Betrunkener Mann bedroht und greift Bundespolizisten an

Das Logo der Bundespolizei an der Tür eines Dienstwagens. Foto: FoTe Press

(ha). Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll ein Mann (42) sich in einem Regionalzug auf der Strecke Bremen Richtung Hamburg-Harburg am 14. März 2024 gegen 20:15 Uhr ohne gültige Bahnfahrkarte befunden und zudem Bahnreisende verbal im Zug belästigt haben.

Zum Halt des Zuges im Bahnhof Harburg auf Gleis 2 wurde die Bundespolizei angefordert. Nachdem die Einsatzkräfte den Zug betraten, schlug der deutsche Staatsangehörige unvermittelt mit der flachen Hand in Richtung des Gesichts eines Bundespolizisten (51). Durch eine Ausweichbewegung konnte der Schlag verhindert werden.

Der Tatverdächtige wurde umgehend zu Boden gebracht und gefesselt. Bei der Zuführung zum Bundespolizeirevier Hamburg-Harburg bedrohte er die eingesetzten Bundespolizisten mit dem Tode und beleidigte die Einsatzkräfte mit diversen Schimpfworten.

Bei einem Atemalkoholtest wurde ein Promillewert von 1.98 Promille festgestellt. Ein angeforderter Amtsarzt bestätigte die Gewahrsamsfähigkeit des Mannes. Der Beschuldigte wurde in Gewahrsam genommen. Nachdem er sich beruhigt hatte und wieder verkehrsfähig war, wurde er gegen 23:45 Uhr aus dem Gewahrsam entlassen.

Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen mehrerer Straftaten eingeleitet (unter anderem Beleidigung, Bedrohung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte). Die weiteren Ermittlungen werden durch den Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt.


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