Waffenverbotsszone: Großkontrolle am Hauptbahnhof

Die Bundes- und Landespolizei ist am Hauptbahnhof im Einsatz, um nach verbotenen Gegenständen zu suchen. Foto: FoTe Press

(mr). Seit den frühen Abendstunden stehen wieder etwa 50 Beamte der Bundes- und Landespolizei am Hauptbahnhof bereit, um zahlreiche Passanten nach verbotenen Gegenständen zu kontrollieren. Es handelt sich um einen Schwerpunkteinsatz zur Gewaltprävention und zur Kontrolle des Waffenverbots im ÖPNV rund um den Hamburger Hauptbahnhof. Gegen 16.45 Uhr begannen die Beamten mit ersten Kontrollen. Dazu stellten sie sich an den Ausgangsbereich der S-Bahnlinien am Hauptbahnhof Süd. Die Maßnahmen wurden durch etwa 30 DB-Sicherheitsdienst- und Hochbahnmitarbeiter unterstützend flankiert. Der gesamte Bereich wurde mit rotweißem Flatterband abgesperrt. Erstmalig bauten die Beamten mehrere aufklappbare Tische auf, um Taschen und Rucksäcke zu kontrollieren. Nach nicht mal einer Stunde der erste Fund: um 17.20 Uhr fanden die Polizisten bei einem Mann ein verbotenes Klappemesser.

Er musste zu den extra aufgestellten Polizeicontainern auf dem Heidi-Kabel-Platz, wo seine Personalien aufgeschrieben und eine Ordnungswidrigkeitenanzeige geschrieben wurde. Ob noch weitere verbotene Gegenstände gefunden wurden, steht noch nicht fest. Der Einsatz läuft zur Stunde noch.

Die Kontrollen haben das Ziel, einerseits das Dunkelfeld des Mitführens gefährlicher Gegenstände aufzuhellen und andererseits die klare Botschaft zu vermitteln, dass im Bahnverkehr (ÖPNV) Waffen jeglicher Art nichts zu suchen haben! Zudem werden Präventionsgespräche geführt sowie Flyer mit Informationen zum Waffenverbotsgebiet am Hauptbahnhof verteilt.

Die Bundespolizeiinspektion Hamburg und die Landespolizei Hamburg werden auch zukünftig wiederkehrend und unangekündigt entsprechende Einsätze gemeinsam mit ihren Verbundpartnern durchführen, um Verstöße konsequent zu ahnden und die Bürgerinnen und Bürger weiter zu sensibilisieren.