Drei mutmaßlich linksextremistische Brandstifter geschnappt

Ein Streifenwagen der Polizei. Foto: FoTe-Press

(ks/ha). Was hatte dieses Trio bloß vor? Im Rahmen eines Schwerpunkteinsatzes des Staatsschutzes der Hamburger Polizei wurden am 8. Juli gegen halb eins drei Personen mit mehreren selbst gefertigten BrandsĂ€tzen und Wechselkleidung vorlĂ€ufig festgenommen und einem Haftrichter zugefĂŒhrt. Wie die Polizei weiter mitteilt, wurden in einer GrĂŒnanlage Beamten auf zwei MĂ€nner (31, 27) und eine Frau (28) mit FahrrĂ€dern aufmerksam, die sich verdĂ€chtig verhielten und die jeweils ein GepĂ€ckstĂŒck mit sich fĂŒhrten. Die Personen wurden angehalten und ĂŒberprĂŒft. Dabei fanden die Beamten zunĂ€chst im Rucksack des 31-JĂ€hrigen  mehrere selbst gefertigte BrandsĂ€tze, GrillanzĂŒnder und Handschuhe.
In den RucksĂ€cken des 27-jĂ€hrigen Mannes und der 28-jĂ€hrigen Frau befanden sich darĂŒber hinaus unter anderem Wechselbekleidung und Handschuhe. Alle drei Personen fĂŒhrten zudem funktionstĂŒchtige Feuerzeuge mit sich. Die aufgefundenen GegenstĂ€nde wurden als Beweismittel sichergestellt.

Wie sich herausstellte, handelt es sich bei den beiden MĂ€nnern um polizeibekannte Personen aus dem linksextremistischen Spektrum. Es besteht der Verdacht, dass die drei angehaltenen Personen schwere Straftaten, mutmaßlich mehrere Brandstiftungen, vorbereitet hatten.

Durch die Staatsanwaltschaft wurde die Durchsuchung der Wohnanschriften der VerdÀchtigen angeordnet. Hierbei stellten die Ermittler im Verlauf des gestrigen Tages umfangreiches Beweismaterial sicher. Die Auswertung der Asservate steht noch aus.

Die TatverdĂ€chtigen wurden einem Haftrichter zugefĂŒhrt. Dieser erließ Haftbefehle gegen alle drei TatverdĂ€chtigen, wie die Polizei weiter mitteilt. Der Haftbefehl gegen die 28-jĂ€hrige Frau wurde ausgesetzt. Die weiteren Ermittlungen werden von der Generalstaatsanwaltschaft sowie der Staatsschutzabteilung der Hamburger Polizei (LKA 71) gefĂŒhrt und dauern an.

„Die Tat zeigt, mit welch hoher krimineller Energie die TĂ€ter vorgehen wollten. Die Festnahme ist ein großer Erfolg fĂŒr die Staatsschutzabteilung der Polizei Hamburg“, sagt PolizeiprĂ€sident Ralf Martin Meyer.

Auch der der Vorsitzende der AfD-Fraktion in der Hamburgischen BĂŒrgerschaft Dirk Nockemann hat sich zu diesem Fall zu Wort gemeldet:
„Wir als AfD-Fraktion danken der tĂŒchtigen Hamburger Polizei. Der aktuelle Verfassungsschutzbericht zeigt es eindeutig: Die Gefahr kommt von links! Der Vorfall zeigt mit welcher Skrupellosigkeit Linksextremisten in Hamburg agieren. Unsere Stadt muss endlich zur No-Go-Area fĂŒr Linksextremisten werden!“


Konrads Kommentar

GlĂŒcklicherweise hatten Beamte der Polizei ein richtiges GespĂŒr und die kleine Personengruppe ĂŒberprĂŒft. Klar kann man jetzt sagen: „Ach, es ist ja nichts passiert. Was wollten die schon anstellen. Vielleicht ein Auto anzĂŒnden?“ Aber ist es auszuschließen, dass in dem Auto vielleicht ein Mensch schlĂ€ft? Gerade jetzt in den Sommermonaten gibt es viele Menschen, die Lust verspĂŒren im Auto zu schlafen.

Oder wollte das Trio einen Brandanschlag auf ein Haus eines Politikers verĂŒben? Auch da gibt es nichts zu verharmlosen. Schließlich trifft es nicht nur den Politiker, sondern auch seine Familie! Vielleicht wohnen Ehefrau und Kinder in der gleichen Wohnung? Aber so weit denken manche Menschen gar nicht erst. Ebenfalls in der Nacht zum 8. Juli wurde ein Anschlag auf das Haus einer Politikerin im Stadtteil Eilbek verĂŒbt. Zwar ein Farbanschlag – aber mit GlĂ€sern, in denen die Farbe war. Vielleicht mal drĂŒber nachgedacht, dass sich im Haus befindliche Kinder zu Tode erschrecken, wenn nachts GlĂ€ser an einer Hauswand zerspringen?

Und selbst wenn diese Personengruppe „sehr sorgfĂ€ltig bei der Auswahl an Orten fĂŒr potentielle BrandanschlĂ€ge ist“, so trifft es die gesamte Gesellschaft! Bei jedem gemeldeten Schadensfall ĂŒbernimmt (zumindest bei einer Vollkaskoversicherung) die Versicherung den Schaden. Letztendlich erhöht jede Versicherung frĂŒher oder spĂ€ter genau wegen solcher SchĂ€den die Versicherungssumme. Sprich: jeder BĂŒrger muss dann mehr bezahlen. Deshalb ist es richtig, dass solche Brandstiftungen zu verurteilen und von den Behörden zu verfolgen sind!


BrĂŒckentage 2019 sinnvoll nutzen

Arbeitnehmer bauen sich gerne so genannte „FreizeitbrĂŒcken“, um mit wenigen eingereichten Urlaubstagen möglichst viele freie Tage am StĂŒck zu haben. Foto/Illustration: FoTe-Press

(mr). Das Jahr 2019 wird dank der gĂŒnstig liegenden „BrĂŒckentage“ ein ideales Jahr fĂŒr Arbeitnehmer. Schon zu Jahresbeginn zeigt sich das Jahr 2019 arbeitnehmerfreundlich: Da Neujahr, erster bundeseinheitlicher Feiertag, auf einen Dienstag fĂ€llt, lĂ€sst sich schon zu Beginn des Jahres eine klassische WochenendbrĂŒcke aus vier freien Tagen unter Einsatz eines Urlaubstages (31. Dezember 2018) bauen. FĂŒr viele Arbeitnehmer ist der 31. eines Jahres sowieso verkĂŒrzt: GeschĂ€fte beispielsweise schließen meistens schon um 14 Uhr. Besser haben es allerdings BeschĂ€ftigte im öffentlichen Dienst. Denn sie haben seit einer 2013 in Kraft getretenen Vereinbarung zwischen Bund, LĂ€ndern und Gewerkschaften grundsĂ€tzlich am 31. Dezember einen arbeitsfreien Tag. Am Karfreitag (19. April 2019) können Arbeitnehmer eine weitere BrĂŒcke bauen: So ist mit vier Urlaubstagen (vom 15. bis 18. April) eine zehntĂ€gige Auszeit drin. Wer weitere vier Urlaubstagen (23. bis 26. April) bei seinem Arbeitgeber einricht, kann sich diese BrĂŒcke auf 16 Tage verlĂ€ngern und somit mehr Zeit fĂŒr FreizeitaktivitĂ€ten. Wer sich fĂŒr diese Variante entscheidet, muss also insgesamt nur acht Urlaubstage aufwenden, um zwei Wochen am StĂŒck freizuhaben.

Rund um den 1. Mai, der auf einen Mittwoch fĂ€llt, lassen sich mit vier Urlaubstagen ganze sieben Tage frei nehmen! Christi Himmelfahrt (30. Mai) fĂ€llt im Jahr 2019 auf einen Donnerstag. Wer also am Freitag, dem 31. Mai 2019, einen Urlaubstag bei seinem Chef einreicht, kann ein viertĂ€giges Wochenende genießen. Auch ĂŒber Pfingsten können Arbeitnehmer mit nur vier Urlaubstagen ganze neun Tage am StĂŒck frei haben – vorausgesetzt sie reichen frĂŒhzeitig ihren Urlaubsantrag ein. Gleiches gilt fĂŒr Fronleichnam, der im Jahr 2019 auf einen Donnerstag fĂ€llt. Die BrĂŒcke um Pfingsten und Fronleichnam können alle Arbeitnehmer kombinieren und mit nur acht Urlaubstagen ganze 16 Tage am StĂŒck frei machen. Den SpĂ€tsommer 2019 genießen können Arbeitnehmer, wenn sie vom 30. September bis zum 4. Oktober Urlaub nehmen – mit nur vier Urlaubstagen können sie neun Tage am StĂŒck frei machen.

Weitere Informationen zu den BrĂŒckentagen spezial in Hamburg erhalten Sie hier.