„Weißer Ring“ vergibt Journalisten-Preis 2017

Die PreistrĂ€ger beim Journalistenpreis 2017 von links nach rechts: Magdalena Kammler, Catalina Schröder, Jan Liebold, Thomas Berbner und Christina von Saß mit Roswitha MĂŒller-Piepenkötter (Bundesvorsitzende vom "Weißen Ring") sowie die PreistrĂ€ger Amrai Coen und Tanja Stelzer. Foto: Weißer Ring/Malte Klauck

(ha). Einbruch, Mord, Terrorismus sowie Gewalt gegen Kinder und MĂ€nner: In den BeitrĂ€gen, die der „Weiße Ring“ mit seinem Journalisten-Preis 2017 ausgezeichnet hat, werden Opfer unterschiedlicher Straftaten und ihre Sicht in den Mittelpunkt gestellt. Deutschlands grĂ¶ĂŸte Hilfsorganisation fĂŒr Opfer von KriminalitĂ€t ĂŒberreichte die Auszeichnungen fĂŒr opfersensible Berichterstattung am Sonabend, dem 14. Oktober 2017 in Hamburg an die Journalisten Amrai Coen und Tanja Stelzer, Magdalena Kammler, Thomas Berbner und Jan Liebold, Catalina Schröder und Christina von Saß. Der „Weiße Ring“ lobte den Journalisten-Preis bereits zum sechsten Mal aus und wĂŒrdigte damit journalistische BeitrĂ€ge, die aufklĂ€rerisch das öffentliche Bewusstsein fĂŒr die Situation von KriminalitĂ€tsopfern stĂ€rken. „Der `Weiße Ring`will diejenigen sichtbar machen, die auch heute noch zu oft im Dunkeln bleiben“, sagte Roswitha MĂŒller-Piepenkötter, Bundesvorsitzende des `Weißen Rings`kj, bei der Preisverleihung im Grand ElysĂ©e Hotel. „Damit KriminalitĂ€tsopfer in der Öffentlichkeit Gehör finden, braucht es auch Medien, die auf die Sorgen und Ängste der Opfer aufmerksam machen. Die von uns prĂ€mierten BeitrĂ€ge zeigen in bemerkenswerter Weise, wie opfersensible Berichterstattung aussehen kann.“ Till Steffen, Justizsenator der Freien und Hansestadt Hamburg, betonte in seinem Grußwort wĂ€hrend der Verleihung des Journalisten-Preises: „Der Journalismus lĂ€sst uns mit den Augen der Opfer auf Verbrechen blicken, veranschaulicht das Leid und gibt der Trauer eine Stimme. Diese Sensibilisierung verhindert bereits weitere Straftaten. Denn keine StraffĂ€lligkeit ist der beste Opferschutz. In Hamburg arbeiten wir mit dem Resozialisierungsgesetz an diesem Ziel. Wir wollen durch eine umfangreiche Betreuung, Menschen nach der Haft wieder in die Gesellschaft integrieren und damit das Risiko erneuter StraffĂ€lligkeit minimieren.“ Auch TV-Anwalt und UnterstĂŒtzer des „Weißen Rings“ Ingo Lenßen kennt sowohl als Jurist als auch als Medienmacher die oft schwierige Situation von Opfern. „Im Strafverfahren und in der öffentlichen Darstellung dreht sich das Geschehen oft nur um den TĂ€ter“, sagte Lenßen wĂ€hrend der Preisverleihung. „Daher ist es wichtig, dass es solche Organisationen gibt, die den Opfern zur Seite stehen.“ Die Jury des Journalisten-Preises zeichnete journalistische BeitrĂ€ge in den Kategorien Print, Online, Fernsehen und Hörfunk aus und verlieh außerdem noch einen Sonderpreis.

PrĂ€miert wurde in der Kategorie Print der Beitrag „BrĂŒssel, 22. MĂ€rz 2016“, der in der Wochenzeitung „Die Zeit“ vom 30. Juni 2016 erschien. Darin stellen die Journalistinnen Amrai Coen und Tanja Stelzer die Frage: Wie verĂ€ndert Terror eine Gesellschaft? Charlie Hebdo, Bataclan und BrĂŒssel – die Autorinnen wollten wissen, wie es an dem Punkt weitergeht, an dem die Berichterstattung normalerweise aufhört.

In der Kategorie Online ging Magdalena Kammler mit dem Beitrag „Wie ein schlechter Traum“, erschienen auf der Internetseite der Mitteldeutschen Zeitung am 15. Januar 2017, als Siegerin hervor. Zum Thema Gewalt in DDR-Kinderheimen hat Kammler einen multimedialen Beitrag erstellt, der die Ängste von Opfern zeigt.

Thomas Berbner und Jan Liebold wurden fĂŒr ihren Beitrag „Die Story: Einbrecherbanden in Deutschland – warum sie es so einfach haben“, ausgestrahlt in der ARD am 5. Dezember 2016, in der Kategorie TV vom „Weißen Ring“ ausgezeichnet. Die zwei Fernseh-Journalisten zeigen in ihrem Film, wie EinbrĂŒche Opfer verunsichern und welche BemĂŒhungen sie unternehmen, um sich zu schĂŒtzen.

In der Kategorie Hörfunk erhielt Catalina Schröder fĂŒr ihren Beitrag „Von Psychoterror bis Vergewaltigung: Wenn MĂ€nner Opfer hĂ€uslicher Gewalt werden“, ausgestrahlt in der Sendung „Zeitfragen“ auf Deutschlandfunkkultur am 10. Oktober 2016, die Auszeichnung des „Weißen Rings“. Schröder greift in dem Feature das Tabuthema Gewalt gegen MĂ€nner auf.

Der Sonderpreis der Jury ging an Christina von Saß fĂŒr den Beitrag „Das Schicksal der Familie Wehrmann – Warum Opferschutz so wichtig ist“, ausgestrahlt in der Sendung „Hallo Niedersachsen“ des Norddeutschen Rundfunks am 26. Februar 2017. Der kurze TV-Beitrag zeigt das Schicksal der Wehrmanns, die ihre Tochter Alexandra durch ein Gewaltverbrechen verlor. UnterstĂŒtzung fand die Familie beim „Weißen Ring“. Die Auszeichnungen sind mit einem Preisgeld von je 3.000 Euro dotiert. Alle prĂ€mierten BeitrĂ€ge sind ĂŒber die Internetseite des WEISSEN RINGS abrufbar: www.weisser-ring.de.


Hochschule fĂŒr Musik und Theater Hamburg feiert Wiedereröffnung

(ha). Am 16. Oktober 2017 fand im Forum der Hochschule fĂŒr Musik und Theater Hamburg (HfMT) die offizielle Wiedereröffnung der sanierten RĂ€umlichkeiten der Hochschule am Harvestehuder Weg statt. Als EhrengĂ€ste nahmen Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank und die EhrenbĂŒrgerin der Freien und Hansestadt Hamburg, Hannelore Greve teil. FĂŒr die sich ĂŒber zweieinhalb Jahre erstreckende Kernsanierung hat die Stadt Hamburg etwa 30 Millionen Euro zur VerfĂŒgung gestellt. Die in den Siebziger Jahren erbauten GebĂ€ude wurden energetisch und sicherheitstechnisch an modernste Standards angepasst. Das fĂŒr Konzerte und OpernauffĂŒhrungen, rund 460 ZuschauerplĂ€tze fassende Forum wurde zudem mit neuester BĂŒhnen-, Licht- und Tontechnik ausgestattet. „Ich freue mich, dass die HfMT nach zweieinhalb Jahren wieder an ihre alte WirkungsstĂ€tte an der Alster zurĂŒckkehrt. Die HfMT hat bewiesen, dass sie nicht nur musikalisch improvisieren kann. Ich danke allen Mitarbeitern fĂŒr ihre Geduld und ihre Mitwirkung: Aus- und Wiedereinzug der HfMT waren gleichermaßen eine logistische Meisterleistung“, sagt Katharina Fegebank, Senatorin fĂŒr Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung und ergĂ€nzt: „In der Zwischenzeit hat sich hier viel getan: die Fassade erstrahlt im neuen Glanz, das Veranstaltungsforum besitzt eine zeitgemĂ€ĂŸe BĂŒhnentechnik, und das GebĂ€ude wurde energetisch saniert. Vor allem freue ich mich ĂŒber 18 neue ÜberĂ€ume fĂŒr die Studierenden. Mein großer Dank gilt der EhrenbĂŒrgerin Hamburgs, Frau Prof. Dr. h.c. Hannelore Greve. Die Modernisierungen und zusĂ€tzlichen FlĂ€chen werden die exzellente Ausbildung der zukĂŒnftigen KĂŒnstlerinnen und KĂŒnstler unterstĂŒtzen und verbessern die Studienbedingungen vor Ort weiter.“ Elmar Lampson, HFMT-PrĂ€sident zur Wiedereröffnung: „Der RĂŒckumzug unserer Hochschule an die Alster, in die aufwendig sanierten RĂ€ume am Harvestehuder Weg erfĂŒllen uns alle mit großer Freude und Dankbarkeit. Überall ist eine Aufbruchsstimmung zu spĂŒren, die Tatendrang versprĂŒht und sicherlich zur ProduktivitĂ€t und Innovation in Lehre und Organisation anregen wird. Das haben wir der Stadt zu verdanken, die fĂŒr diese umfangreiche Sanierung ca. 30 Millionen Euro aufgewendet hat. Mein außerordentlicher Dank gilt daher dem Senat der Freien und Hansestadt Hamburg. Ganz besonders danken möchte ich der Senatorin und Zweiten BĂŒrgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg, Frau Katharina Fegebank fĂŒr ihre unermĂŒdliche UnterstĂŒtzung. Ein wahres GlĂŒck fĂŒr unsere Hochschule sind daneben die 18 neuen ÜbungsrĂ€ume, die uns Frau Prof. Dr. h.c. Hannelore Greve zum Wiedereinzug schenkt. Nach dem Bibliotheksneubau in 2005 und der Restaurierung des „Fanny-Hensel-Saales“ im Budge-Palais im Jahr 2007 ist dies ein weiteres sehr großzĂŒgiges Geschenk, fĂŒr das die Hochschule unserer verehrten MĂ€zenin Hannelore Greve ĂŒberaus dankbar ist. Abschließend möchte ich der Thörl-Stiftung herzlich danken, die der Hochschule einen Ă€ußerst wertvollen KonzertflĂŒgel schenkt, der unserem Wiedereinzug den notwendigen, besonderen Klang verleiht und den Instrumentenbestand der Hochschule enorm bereichert.“


Was darf ins HandgepĂ€ck – und was nicht?

Der Flughafen Hamburg gibt Tipps fĂŒrs Hand- und ReisegepĂ€ck. Foto: FoTe-Press

(ha). Aufgrund steigender Terrorgefahr verĂ€ndern sich die Flug- und Reisebedingungen laufend. Deshalb gibt der Airport Hamburg aktuelle Tipps und RatschlĂ€ge an alle Passagiere, damit sie beim Checkin nicht sprichwörtlich auf den Bauch fallen. Gerade beim HandgepĂ€ck begehen viele Reisende Fehler: denn es gibt nun mal eine Liste an GegenstĂ€nden, die nicht in Koffer und HandgepĂ€ck gehören. Damit einem reibungslosen Start in den Urlaub nichts im Wege steht, sollten sich Passagiere bereits vor Reiseantritt ĂŒber die geltenden Sicherheitsbestimmungen fĂŒr das Hand- und ReisegepĂ€ck informieren.

So packe ich meinen Koffer richtig

GegenstĂ€nde wie ButangasbehĂ€lter, Nassbatterien, Bleichmittel oder Feuerwerkskörper dĂŒrfen weder im Hand- noch im ReisegepĂ€ck transportiert werden. Ein Gasfeuerzeug pro Person darf nur direkt am Körper mitgefĂŒhrt werden, jedoch nicht im Hand- oder ReisegepĂ€ck. Die Mitnahme von Benzinfeuerzeugen ist weder im Hand- noch im ReisegepĂ€ck zulĂ€ssig. Einzige Ausnahme: Das Feuerzeug ist neu und noch originalverpackt. Alle spitzen und scharfen GegenstĂ€nde wie Messer, Scheren oder auch Wanderstöcke sind an Bord des Flugzeuges nicht erlaubt, können aber im oder als ReisegepĂ€ck aufgegeben werden. Weitere Fragen zu diesem Thema beantwortet die jeweilige Fluggesellschaft.

FlĂŒssigkeiten am besten im Koffer verstauen

Laut EU-Vorschrift dĂŒrfen FluggĂ€ste FlĂŒssigkeiten im HandgepĂ€ck nur noch in geringen Mengen mit sich fĂŒhren. Deshalb packt man die FlĂŒssigkeiten am besten in den aufzugebenden Koffer. Wer auf FlĂŒssigkeiten im HandgepĂ€ck nicht verzichten kann, muss Folgendes beachten: FlĂŒssigkeiten dĂŒrfen nur in EinzelbehĂ€ltern mit einem maximalen Fassungsvermögen von jeweils 100 ml mitgefĂŒhrt werden. Diese mĂŒssen in einem transparenten und wieder verschließbaren Plastikbeutel mit einem maximalen Fassungsvermögen von einem Liter verstaut werden. Jeder Passagier darf nur einen solchen Beutel im HandgepĂ€ck transportieren. Ausnahmen von der BeschrĂ€nkung fĂŒr FlĂŒssigkeiten im HandgepĂ€ck gibt es fĂŒr Medikamente und Babynahrung. AusfĂŒhrliche Informationen hierzu sind im Internet unterwww.hamburg-airport.de zu finden.

Was zĂ€hlt zu FlĂŒssigkeiten?

Zu den FlĂŒssigkeiten zĂ€hlen Gels, Pasten, Lotionen, Mischungen von FlĂŒssigkeiten und Feststoffen sowie der Inhalt von DruckbehĂ€ltern, wie beispielsweise Zahnpasta, Haargel, GetrĂ€nke, Suppen, Sirup, Parfum, Rasierschaum, Aerosole, und andere Artikel mit Ă€hnlicher Konsistenz. Als solche gelten zum Beispiel flĂŒssige Wimperntusche und Lipgloss, Deoroller, Joghurt und FrischkĂ€se.

Achtung: Beim Souvenirkauf auf den Artenschutz achten

Mit einem Souvenir aus fernen LĂ€ndern holt man sich die Urlaubsstimmung nach Hause – doch aufgepasst: Viele Tiere stehen unter Artenschutz, weshalb es verboten ist, Souvenirs von geschĂŒtzten Tieren aus dem Urlaub mitzubringen. Hierzu zĂ€hlen zum Beispiel Elfenbeinprodukte, Korallen, Krokodilleder und Felle von Großkatzen. Eine Artenschutzvitrine am Hamburg Airport, die in der Fluggastpier steht, klĂ€rt Reisende schon vor dem Start in den Urlaub darĂŒber auf, welche Souvenirs sie meiden sollten.


Becher nur mit Pfandchips? So nicht, liebe Behörde!

(mr). Es ist das grĂ¶ĂŸte Hafenfest der Welt: der Hafengeburtstag in Hamburg. Friede, Freude, Party – es ist ein schönes Familienfest. Über 300 Schiffe vom Kreuzfahrer, Feuerwehrschiff bis zum Drachenboot sind dabei jedes Jahr dabei. Es gibt VorfĂŒhrungen zu Wasser, zu Lande und in der Luft. Entlang der Hafenmeile sind zahlreiche StĂ€nde aufgebaut. Es gibt Handwerksarbeiten, SĂŒĂŸigkeiten, Deftiges und viele GetrĂ€nkestĂ€nde von der HafenCity bis zum Fischmarkt. Apropos GetrĂ€nke: Eigentlich eine tolle, umweltgerechte Idee, dass GetrĂ€nke in Mehrwegbechern ausgeschenkt werden. Seit 2000 gibt es das Becherpfand, teilte der Veranstalter (Behörde fĂŒr Kultur, Sport und Medien) mit. Nun gibt es allerdings seit etwa drei Jahren vermehrt das Problem, dass Becher mit einer Pfandmarke oder eines Pfandchips ausgegeben werden. Nur wer diese Chips oder Marken zusammen mit dem Pfandbecher abgibt, erhĂ€lt sein Pfandgeld zurĂŒck. Wer keinen Chip hat, bekommt auch sein Geld nicht zurĂŒck! Warum fĂŒhren viele Standbetreiber zusĂ€tzliche Chips oder Marken ein? Andreas Rogalla verkauft Bier und alkoholfreie GetrĂ€nke, steht seit vier Jahren mit einem Stand auf der Meile. „Wir hatten in den vergangenen Jahren das Problem, dass bei uns Becher abgegeben wurden, die uns nicht gehörten. So haben wir natĂŒrlich je Becher einen Euro ausgezahlt, den wir nicht ersetzt bekommen. Unser Lieferant nimmt nur die Becher wieder zurĂŒck, die wir auch geliehen haben“, sagt Andreas Rogalla.

PfandEin GetrĂ€nkestand auf dem Hafengeburtstag in Hamburg. Wer ein GetrĂ€nk kauft, bekommt es in einem Mehrwegbecher und muss dafĂŒr einen Euro Pfand zahlen. ZusĂ€tzlich bekommt der Kunde einen Chip (oder eine Pfandmarke) – nur wer diese zusammen mit dem Becher abgibt, erhĂ€lt seinen Euro wieder! Fotos: FoTe-Press

Im Groben und Ganzen haben die meisten Standbetreiber unterschiedliche Becher, in denen sie ihre GetrĂ€nke ausschenken. Oftmals verschiedene Farben, Logos oder Aufschriften. Wozu dann also diese zusĂ€tzlichen Pfandchips oder -marken? Malte P. (Name geĂ€ndert, ist der Redaktion bekannt) sammelt seit zehn Jahren Pfandflaschen und -becher auf dem Hafengeburtstag. “FrĂŒher brauchte ich nur nach den richtigen StĂ€nden zu suchen, die die entsprechenden Becher annahmen und mir das Pfandgeld ausgezahlt haben.” So soll es auch sein. Schließlich sollte es egal sein, wer den Becher wieder abgibt. Ob es derjenige ist, der ein GetrĂ€nk gekauft hat oder ein Sammler, der den Becher auf der Straße gefunden hat (weil jemand aufs Pfandgeld verzichtet). Wer nur den Becher findet, kann diesen nicht mehr abgeben ohne dazugehörigen Chip oder der Marke. „Derjenige, der ein GetrĂ€nk kauft, sollte den Becher selbst wieder beim entsprechenden Stand abgeben. So ist das gedacht“, sagt Saskia Ostermeier von der Hamburg Messe und Congress GmbH (fungiert als Veranstaltungsbeauftragte fĂŒr den Hafengeburtstag Hamburg).

Der Veranstalter rĂ€t den Beschickern zur Verwendung von Pfandmarken. “Wie auf vielen anderen Volksfesten und Veranstaltungen, bei denen solche Pfandregeln greifen, ist die Umsetzung sowohl von Anbietern als auch Besuchern gelernt und hat sich in der Praxis bewĂ€hrt”, heißt es auf Nachfrage. Wir meinen: Weg mit den ĂŒberflĂŒssigen Pfandchips – und marken. In den spĂ€ten Abendstunden schmeißen die meist betrunkenen Hafenfestbesucher ihre Becher achtlos ins GebĂŒsch, auf die Straße, auf den Gehweg, auf die Partymeile. Wenn kein anderer diese bei den StĂ€nden abgeben kann und letztendlich die Pfandbecher im MĂŒll landen, stimmt etwas nicht mit dem Umweltkonzept Pfandbecher. Unser Tipp: Um sicher zu gehen, dass die Standbetreiber auch nur ihre Becher zurĂŒcknehmen, sollten sie sie farblich markieren oder mit Aufklebern versehen. So kann ein jeder, im Sinne der Umwelt, die vielen Pfandbecher wieder bei den StĂ€nden abgeben!

BecherpfandEin Wert von mehreren Euro. Auf Hamburgs Hafengeburtstag ist ein Mehrwegbecher mindestens ein Euro wert. Fehlt allerdings der dazugehörige Chip, sind die Becher wertlos und können in den MĂŒll. Was fĂŒr ein sinnloses System!


Wir bringen Sie zum Lachen

Zwei Ostfriesen unterhalten sich. „Pass auf“, sagt der eine. „Ich habe hier Geld in meiner Hand. Wenn du errĂ€tst wie viel, gehören die fĂŒnf Mark dir!“ – „Ach“, sagt der andere, „wozu soll ich mir wegen lumpiger fĂŒnf Mark den Kopf zerbrechen!“

Zwei MĂŒcken im Auto. Meint die eine: „Stopp mal, eine Fliege ist in meinem Auge.“

Streiten sich drei MĂ€nner ĂŒber den besten Computer. Meint der Erste: „Echte MĂ€nner arbeiten mit einem PC und lassen ihre Kinder mit einem Amiga spielen.“ Darauf der Zweite: „Echte MĂ€nner arbeiten mit einer SUN und geben den PC den Kindern zum Spielen.“ Schließlich der Dritte: „Echte MĂ€nner spielen mit ihren Kindern und lassen den MAC fĂŒr sich arbeiten!“

Der Chefarzt der Irrenanstalt versammelt die Waerter um sich. „Haben Sie auch wirklich die acht Patienten wieder eingefangen, die beim Brand ausgerueckt waren?“ Da wundern sich die Waerter. „Acht? Wieso acht? Wir haben dreiundzwanzig zurueckgebracht.“

Was steht auf dem Grabstein einer alten Putzfrau? – Die kehrt nie wieder.

Gerichtsverhandlung nach einem Autounfall. Der Anwalt des schuldigen Fahrers fragt den KlĂ€ger: „Ist es richtig, dass Sie nach dem Unfall meinem Mandanten gesagt haben, sie seien nicht verletzt?“ 
„NatĂŒrlich habe ich das gesagt, aber dazu mĂŒssen Sie wissen, wie sich die Sache abgespielt hat: Also, ich reite mit meinem Pferd ruhig die Straße entlang. Da kommt das Auto angerast und wirft uns in den Graben. Das war vielleicht ein Durcheinander, das können sie sich nicht vorstellen. Ich lag auf dem RĂŒcken, die Beine in die Luft – und mein braves altes Pferd auch. Da steigt der Fahrer aus, kommt auf uns zu und sieht, dass mein Pferd sich ein Bein gebrochen hat. Darauf zieht er wortlos eine Pistole und erschießt es. Danach sieht er mich an und fragt: ‚Sind sie auch verletzt?‘ Nun frage ich Sie, Herr Rechtsanwalt, was hĂ€tten Sie geantwortet?“

Kommt eine Frau zum Arzt: „Herr Doktor, vor einigen Tagen habe ich einen Zehneuroschein verschluckt, aber in der Toilette finde ich immer nur Kleingeld!“ „Das ist völlig normal“, sagt der Arzt. „Sie sind in den Wechseljahren!“

Aufgabe fĂŒr die Oberstufe eines Jungengymnasiums im Fach Biologie: „Beschreiben Sie die Vorteile der KinderernĂ€hrung durch Muttermilch.“ Die gemeinsam erarbeitete Antwort: „Muttermilch ist bekömmlich, brennt nicht an, ist billig, kocht nicht ĂŒber, die Katze kommt nicht ran und die Verpackung ist Ă€ußerst geschmackvoll.“

Finden zwei Polizeibeamte eine Leiche vor einem Gymnasium. Fragt der eine den anderen: „Du, wie schreibt man denn Gymnasium?“ Der andere ĂŒberlegt und sagt: „Ach komm, wir schleppen ihn zur Post!“

Ein Pilzsammler beobachtet zwei JĂ€ger, wie sie ein geschossenes Wildschwein gerade mĂŒhevoll zu ihrem Auto ziehen. Nach einiger Zeit lacht er und sagt: „Kein Wunder, dass ihr euch so schwer tut. Ihr zieht ja entgegengesetzt zur Richtung der Borsten.“ Die beiden bedanken sich fĂŒr den guten Tipp und ziehen weiter in Richtung der Borsten. Nach einigen Minuten sagt der eine JĂ€ger zum Anderen: „Also, leichter geht es schon, aber leider entfernen wir uns so auch immer mehr von unserem Auto!“

Ein Beamter zeigt seiner Frau ein Bild mit seinen Kollegen in seinem Amtszimmer:“Hier sieh mal, 1 Stunde belichtet und keiner verwackelt!“

SpĂ€t nachts fĂ€hrt der Bauer Stefan betrunken nach Hause und wird prompt von der örtlichen Polizei aufgehalten: „Zeigen Sie mir bitte Ihren FĂŒhrerschein!“ Bauer Stefan antwortet: „Na, wenn Sie den noch nicht verloren haben, dann mĂŒsste er doch schon bei ihnen rumliegen!“

Treffen sich zwei Beamte morgens um 11 Uhr auf dem Behördenflur. Fragt der eine den anderen: „Kannst Du auch nicht schlafen?“

Was unterscheidet Tischler, Zimmermann und Maurer? Ganz einfach: Der Tischler arbeitet auf den Millimeter genau! Der Zimmermann arbeitet auf den Zentimeter genau! Und der Maurer ist froh, wenn er auf dem GrundstĂŒck bleibt!

Auf welchen Pferden kann man nicht reiten? Antwort: Auf den Seepferden.

Kennen Sie den Unterschied zwischen einem Holz-Schreibtisch und einem Beamten? Holz arbeitet.

Im Supermarkt: Da unterhĂ€lt sich ein Mann mittleren Alters mit einer Packung Lasagne. Fragt ihn daraufhin ein VerkĂ€ufer: „Entschuldigung. Warum sprechen Sie denn mit der Packung Lasagne?“ Daraufhin der Mann: „Ich bin PferdeflĂŒsterer.“

Nach dem Skandal um Pferdefleisch in der Lasagne nehmen viele HÀndler auch FischstÀbchen aus ihrem Sortiment. Grund: Es wurden Teilchen von Seepferdchen gefunden.

Ein Betrunkener kommt nach Hause und trinkt noch einen Tee. Im Bett fragt er seine Frau: „Haben Zitronen eigentlich kleine gelbe FĂŒĂŸe?“ „Nein“, antwortet sie. „Dann habe ich gerade den Kanarienvogel in den Tee gedrĂŒckt.“

Ein MĂŒnchner fĂ€hrt nachts besoffen mit seinem Auto und wird promt von der Polizei angehalten. Beim Alkoholtest wird der Mann gebeten zu blasen, doch er antwortet nur: „Naa, des geht net, i hoab Oasthma!“
Daraufhin wollen die Polizisten einen Bluttest durchfĂŒhren lassen, doch der MĂŒnchner entgegnet: „Des geht au net, i bin doch a Bluter!“
Letztendlich weist die Polizei den Mann an, auf einer weißen Linie entlangzugehen, doch schlagfertig erklĂ€rt dieser: „Joa, des geht doch erst recht net, i bin doch vuiz bsoffe!“

Kommt ein Bratscher aufgeregt in ein MusikgeschĂ€ft: „Also, die Bratsche, die Sie mir letzte Woche verkauft haben, die können Sie gleich wiederhaben. Da ist ja bei jeder Saite ein anderer Ton drauf!“

Was ist der Unterschied zwischen einem Theater und dem Bundestag?
Im Theater werden gute Schauspieler schlecht bezahlt!

Wer waren die ersten drei Politiker? – Die Heiligen Drei Könige!
Sie legten die Arbeit nieder, zogen schöne GewÀnder an und gingen auf Reisen.

WĂŒtend schlĂ€gt ein Beamter im Gartenbauamt eine Schnecke tot.
„Warum hast Du das getan?“ empört sich ein Kollege.
„Du hast gut reden: Das aufdringliche Ding verfolgt mich schon den ganzen Tag.“

Ein Beamter wird gefragt, warum er einen faulen Apfel isst. Meint dieser: „Als ich angefangen habe, war er noch gut
“

Wussten Sie schon, dass neuerdings TierÀrzte Hunde und Katzen mit Beamtenblut einschlÀfern lassen?


FĂŒnf Jahre Jugendberufsagentur

(ha). Hamburgs Erster BĂŒrgermeister Olaf Scholz hat allen Mitarbeitern der beteiligten Behörden und TrĂ€ger anlĂ€sslich des fĂŒnften Geburtstags der Jugendberufsagentur fĂŒr die geleistete Arbeit im Rahmen einer Festveranstaltung gedankt. „Wie geht es fĂŒr die Jugendlichen nach der Schule weiter?“ fragte Scholz zum Auftakt seiner Rede. Seit fĂŒnf Jahren stehe diese Frage im Zentrum der bildungspolitischen Aufmerksamkeit, die mit konkreter UnterstĂŒtzung in Schulen und Betrieben und leichter Erreichbarkeit in jedem Stadtteil beantwortet werde: mit der Jugendberufsagentur. „Die Jugendberufsagentur ist in der Form und der Entschiedenheit ein grundlegend neuer Ansatz, ein Paradigmenwechsel. Dazu gehört der politische Wille, das Bildungs- und Ausbildungssystem so zu fokussieren, dass alle einen Schulabschluss und eine Berufsausbildung schaffen können”, sagte der BĂŒrgermeister. „Die Jugendberufsagentur gehört zu den grĂ¶ĂŸten Innovationsleistungen des Hamburger Schulsystems in den letzten Jahrzehnten. Wir haben im September 2012 die ersten beiden Standorte eröffnet, ein Jahr spĂ€ter stand es auch im Koalitionsvertrag fĂŒr die neue Bundesregierung. Inzwischen haben auch Bremen und Berlin das Übergangssystem entsprechend geĂ€ndert, auch Schleswig-Holstein und Sachsen bauen Jugendberufsagenturen auf. Die Hamburger Jugendberufsagentur ist nicht nur einfach ein Modell, das man nachbaut, es ist eine VerĂ€nderung des Systems”, fĂŒhrte Scholz aus. Scholz betonte, dass die Jugendberufsagentur das Versprechen sei: „Hamburg kĂŒmmert sich. Wir unterstĂŒtzen alle Jugendlichen, damit jede und jeder die Chancen nutzen kann, die unsere Stadt bietet. Sie sagt: Uns ist es wichtig, wie es mit Euch weiter geht. Niemand darf verloren gehen.“ Dabei stehe die Jugendberufsagentur im Zentrum einer systematischen und besseren Verzahnung von Schule und beruflicher Ausbildung. „Die Jugendberufsagentur bietet Orientierung und Sicherheit. Wir wollen, dass sich unsere Jugendlichen auf die berufliche Zukunft freuen”, sagte der BĂŒrgermeister. Alle Infos zur Jugendberufsagentur finden Sie hier.


Farbig, erlebnisreich, informativ, bĂŒrgernah und kompetent –
so sieht eine Zeitung aus, die viele Leser anspricht.

Die HAMBURGER ALLGEMEINE RUNDSCHAU hat sich diese Eigenschaften auf die Fahne geschrieben! Die HAMBURGER ALLGEMEINE RUNDSCHAU ist eine einmal im Monat erscheinende Zeitung in Hamburg. Die HAMBURGER ALLGEMEINE RUNDSCHAU wird gezielt in Hamburg kostenfrei zum Mitnehmen ausgelegt.

Unsere Zeitung wird primĂ€r in den Stadtteilen Altona, EimsbĂŒttel, Eppendorf, Winterhude, Barmbek, Bramfeld, Wandsbek und Hamm gezielt ausgelegt. Viele Menschen möchten erfahrungsgemĂ€ĂŸ keine unerwĂŒnschte Zeitung in ihrem Briefkasten – genauso wenig wie Prospekte und Werbeflyer. Deshalb wird die HAMBURGER ALLGEMEINE RUNDSCHAU gezielt in Einkaufszentren, GeschĂ€ften, Gastronomiebetrieben, in Wartezimmern von Ärzten, KFZ-Zulassungsstellen sowie vielen weiteren ausgesuchten Unternehmen ausgelegt. FĂŒr Anzeigenkunden entsteht somit kein Streuverlust! Außerdem wird die HAMBURGER ALLGEMEINE RUNDSCHAU in Hamburger Hotels ausgelegt – Touristen unserer Stadt können sich ĂŒber Hamburger Themen und Einkaufsmöglichkeiten informieren. Gezielt wird die Zeitung auch per Hausverteilung an ausgewĂ€hlte Leserinnen und Leser gebracht. So gehen wir sicher, dass auch wirklich nur derjenige unsere Zeitung in die Hand bekommt, der sie lesen möchte. Ein Wunsch unserer Anzeigenkunden – und ein Wunsch vieler Leser!

Die HAMBURGER ALLGEMEINE RUNDSCHAU zeichnet sich durch einen großen redaktionellen Teil aus. Hier finden sich Themen aus den Bereichen Unterhaltung, Kultur, Sport, Politik. Zudem sind zahlreiche Rubriken – „Aus dem Polizeireport mit ominösen Geschichten“, „Wenn der Amtsschimmel wiehert – Behördenwahnsinn“, Gewinnaktionen fĂŒr Leserinnen und Leser, das Promi-Interview, prominente GrabstĂ€tten in Hamburg und vieles mehr – in der HAMBURGER ALLGEMEINEN RUNDSCHAU enthalten. Unsere Besonderheit: Eine Kinder- und Jugendseite mit interessanten Artikeln fĂŒr die jungen Bewohner Hamburgs, sowie eine Seniorenseite mit Artikeln fĂŒr Leserinnen und Leser der Altersgruppe 50+. Dort können GeschĂ€fte mit entsprechender Zielgruppe ideal werben!

Hamburger Allgemeine Rundschau

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