Feuer in achtgeschossigem Wohnhaus ‚Äď 20 Menschen gerettet

Ein Löschfahrzeug der Feuerwehr Hamburg. Symbolfoto: FoTe-Press

(ha). Am sp√§ten Donnerstagnachmittag (19. M√§rz 2020) gingen bei der Feuerwehr Hamburg √ľber den Notruf 112 mehrere Hilferufe aus einem achtgeschossigen Mehrfamilienhaus an der K√∂nigstra√üe (im Stadtteil Altona) ein. Eine starke Rauchentwicklung und Flammenschein sei aus einer Wohnung im Erdgeschoss sichtbar. Brandrauch verbreite sich im Treppenraum. Mehrere Personen hatten sich bereits auf Balkone gerettet. Durch die Rettungsleitstelle wurde sofort die Alarmstufe „Feuer mit Menschenleben in Gefahr“ ausgel√∂st und ein L√∂schzug der Berufsfeuerwehr und eine Freiwillige Feuerwehr in die K√∂nigsstra√üe nach Hamburg Altona alarmiert. Als die Kr√§fte eintrafen, schlugen gro√üe Flammen aus einer Wohnung im Erdgeschoss. Eine starke Rauchentwicklung breitete sich an der Fassade entlang nach oben aus und umh√ľllte das gesamte Wohnhaus.

20 Menschen gerettet

Da viele Menschen an Balkonen standen, erh√∂hte der Einsatzleiter die Alarmstufe und forderte weitere Einsatzkr√§fte nach. Mehrere Trupps drangen unter Atemschutz in das Wohnhaus vor und retteten insgesamt 20 Menschen teils mit Fluchthauben aus dem Geb√§ude. Mit zwei C-Rohren wurde das Feuer in der Wohnung, die bereits in Vollbrand stand, bek√§mpft. Die Temperaturen in der Wohnung m√ľssen deutlich jenseits der 1.000 ¬įC gelegen haben. Der Putz war bis auf den nackten Stein heruntergebrannt, Ziegelsteine waren teilweise geplatzt. Die 20 Geretteten wurden in einem Gro√üraumrettungswagen der Feuerwehr Hamburg von Not√§rzten versorgt. Ein Kleinkind wurde mit einer Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus bef√∂rdert. Die 19 Erwachsenen bleiben auf eignen Wunsch an der Einsatzstelle. Nachdem das Feuer gel√∂scht war, wurde der Treppenraum und verrauchte Wohnungen bel√ľftet. Der Umweltdienst kontrollierte auf Kohlenmonoxid. Der Einsatz der Feuerwehr Hamburg dauerte insgesamt zweieinhalb Stunden. 50 Einsatzkr√§fte der Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehr waren vor Ort.


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