Illegales Autorennen durch den Stadtteil Billstedt

Eine Kelle mit der Aufschrift "Polizei" liegt auf einem Armaturenbrett eines Zivilwagens der Polizei. Foto: FoTe Press

(ha). Bereits am vergangenen Freitagnachmittag (28. Februar 2020) gegen 12.50 Uhr lieferten sich zwei Brüder (28, 31) in Billstedt ein mutmaßliches Straßenrennen mit tätlichem Ausgang. Das teilt die Polizei heute mit.

Nach dem bisherigen Ermittlungsstand sollen der 28-Jährige mit seinem blauen VW Passat Kombi und sein 31-jähriger Bruder mit seinem schwarzen Smart sich ein mutmaßliches Straßenrennen durch Horn und Billstedt geliefert haben. Laut Zeugenangaben sollen sie von der der Horner Landstraße über die Pagenfelder Straße, den Sandkamp, die Washingtonallee und die Rennbahnstraße wieder zurück in die Washingtonallee gefahren sein. Hierbei sollen sie mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein.

An einer Kreuzung soll es im Verlauf zwischen den Männern zu einem Wortgefecht aus den stehenden Autos heraus gekommen sein, woraufhin der Passatfahrer mit seinem Fahrzeug den Smart gerammt habe. Der Smartfahrer soll seinen Kontrahenten daraufhin aus dem Auto heraus mit Reizstoff besprüht haben und beide Fahrzeuge sollen anschließend weiter in Richtung Horner Rennbahn gefahren sein.

Zeugen des Geschehens informierten die Polizei. Während der Fahndungsmaßnahmen nach den beteiligten Fahrzeugen erschien der Smart wieder am Einsatzort. Diesmal wurde er von einer Frau gesteuert, die zuvor wohl Beifahrerin gewesen sein soll. Bei der Kontrolle der Personen stellten die Beamten fest, dass der mutmaßliche vorherige Fahrer, der nun auf dem Beifahrersitz saß, nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. In dem Smart stellten die Polizisten ein Reizstoffsprühgerät sicher.

Der 28-jährige Passatfahrer hatte durch den Einsatz des Reizstoffes Augenreizungen erlitten und sich selbstständig zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus begeben.

Die Beamten stellten beide Fahrzeuge sicher. Die beiden türkischen Tatverdächtigen verblieben mangels Haftgründen auf freiem Fuß, wie die Polizei weiter mitteilt.

Ermittler der Verkehrsdirektion Süd (VD 4) übernahmen die weiteren Ermittlungen, die derzeit noch andauern. Die Polizei bittet Zeugen, die Angaben zum Tathergang machen können oder durch das Fahrverhalten bzw. das mutmaßliche Straßenrennen gegebenenfalls selbst gefährdet oder genötigt wurden, sich unter der Rufnummer 040 / 428 65 67 89 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder an einer Polizeidienststelle zu melden.


Erpressung mit Nacktbildern: Vor der Webcam nicht ausziehen

Symbolfoto: FoTe-Press

(np). Es beginnt meist ganz harmlos mit banalen Fragen nach dem Alter, Wohnort und den Hobbys. Schnell werden dann aber Fragen auf sexueller Basis gestellt: „Hast du einen Freund?“, „Wie oft hattest du schon Sex?“ oder „Hast du Lust auf Cybersex?“.  Es folgen Fragen nach einer Webcam oder erotischen Fotos. Genau hier lauert die Gefahr, denn im Internet schleichen Gestalten umher, die als Erpresser Kontakt etwa über Facebook, Knuddels, Spin & Co mit Jugendlichen oder jungen Menschen Kontakt aufnehmen. Es wird gechattet oder im Messenger geschrieben – dann fordern böse Menschen, dass sich die Jugendlichen vor laufender Webcam ausziehen oder Nacktfotos von sich machen.

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