Royaler Geburtstagsbesuch im Hamburg Dungeon

Das Hamburg Dungeon hisst den Union Jack f√ľr das K√∂nigliche Brautpaar. Prinz Harry und Meghan Markle gratulieren dem Dungeon zum 18. Geburtstag. Foto: ha/ Hamburg Dungeon

(ha). 18 Jahre Hamburg Dungeon ‚Äď Prinz Harry und Meghan Markle¬†gratulieren. Auch wenn die Hochzeitsvorbereitungen derzeit in London auf Hochtouren laufen, lie√ü das royale Brautpaar es sich nicht nehmen, dem Hamburg Dungeon seine Geburtstagsgl√ľckw√ľnsche pers√∂nlich zu √ľberbringen. ‚ÄěWir sind sehr stolz, dass die beiden¬†so kurz vor dem gro√üen Ereignis noch bei uns zu Besuch waren und einen Blick in¬†Hamburgs dunkle Abgr√ľnde gewagt haben. Sicherlich kein Omen f√ľr ihre Ehe. Wir w√ľnschen ihnen eine gro√üartige Hochzeit und ein Leben voller Gl√ľck und G√§nsehaut. Hoffentlich sind sie rechtzeitig zum royalen Ereignis des Jahres im Schloss Windsor zur√ľck‚Äú, sagt General Manager Andreas K√∂ller mit einem Augenzwinkern. Der Union Jack weht im √úbrigen das ganze Wochenende vor dem Hamburg Dungeon.


2023 soll der Fernsehturm wieder öffnen

Hamburgs Erster B√ľrgermeister Peter Tschentscher und Bruno Jacobfeuerborn, CEO Deutsche Funkturm auf dem Fernsehturm. Foto: R√∂he

(mr/ha).¬†Der Heirnich-Hertz-Turm (‚ÄěTelemichel‚Äú) feiert seinen 50. Geburtstag. Herzlichen Gl√ľckwunsch! P√ľnktlich zum 50. Geburtstag des unter Denkmal stehenden und Hamburgs h√∂chstem Geb√§ude verk√ľndete die Eigent√ľmerin, die Deutsche Funkturm (DFMG), dass das 276,5 Meter hohe Wahrzeichen im Jahr 2023 wieder er√∂ffnet wird. Seit 2001 ist der Fernsehturm f√ľr die √Ėffentlichkeit geschlossen ‚Äď nun also gibt es wieder Hoffnung, dass Hamburger und Touristen endlich wieder auf die beiden Aussichtsplattformen d√ľrfen.¬†F√ľr die Sanierung stehen nach einer Machbarkeitsstudie insgesamt 37 Millionen Euro zur Verf√ľgung, die sich der Bund und Hamburg teilen.¬†Bruno Jacobfeuerborn (DFMG-Vorsitzender) hob bei einer Presseveranstaltung hervor, dass mit diesem F√∂rdergeld ausschlie√ülich die √∂ffentlichen Bereiche f√ľr Besucher renoviert und ein neuer Eingangskomplex am Fu√ü des Turms geschaffen werden. Die Kosten f√ľr den technischen Betrieb √ľbernehme die Deutsche Funkturm.

Europaweites Ausschreibungsverfahren f√ľr einen neuen Betreiber ist gestartet¬†

Ab sofort haben Interessenten die M√∂glichkeit, sich mit einem wirtschaftlich tragf√§higen Konzept bis Mitte Juni 2018 f√ľr den Betrieb der 13. und 14. Etage des Heinrich-Hertz-Turms, sowie eines neu zu bauenden Eingangsgeb√§udes zu bewerben. Aufgrund des Neubaus der umliegenden Messehallen musste das bisherige Eingangsgeb√§ude abgerissen werden. Bis Ende des Jahres wird sich die DFMG Deutsche Funkturm GmbH als Bauherrin in Abstimmung mit der Stadt Hamburg nach einem fairen wettbewerblichen Verfahren f√ľr einen neuen Betreiber entscheiden. Ob ein neuer Betreiber wieder im 13. Geschoss eine Art Selbstbedienungsrestaurant mit Zugang zu einer Ausgangsplattform und im dar√ľber liegenden 14. Geschoss ein sich drehendes Restaurant anbietet, steht derzeit nicht fest. Fr√ľher war gerade das Restaurant, das sich binnen einer Stunde einmal um die Achse des Turms drehte und die Besucher mit Schriftz√ľgen an den Fenstern √ľber Hamburgs Sehensw√ľrdigkeiten und Stadtteile informierte, ein Besuchermagnet.

Konkreter Zeitplan bis zur Wiedereröffnung

Parallel zur Ausschreibung des Betreibers hat mit der denkmalfachlichen Bestandsaufnahme bereits die Planungsphase begonnen, denn immerhin handelt es sich um die Sanierung eines Denkmals von nationaler Bedeutung. Auf dieser Basis wird in einem n√§chsten Schritt die Ausschreibung und das Vergabeverfahren f√ľr die Planungst√§tigkeiten durchgef√ľhrt mit dem Ziel, Ende 2019 die Planungen f√ľr den Turm und das neue Eingangsgeb√§ude abzuschlie√üen. Aufgrund der √∂ffentlichen F√∂rderung m√ľssen auch die anschlie√üenden Baut√§tigkeiten ausgeschrieben werden, bevor die Bauphase beginnt. 2020 werden Ausschreibungen und Vergabe abgeschlossen, ab 2021 sollen die Bauarbeiten beginnen und nach zwei Jahren beendet werden. Was noch fehlt, ist ein Betreiber f√ľr den gastronomischen Betrieb in der Aussichtskanzel in 126 Meter H√∂he. Der Turm soll 2023 wieder √∂ffentlich zug√§nglich gemacht werden ‚Äď so ist zumindest jetzt der Zeitplan.

‚ÄěDie Wiederer√∂ffnung des Heinrich-Hertz-Turms ist ein in vielerlei Hinsicht komplexes Projekt. Die notwendigen Ausschreibungsverfahren, die unterschiedlichen Projektbeteiligten, die denkmalschutztechnischen Auflagen und nicht zuletzt die baulichen Gegebenheiten sind gro√üe Herausforderungen‚Äú, sagt Bruno Jacobfeuerborn und erg√§nzt: ‚ÄěUmso wichtiger ist es, dass wir nun einen konkreten Zeitplan haben, um dem Telemichel seine Doppelfunktion als Funk- und Aussichtsturm wieder zu schenken.‚Äú Die Eigent√ľmer des Fernsehturms sind zuversichtlich, dass es auch bei einer Wiederer√∂ffnung ein Restaurant geben wird. Genau wie beim Berliner Fernsehturm werden dann allerdings die Speisen am Fu√ü des Turms zubereitet und dann mit dem Fahrstuhl nach oben transportiert. ‚ÄěEs wird aus Brandschutzgr√ľnden nicht m√∂glich sein, auf dem Fernsehturm Pommes zu frittieren‚Äú, sagt Bruno Jacobfeuerborn.

Hamburgs wichtigster Funkstandort

Anfang der 1960er Jahre als Fernmeldeturm konzipiert, ist der Heinrich-Hertz-Turm auch 50 Jahre nach seiner Inbetriebnahme immer noch der wichtigste Standort f√ľr die Funkversorgung der Region Hamburg. Vor allem f√ľr analoges und digitales Radio und Fernsehen, aber auch f√ľr Richtfunk sowie Funknetze von Beh√∂rden und den Mobilfunk spielt der Fernsehturm eine wichtige Rolle. Vom Heinrich-Hertz-Turm aus testet die Deutsche Telekom au√üerdem im Hamburger Hafen den Kommunikationsstandard der n√§chsten Generation, 5G.


Service: Erdbeeren haben Inhaltsstoffe, die gut tun

Erbeeren sind reich an Vitaminen und schmecken am besten mit Milch. Allerdings sollte nicht zuviel gezuckert werden. Foto: FoTe-Press

(ha).¬†Seit 150 Jahren werden Erdbeeren in Deutschland angebaut und in der Regel von Ende April bis Mitte Juli verkauft. Je nach Sorte sind sie aber durchaus noch bis in den September hinein verf√ľgbar. Die prallen, roten, saftigen Beeren sind hierzulande neben √Ąpfeln das beliebteste Obst. Etwa 3,4 Kilogramm Erdbeeren werden in Deutschland pro Kopf j√§hrlich verspeist, wie das Statistische Bundesamt ermittelt hat. ‚ÄěWeltweit gibt es bei Erdbeeren eine breite Geschmacks, Farb- und Gr√∂√üenvielfalt. Ungef√§hr tausend verschiedene Sorten sind derzeit bekannt. Allen gemeinsam ist, dass sie gute Vitamin- und Mineralstoff-Lieferanten sind‚Äú, erkl√§rt Annette Neubert, Ern√§hrungswissenschaftlerin im Ern√§hrungsstudio des Unternehmens Nestl√© .¬†Die Erdbeere besteht zwar zu 90 Prozent aus Wasser ‚Äď sie schmeckt aber alles andere als w√§ssrig. Verantwortlich daf√ľr sind die in ihr enthaltenen Fruchts√§uren, Aromastoffe und der Fruchtzucker. ‚ÄěErdbeeren liefern dar√ľber hinaus eine Menge Vitamine und Mineralstoffe ‚Äď vor allem Vitamin C‚Äú, erg√§nzt Annette Neubert. Die empfohlene Tageszufuhr ist schon mit einer Portion von etwa 150 Gramm gedeckt. ‚ÄěVitamin C wird auch als Ascorbins√§ure bezeichnet. Es unterst√ľtzt die normale Funktion des Nervensystems, des Energiestoffwechsels und des Immunsystems‚Äú, sagt die Ern√§hrungswissenschaftlerin. Zudem sch√ľtzt es Zellen vor oxidativem Stress. Zus√§tzlich enthalten Erdbeeren Kalium, Magnesium und das B-Vitamin Fols√§ure.

Nährwerte bezogen auf 200 g Rohgewicht, entspricht ca. 10 frischen Erdbeeren
Energie 64 kcal/268 kJ
Eiweiß 1,6 g
Fett 0,8 g
Cholesterin 0 mg
Kohlenhydrate 11 g
Ballaststoffe 3,2g (10 %)*
Vitamin C 124 mg (Männer 113 %, Frauen 130 %)*
Fols√§ure 86 ¬Ķg (22 %)*

Quelle: Die gro√üe GU N√§hrwert-Kalorien-Tabelle (2016/2017). Die empfohlenen Mengen der Tageszufuhr entsprechen den D-A-CH-Referenzwerten f√ľr die N√§hrstoffzufuhr (2015) f√ľr einen Erwachsenen.

*der empfohlenen Tageszufuhr

Am besten ist es, Erdbeeren frisch gepfl√ľckt vom Feld zu kaufen oder selbst zu pfl√ľcken. Kleinere und mittlere Beeren haben oft mehr Aroma als gro√üe. Die Fr√ľchte sollten nicht zu gro√ü, durchgehend rot, trocken und fest sein. Gerade bei dieser leicht verderblichen Frucht ist es besonders wichtig, auf gute Qualit√§t zu achten.

Die richtige Lagerung

Erdbeeren bleiben nur wenige Tage frisch und sind sehr empfindlich. Darum sollten sie nicht l√§nger als ein bis zwei Tage k√ľhl und trocken gelagert werden. Daf√ľr sind der K√ľhlschrank oder ein k√ľhler Keller ideal geeignet. Lagern die Beeren √ľbereinander oder bekommen Druckstellen, werden sie schnell matschig. ‚ÄěErdbeeren bleiben l√§ngere Zeit haltbar, wenn sie ungeputzt und ungewaschen eingefroren werden. Nach dem Auftauen sind sie dann noch sch√∂n fest‚Äú, verr√§t Annette Neubert (Foto links, Foto: ha). Werden die Beeren gewaschen, m√ľssen sie vor dem Einfrieren gut trocknen. F√ľr unterwegs lassen sich Erdbeeren in einer flachen Kunststoffdose transportieren.

Vielfältige Zubereitung

Am besten schmecken Erdbeeren erntefrisch. Pur eignen sie sich als Dessert mit Joghurt, Quark und Pudding. Sie schmecken dar√ľber hinaus als Kuchenbelag und in Scheiben geschnitten auf einem mit Camembert belegten Br√∂tchen oder Toast. Mit einem Schlag Sahne lassen sie sich verfeinern. Raffiniert schmecken Erdbeeren mit schwarzem Pfeffer und Balsamico Essig oder mit Eisbergsalat. Wer mag schneidet frische Erdbeeren in Scheiben, gie√üt fettarme Milch dazu und genie√üt die leckere Frucht‚Ķ


Selten, aber heimisch: eine Sumpfschildkröte in Klein Borstel

Sie ist menschenscheu und die einzige einheimische Schildkrötenart: die Europäische Sumpfschildkröte. Foto: FoTe-Press

(ds).¬†Da staunte unser Fotograf nicht schlecht, als er eine kleine Pause im Alsterpark in Klein Borstel machte und sich auf eine Parkbank setzte. Sein Blick: ein herrlicher kleiner See, nur wenige Meter von der Wellingsb√ľtteler Landstra√üe entfernt. Schw√§ne sind dort zu sehen, man kann auch schon mal den einen oder anderen Bieber entdecken. Auch Enten schwimmen auf einem kleinen See gleich neben dem Alsterverlauf. Am Ufer schiwmmen auch kleine Baumst√§mme. Nanu? Auf einmal kommt etwas merkw√ľrdiges aus dem Wasser, macht es sich auf genau so einem Baumstamm bequem. Der Fotograf schaut irritiert. ‚ÄěIst das etwa eine Schildkr√∂te?‚Äú, denkt er sich und z√ľckt sofort seine Kamera. In freier Natur hat er noch keine Schildkr√∂te gesehen, gibt er zu. Einige Passanten werden auf diesen seltenen Anblick aufmerksam, bleiben stehen. Einige z√ľcken ihre Handys und machen ebenfalls Fotos.

Beim Recherchieren stellt unser Fotograf fest: es handelt sich um eine sehr seltene, Europ√§ische Sumpfschildkr√∂te ‚Äď die einzige einheimische Schildkr√∂tenart, die als fast ausgestorben gilt. Vor allem die Zerst√∂rung der Lebensr√§ume macht der Europ√§ischen Sumpfschildkr√∂te zu schaffen: viele Landschaften sind durch die Begradigung von Fl√ľssen und B√§chen, sowie¬† die Trockenlegung von S√ľmpfen und Feuchtgebieten hierzulande (gerade in Hamburg) selten geworden. Dass es sich um die¬†fleischfressende Art handelt, ist √ľbrigens an ihrem leicht gew√∂lbten, oval geformten Panzer mit vielen gelben Punkten zu erkennen. Auch die gelbe T√ľpfelung am Kopf und an den Gliedma√üen ist deutlich sichtbar. Der Schwanz ist bei beiden Geschlechtern auff√§llig lang. Aber das alles hat unser Fotograf nat√ľrlich auch nicht vorher gewusst. Diese Informationen hat er gegoogelt‚Ķ