Raub√ľberfall auf Friedhof Altona ‚Äď T√§ter festgenommen

Blaulicht auf dem Dach eines Streifenwagens der Polizei. Symbolfoto: FoTe Press

(ha/pp). Es war ein feiger Angriff auf eine alte Dame auf dem Hauptfriedhof Altona. Ermittler des f√ľr die Region Altona zust√§ndigen Raubdezernats (LKA 124) haben gestern (7. Mai 2020) nach intensiven Ermittlungen einen 33-j√§hrigen Iraner vorl√§ufig festgenommen. Der Mann steht im Verdacht, Mitte April eine 72-J√§hrige auf dem Hauptfriedhof Altona √ľberfallen zu haben.

Umfangreiche Ermittlungen der Kripo hatten zur Identifizierung des Tatverd√§chtigen gef√ľhrt, der unmittelbar nach der Tat mit einer hierbei erlangten Kreditkarte der Gesch√§digten Zigaretten gekauft hatte.

Die Staatsanwaltschaft Hamburg erwirkte daraufhin einen Durchsuchungsbeschluss f√ľr die Wohnung des 33-J√§hrigen in S√ľlldorf, den die Ermittler gestern Vormittag vollstreckten. Die Durchsuchung f√ľhrte zwar nicht zum Auffinden von Raubgut aus der beschriebenen Tat, stattdessen fanden die Beamten aber Gegenst√§nde, die nach ersten Erkenntnissen ebenfalls aus Straftaten stammen d√ľrften.

Zudem trafen die Beamten in der Wohnung des Tatverd√§chtigen eine 37 j√§hrige T√ľrkin an, die mittels Haftbefehl gesucht wurde. Sie wurde der Untersuchungshaftanstalt √ľberstellt. Der mutma√üliche R√§uber wurde vorl√§ufig festgenommen und nach erkennungsdienstlicher Behandlung mangels Haftgr√ľnden wieder auf freien Fu√ü gesetzt.

Die Ermittlungen, insbesondere bez√ľglich der in der Wohnung sichergestellten Gegenst√§nde dauern an.


Hinweis der Hamburger Allgemeinen Rundschau:
Gem√§√ü der Richtlinien des Deutschen Presserates heben wir in unseren Berichten (insbesondere bei Polizeimeldungen) die Nationalit√§t einer Person nicht hervor. Im Pressekodex hei√üt es: ‚ÄěNiemand darf wegen seines Geschlechts, einer Behinderung oder seiner Zugeh√∂rigkeit zu einer ethnischen, religi√∂sen, sozialen oder nationalen Gruppe diskriminiert werden.‚Äú

Richtlinie 12.1 ‚Äď Berichterstattung √ľber Straftaten (g√ľltig seit 22.03.2017)

In der Berichterstattung √ľber Straftaten ist darauf zu achten, dass die Erw√§hnung der Zugeh√∂rigkeit der Verd√§chtigen oder T√§ter zu ethnischen, religi√∂sen oder anderen Minderheiten nicht zu einer diskriminierenden Verallgemeinerung individuellen Fehlverhaltens f√ľhrt. Die Zugeh√∂rigkeit soll in der Regel nicht erw√§hnt werden, es sei denn, es besteht ein begr√ľndetes √∂ffentliches Interesse. Besonders ist zu beachten, dass die Erw√§hnung Vorurteile gegen√ľber Minderheiten sch√ľren k√∂nnte.
Ihre Hamburger Allgemeine Rundschau benennt das Kind beim Namen. Wenn ein T√§ter aus Afghanistan, der T√ľrkei oder beispielsweise Pakistan kommt, wird es so auch erw√§hnt. Schlie√ülich erw√§hnen wir auch, aus welchem Teil Deutschlands oder Stadtteil Hamburgs ein deutscher Straft√§ter kommt.