Moia nimmt regulären Betrieb in Hamburg wieder auf

Ein Fahrzeug des Unternehmens Moia im Hamburger Stadtgebiet. Foto: FoTe Press

(ha/ds). Mit einem erweiterten Gesch√§ftsgebiet nimmt das Unternehmen Moia am 25. Mai 2020 seinen regul√§ren Betrieb am Standort Hamburg wieder auf. Das teilt ein Sprecher mit. ‚ÄěDas Wiederanlaufen unseres Ridepooling-Service ist ein wichtiges Signal f√ľr unsere Branche, aber insbesondere f√ľr unsere Nutzer in Hamburg. Es kommt nun wieder mehr Bewegung auf Hamburgs Stra√üen. Wir freuen uns daher sehr, den Betrieb Schritt f√ľr Schritt hochzufahren und den Hamburgern wieder eine weitere Mobilit√§tsoption anbieten zu k√∂nnen. Daf√ľr haben wir unsere Abl√§ufe flexibel angepasst und die Schutzma√ünahmen nochmals erh√∂ht‚Äú, sagt CEO Robert Henrich.
 
Regulärer Betrieb mit erweitertem Geschäftsgebiet

Mit dem Beginn des Betriebs gelten die √ľblichen Servicezeiten: Von Montag bis Mittwoch von 5 Uhr bis 1 Uhr des Folgetages. Von Donnerstag bis Sonntag f√§hrt das Unternehmen rund um die Uhr und sonntags von 8 Uhr bis 24 Uhr. Das regul√§re Gesch√§ftsgebiet wird zum 25. Mai um die Stadtteile Billstedt und Billbrook erweitert, das damit auf etwa 320 Quadratkilometer anw√§chst. Mit der Erweiterung baut das Unternehmen das fl√§chengr√∂√üte Sharing-Angebot der Hansestadt an den Stadtr√§ndern weiter aus und bietet den Menschen im Hamburger Osten erg√§nzend zum √ĖPNV eine zus√§tzliche Alternative zum Auto an. Moia wird zun√§chst bis zu 170 Fahrzeuge der bestehenden Flotte gleichzeitig einsetzen und die Flottengr√∂√üe flexibel an die tats√§chliche Nachfrage anpassen. Das Pooling von Fahrg√§sten wird auf maximal f√ľnf Einzelpersonen begrenzt.
 
Umfangreiches Programm f√ľr den Infektionsschutz

Moia hat die Schutzma√ünahmen f√ľr Mitarbeiter und Belegschaft im Betriebsablauf erheblich ausgeweitet. Bereits bestehende Ma√ünahmen wie die Maskenpflicht f√ľr die Mitfahrt, die Abtrennung des Fahrgastraums zum Fahrerbereich durch Folie, hohe Reinigungsintervalle sowie die Verf√ľgbarkeit von Desinfektionsmittel an Bord werden durch eine Reihe weiterer umfassender Ma√ünahmen erg√§nzt: Auf den Betriebsh√∂fen gilt f√ľr die Mitarbeiter w√§hrend der Schichten eine Maskenpflicht. Zus√§tzlich werden die Mitarbeiter f√ľr den Infektionsschutz auf den Betriebsh√∂fen im Vorfeld des regul√§ren Betriebs in Online Trainings umfassend geschult und die Abl√§ufe auf den Betriebsh√∂fen dahingehend angepasst. Zudem werden die Betriebsh√∂fe operativ getrennt. Auch in Zukunft wird das Unternehmen die Situation genau verfolgen und die Ma√ünahmen stetig neu bewerten und im Sinne der Sicherheit von Passagieren und Personal anpassen.
 
Moia hatte zum ersten April den regul√§ren Betrieb im Zuge der Corona-Pandemie vor√ľbergehend eingestellt. Seit dem 1. April verst√§rkt MOIA mit 100 Fahrzeugen und im Rahmen der Corona-Ma√ünahmen der Stadt Hamburg den Nachtverkehr der Hansestadt. Zum Start des Betriebs kehren rund 800 Mitarbeiter der MOIA Betriebsgesellschaft in Hamburg an ihre Arbeitspl√§tze zur√ľck. Die Kurzarbeitsregelung wird zu 50 Prozent beibehalten. Mit der Wiederaufnahme des regul√§ren Betriebs endet der Nachtbetrieb im Auftrag der Stadt Hamburg am 24. Mai.


Raub√ľberfall auf Friedhof Altona ‚Äď T√§ter festgenommen

Blaulicht auf dem Dach eines Streifenwagens der Polizei. Symbolfoto: FoTe Press

(ha/pp).¬†Es war ein feiger Angriff auf eine alte Dame auf dem Hauptfriedhof Altona. Ermittler des f√ľr die Region Altona zust√§ndigen Raubdezernats (LKA 124) haben gestern (7. Mai 2020) nach intensiven Ermittlungen einen 33-j√§hrigen Iraner vorl√§ufig festgenommen. Der Mann steht im Verdacht,¬†Mitte April eine 72-J√§hrige auf dem Hauptfriedhof Altona¬†√ľberfallen zu haben.

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Hinweis der Hamburger Allgemeinen Rundschau:
Gem√§√ü der Richtlinien des Deutschen Presserates heben wir in unseren Berichten (insbesondere bei Polizeimeldungen) die Nationalit√§t einer Person nicht hervor. Im Pressekodex hei√üt es: ‚ÄěNiemand darf wegen seines Geschlechts, einer Behinderung oder seiner Zugeh√∂rigkeit zu einer ethnischen, religi√∂sen, sozialen oder nationalen Gruppe diskriminiert werden.‚Äú

Richtlinie 12.1 ‚Äď Berichterstattung √ľber Straftaten (g√ľltig seit 22.03.2017)

In der Berichterstattung √ľber Straftaten ist darauf zu achten, dass die Erw√§hnung der Zugeh√∂rigkeit der Verd√§chtigen oder T√§ter zu ethnischen, religi√∂sen oder anderen Minderheiten nicht zu einer diskriminierenden Verallgemeinerung individuellen Fehlverhaltens f√ľhrt. Die Zugeh√∂rigkeit soll in der Regel nicht erw√§hnt werden, es sei denn, es besteht ein begr√ľndetes √∂ffentliches Interesse. Besonders ist zu beachten, dass die Erw√§hnung Vorurteile gegen√ľber Minderheiten sch√ľren k√∂nnte.
Ihre Hamburger Allgemeine Rundschau benennt das Kind beim Namen. Wenn ein T√§ter aus Afghanistan, der T√ľrkei oder beispielsweise Pakistan kommt, wird es so auch erw√§hnt. Schlie√ülich erw√§hnen wir auch, aus welchem Teil Deutschlands oder Stadtteil Hamburgs ein deutscher Straft√§ter kommt.