Bombenfund in Winterhude ‚Äď Evakuierung l√§uft

Ein Fahrzeug des Kampfmittelräumdienstes der Feuerwehr Hamburg. Symbolfoto: FoTe-Press

(np). Schreck in der Morgenstunde. In der Kl√§rchenstra√üe im Stadtteil Winterhude wurde eine 250 Kilogramm amerikanische Weltkriegsbombe mit Aufschlagsz√ľnder gefunden. Das teilt die Feuerwehr auf ihrem offizielen Twitter Account mit. Der Kampfmittelr√§umdienst, die Feuerwehr und Kr√§fte der Polizei sind mit einem Gro√üaufgebot vor Ort. Anwohner rund um das Gebiet Maria-Louisen-Stra√üe/Sierichstra√üe sollten den Bereich gro√ür√§umig umfahren beziehungsweise verlassen. Aktuell fahren die Busse der Hochbahn die Haltestellen Streekbr√ľcke, Maria-Louisen-Stra√üe und Sierichstra√üe nicht an und werden umgeleitet.

Eine Evakuierung aller betroffenen Geb√§ude im n√§heren Umfeld des Fundorts in der Kl√§rchenstra√üe findet statt. Angaben √ľber den Radius und wie viele Menschen von der Ma√ünahme betroffen sind, ist derzeit unklar. Im Bezirksamt Nord an der K√ľmmelstra√üe im Stadtteil Eppendorf wurde eine Notunterkunft eingerichtet, teilte die Polizei Hamburg auf Twitter mit. U-Bahnend er Linie 3 fahren an der Haltestelle Serichstra√üe durch und halten nicht, wie das Unternehmen mitteilt.

Die Bombe wurde gegen 7.40 Uhr auf einem Grundst√ľck in der Kl√§rchenstra√üe gefunden. Dort stie√ü der Fahrer eines Baggers auf den Blindg√§nger, als er Erde aushob. Sofort wurde die Feuerwehr alarmiert.

Die Feuerwehr Hamburg postete heute Vormittag folgendes Tweet bei Twitter:

Update um 14.20 Uhr:

Die Feuerwehr teilt mit, dass bei Sondierungsarbeiten im Garten eines Wohnhauses ein bomben√§hnlicher metallischer Gegenstand gefunden wurde. Durch die Rettungsleiststelle wurde sofort der Kampfmittelr√§umdienst der Feuerwehr Hamburg zu der angegeben Adresse alarmiert. Der Entsch√§rfer stellte vor Ort fest, dass es sich um eine 500 Pfund (etwa 250 Kilogramm) schwere amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg handelte. Die Bombe war mit einem Heckaufschlagz√ľnder ausgestattet.
Durch den Sprengmeister des Kampfmittelr√§umdienstes wurde ein Sperrradius von 150 Metern sowie ein Warnradius von 400 Metern um die Fundstelle festgelegt. Die Sperrzone musste komplett evakuiert werden, f√ľr die Warnzone wurde luftschutzm√§√üiges Verhalten angeordnet. Das bedeutet, dass sich niemand im Freien aufhalten darf. Innerhalb von Geb√§uden muss man sich dabei auf der der Gefahrenstelle abgewandten Seite aufhalten. 1.000 Menschen sind in der Sperrzone, weitere 4.000 Menschen in der Warnzone gemeldet. Alle betroffenen Personen mussten die Anweisung der Polizei, die Gefahrenzone zu verlassen, befolgen. Acht bettl√§gerige Personen wurden aus privaten Wohnungen durch Rettungswagenbesatzungen aus dem Gefahrenbereich gebracht. F√ľr alle anderen betroffenen Personen wurde im Bezirksamt Nord eine Notunterkunft eingerichtet. Die Entsch√§rfung der Fliegerbombe durch die Spezialisten des Kampfmittelr√§umdienstes begann um 12:37 Uhr, nachdem Sicherheit innerhalb der beiden Zonen und auch der Luftraum gesperrt worden war. Um 13:35 Uhr konnte Sprengmeister Burkhard Mantsch Entwarnung geben, die Weltkriegshinterlassenschaft war erfolgreich entsch√§rft. Alle Sperrungen wurden anschlie√üend nach und nach aufgehoben.

Die Feuerwehr Hamburg war mit insgesamt 35 Kräften der
Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz.

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