu entdecken und die Arbeit von Senat und Bürgerschaft besser kennenzulernen. Ich wünsche allen Hamburgerinnen und Hamburgern eine interessante Festwoche zur Feier von 125 Jahren Hamburger Rathaus!“

Besondere Highlights der Festwoche sind:

  1. Sonntag, 23.10. Ab 13 Uhr Tag der offenen Tür
  2. Montag, 24.10. Um 10 Uhr Ausstellungseröffnung „Ein Haus für alle“ und Buchpräsentation „125 Geschichten“ mit Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit und Bürgermeister Peter Tschentscher
  3. 21.10. bis 27.10. Besondere Führungen zum Jubiläum, darunter szenische Sonderführungen mit Darstellerinnen und Darstellern, sowie Rathaus Insider Touren mit Abgeordneten, Fraktionsvorsitzenden, Senatorinnen und Senatoren, Staatsrätinnen und Staatsräten
  4. Für die kleinen und großen Rathausfans: Das bunte Wimmelposter vom Rathaus, Wimmelposterpostkarten und die Rathausfolge der Alster-Detektive, alles kostenlos am Tag der offenen Tür im Rathaus erhältlich.

Hamburgs „neues“ Rathaus

Das ehemalige Hamburger Rathaus an der Trostbrücke fiel einer gezielten Sprengung zum Stopp des großen Brands von 1842 zum Opfer. Vom Planungsbeginn eines Neubaus bis zur Einweihung vergingen 55 Jahre. Mit einer Initiative des Architekten Martin Haller zu einem Rathausmeisterbund entstanden gemeinschaftlich die Pläne zum heutigen Neubau. Am 6. Mai 1886 wurde der Grundstein für den Neubau gelegt und am 26. Oktober 1897 das Rathaus mit einem großen Volksfest eingeweiht. Kaiser Wilhelm II. besuchte das noch im Bau befindliche Rathaus bereits am 19. Juni 1885 anlässlich der Eröffnung des Nord-Ostsee-Kanals, was dem damals einzig fertiggestellten Saal zu seinem heutigen Namen verhalf – dem Kaisersaal.


Zeitarbeit – Positive Erfahrungen

Zeitarbeit ist besser als ihr Ruf! Symbolfoto: ha

(ha). Jahrzehntelang hatte die Zeitarbeit einen schlechten Ruf. Wurden Leiharbeiter doch als billige Arbeitskräfte angesehen, welche die Unternehmen nach Gutdünken hin- und herschieben können. Inzwischen hat sich das geändert. Zeitarbeiter sind fest angestellt, erhalten Tariflöhne und Urlaubsgeld. Bei Krankheit erhalten Sie ebenfalls eine Lohnfortzahlung. Angesichts des Fachkräftemangels greifen immer mehr Unternehmen auf die Angebote von Zeitarbeitsfirmen zurück.

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