Umfrage: das sind die Sex-Vorlieben der Hamburger

Auf welche Sex-Vorlieben stehen die Hamburger? Wir haben 50 Frauen und 50 MĂ€nner in Hamburg befragt. Hier ist das Ergebnis. Foto: FoTe-Press

(mr). Jetzt, wo die Tage kĂŒrzer und die NĂ€chte – oder sagen wir mal auch Abende wieder lĂ€nger werden, hat sich ein Mitarbeiter Ihrer Hamburger Allgemeinen Rundschau einmal in der FußgĂ€ngerzone in Rahlstedt und Harburg bei den Hamburgern umgehört, auf welche Sex-Varianten sie denn stehen. Oder was sie ĂŒberhaupt nicht anmacht. Das Ergebnis: die Hamburger lieben Abwechslung. Damit sind allerdings nicht unterschiedliche Bett-Partner, sondern verschiedene Sex-Praktiken gemeint. Insgesamt wurden 100 Passanten befragt – 50 Frauen, 50 MĂ€nner. Das Ergebnis der Umfrage lesen Sie hier. 


LKW verursachen Sperrung vor dem Elbtunnel

Die Autobahn 7 in Fahrtrichtung SĂŒden kurz vor dem Elbtunnel. Symbolfoto: FoTe-Press

(ha). In den frĂŒhen Morgenstunden am 10. Januar 2019 löste einer von fĂŒnf Schwerlasttransporten die Höhenkontrolle SĂŒd am Elbtunnel aus. Der Elbtunnel wurde daraufhin vollgesperrt. Der Verkehr kam fĂŒr etwa vier Stunden in beiden Richtungen zum Erliegen. Nach dem derzeitigen Erkenntnisstand ĂŒberschritten die fĂŒnf Schwerlasttransporte, die mit FlĂŒgeln einer Windkraftanlage beladen waren, die maximal zulĂ€ssige Gesamthöhe des Fahrzeugzuges fĂŒr die Durchfahrt der Tunnelröhre in Fahrtrichtung Norden. Einer der Fahrer (34) hatte sich zuvor bei der Tunnelbetriebzentrale (TBZ) erkundigt, ob ein Passieren des Elbtunnels mit einer Gesamthöhe von jeweils 4,30 Meter möglich sei. Die Durchfahrt wurde ihm daraufhin untersagt, da die maximal zulĂ€ssige Höhe ĂŒberschritten war. Mutmaßlich erfolgte der Versuch der Durchfahrt, ohne Reduzierung der maximalen Höhe der Schwerlasttransporte. Die Messungen der Beamten vor Ort ergaben einen Wert von 4,30 Meter bei erlaubten 4,20 Meter.

Die Schwerlasttransporte mit einer LĂ€nge von etwa 60 Meter wurden unter RĂŒckbau der Fahrbahnbegrenzung zunĂ€chst in die dritte Elbtunnelröhre und Einleitung einer Vollsperrung des Elbtunnels fĂŒr etwa zwei Stunden abgeleitet und in der Folge in die vierte Tunnelröhre in Fahrtrichtung Norden.

Durch die Vollsperrung kam es im Bereich der A 7 zu erheblichen VerkehrsbeeintrĂ€chtigungen, wie die Polizei mitteilt. Nachdem alle fĂŒnf Schwerlasttransporte den Tunnel passiert hatten, konnten um 4:11 Uhr alle Röhren wieder frei gegeben werden. An dem Einsatz waren unter anderem 15 Funkstreifenwagen sowie diverse Fahrzeuge des Landesbetriebs Straßen, BrĂŒcken und Verkehr beteiligt. Gegen die verantwortlichen Fahrer wurde nun ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen hierzu dauern an.


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„Drei Engel fĂŒr Charlie“: spielen Sicherheitsleute „wilde Sau“?

Dreharbeiten in Hamburg fĂŒr den Kinofilm „Drei Engel fĂŒr Charlie“. Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes maßen sich zum Teil hoheitliche Befugnisse an und verhindern zum Teil mit Schubsen von Personen, dass sie keine Fotos oder Videos von den Dreharbeiten machen. Foto: FoTe-Press

(mr). Dreharbeiten in Hamburg: aktuell wird in der Hansestadt die dritte Fortsetzung des Kinofilms „Drei Engel fĂŒr Charlie“ produziert. Teilweise an zwei Sets zeitgleich dreht das Filmteam Szenen fĂŒr den Kinofilm. Hamburger und viele Touristen gehen durch die Speicherstadt oder an der Außenalster entlang und stoßen auf das Filmteam. Immerhin stehen unter anderem Kristen Stewart, Elizabeth Banks, Naomi Scott, Ella Balinska, Patrick Stewart, Djimon Hounsou, Jonathan Tucker und Luis Gerardo MĂ©ndez vor der Kamera. Wo gedreht wird, kommen auch immer Schaulustige. Meist zĂŒcken sie ihr Handy und machen Erinnerungsfotos von den Dreharbeiten. Aber plötzlich kommen Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma angerannt. „Bitte keine Fotos“. Manche stellen sich dreist vor die Passanten, halten teilweise ihre Hand vor die Smartphones. Wer sich nicht daran hĂ€lt, sein Handy herunter zu nehmen, wird teilweise auch schon mal beiseite geschubst. Professionelle Fotografen mit langen Objektiven werden sogar absichtlich schikaniert, in dem sie verfolgt werden. „Ein junger Mann hat mich auf Schritt und Tritt belĂ€stigt und sich immer vor mich gestellt“, sagt ein Fotograf, der als freier Mitarbeiter fĂŒr eine Fotoagentur arbeitet. Er war schon kurz davor die Polizei zu rufen. „Wenn ich hinter der Absperrung stehe ist es normaler öffentlicher Raum, von dem aus ich fotografieren kann“, echauffiert sich der Fotograf und ergĂ€nzt: „Die Sicherheitsleute spielen sich auf, als als hĂ€tten sie hoheitliche Aufgaben, nur weil auf ihrem Pullover `Sicherheit`steht“.

Einen Ă€hnlichen Fall vom Amtsanmaßung gab es auch in Hannover. Wie die Kollegen der Hannoverschen Allgemeinen berichten, hatte eine Mitarbeiterin eines Sicherheitsdienstes im Hauptbahnhof Hannover einem Passanten das Filmen mit dem Handy verboten, ihm es sogar aus der Hand geschlagen. Ein Amtsrichter verurteilte sie per Strafbefehl zur Zahlung von 600 Euro. Auch bei den Dreharbeiten in Hamburg kann von Nötigung gesprochen werden, wenn es das Sicherheitspersonal ĂŒbertreibt, Fotos oder Videos zu verhindern.

Filmcrew blockiert unerlaubte ParkplÀtze

Das nĂ€chste Vergehen ist ebenfalls als Nötigung sehen. Was war passiert? Die Filmcrew hatte eine Genehmigung, am 13. Oktober 2018 in einer gewissen Zeit in der Straße Neuer Jungfernstieg Dreharbeiten durchzufĂŒhren. Dazu beantragte sie bei der Behörde eine Drehgenehmigung. Teile der Straße wurden mit Parkverbotsschildern (Zeichen 283 StVO) versehen, die eindeutig einen ganz klar definierten Bereich zum absoluten Parkverbot erklĂ€ren. Auch in der Fehlandtstraße durfte das Filmteam mit seinen Produktionsfahrzeugen stehen. Mindestens 30 ParkplĂ€tze standen fĂŒr die Allgemeinheit nicht zur VerfĂŒgung. Als wĂ€re das nicht fĂŒr die zahlreichen Hamburger und Touristen (an einem Sonnabend!) schon einschrĂ€nkend genug, haben sich Sicherheitsmitarbeiter erdreist, noch unerlaubt zusĂ€tzliche ParkplĂ€tze zu blockieren. Eine Mitarbeiterin (Foto links) stellte sich kurzerhand mit zwei HĂŒtchen in eine ParklĂŒcke. Mindestens zwei FahrzeugfĂŒhrer wollten dort einparken, diskutierten auch mit den Mitarbeitern – vergeblich.

Die rechtliche Frage dazu: dĂŒrfen sich Mitarbeiter einer Filmproduktion einfach eigenmĂ€chtig ihren vorher definierten und von der Behörde zugeteilten Bereich erweitern und einfach weitere Teile absperren und gar ParkplĂ€tze blockieren? „NatĂŒrlich nicht“, stellt Sorina Weiland, Sprecherin des Bezirksamtes Hamburg-Mitte klar. Aber: „Das ist Sache der Polizei als Straßenverkehrsbehörde, die fĂŒr das Absperren von ParkplĂ€tzen eine Straßenverkehrsbehördliche Anordnung erlĂ€sst.“

Also ein eindeutiges Nein. In der Straßenverkehrsordnung (StVO) heißt es im Paragraf 12 Absatz 5:  „An einer ParklĂŒcke hat Vorrang, wer sie zuerst unmittelbar erreicht; der Vorrang bleibt erhalten, wenn der Berechtigte an der ParklĂŒcke vorbeifĂ€hrt, um rĂŒckwĂ€rts einzuparken oder wenn sonst zusĂ€tzliche Fahrbewegungen ausgefĂŒhrt werden, um in die ParklĂŒcke einzufahren. 2 Satz 1 gilt entsprechend, wenn an einer frei werdenden ParklĂŒcke gewartet wird.“

Sprich: weshalb auch immer der Parkplatz von der Filmcrew blockiert wurde, hĂ€tte ein jeder Autofahrer diesen Parkplatz nutzen dĂŒrfen. FĂŒr diesen bestimmten Bereich galt keine EinschrĂ€nkung durch entsprechende Beschilderung, somit sind Personen oder SperrhĂŒte rechtlich nicht bindend.

Haben sich Passanten oder Autofahrer ĂŒber die Dreharbeiten der Hollywood-Produktion bei der Behörde beschwert? „Es gibt eine Beschwerde ĂŒber die Dreharbeiten zu `3 Engel fĂŒr Charlie` im Bereich AltlĂ€nder Straße/OberhafenbrĂŒcke. Eine Radfahrerin kam nicht durch und musste 15 Minuten warten“, teilt Sorina Weiland als Sprecherin des Bezirksamtes Hamburg-Mitte auf Anfrage mit.

Kommentar: Liebe Filmcrew: wir danken euch, dass ihr Hamburg als Filmkulisse nutzt. Wenn Hamburg in einem Kinofilm zu sehen ist, ist es Werbung. Werbung fĂŒr Hamburg. Es kommen dadurch Touristen in die Stadt, die wiederum in unseren Hotels ĂŒbernachten und Geld in die Stadt spĂŒlen. Auch eine Produktionsfirma fĂŒr Film- und Fernsehen spĂŒlt Geld in die Stadt. Die Crew und die Schauspieler ĂŒbernachten schließlich in den Hotels. Drehgenehmigungen bringen auch der Behörde Geld ein. Aber dennoch mĂŒssen auch Sie sich an geltendes Recht halten. Wenn Sie fĂŒr einen bestimmten Bereich ganze StraßenzĂŒge absperren, so halten Sie sich auch bitte an diesen Bereich und handeln nicht eigenmĂ€chtig und vergrĂ¶ĂŸern mal eben diesen Bereich so, wie es Ihnen gerade passt. DafĂŒr hat nĂ€mlich ein normaler BĂŒrger kein VerstĂ€ndnis. Wenn schon ParkplĂ€tze eingeschrĂ€nkt werden, so ist es schon Ă€rgerlich genug.

Was das Fotografieren betrifft, liebe Filmcrew: so mĂŒssen Sie es hinnehmen, dass Passanten hinter der Absperrung Fotos und Videos machen. Wenn HollywoodgrĂ¶ĂŸen in Hamburg vor der Kamera stehen, zieht es nun mal auch immer Schaulustige an. Wenn Sie es verhindern wollen, dass Fotos gemacht werden, mĂŒssen Sie den absperrten Bereich (durch eine Behörde!) entweder vergrĂ¶ĂŸern oder Sie mĂŒssen LKW oder SichtschutzwĂ€nde aufstellen. Hat ein Passant von einem öffentlichen Grund und Boden aus Einsicht auf die Dreharbeiten, kann er Fotos und Videos machen. Fotografen (auch Berufsfotografen) zu nötigen, in dem sich Mitarbeiter der Sicherheitsfirmia permanent vor das Objektiv stellen, ist eine Straftat! Schubsen oder auch nur mit einer Hand eine Person wegzudrĂ€ngen geht gar nicht. Auch dies stellt einen Straftatbestand dar – und bringt ein ganz schlechtes Bild auf die Sicherheitsbranche. Wollte die Sicherheitsbranche nicht mal daran arbeiten, ihr Image zu verbessern? Sie haben jetzt die Chance dazu.

Haben auch Sie Ă€hnliche Probleme mit Mitarbeitern aus der Sicherheitsbranche erlebt? Stellen Sie unbedingt einen Strafantrag bei der Polizei. Werden Sie vor Ort bedroht oder genötigt, dann rufen Sie sofort die Polizei ĂŒber 110.