Ihre Hamburger Allgemeine Rundschau wĂŒnscht farbenfrohe Ostern

Das Team Ihrer Hamburger Allgemeinen Rundschau wĂŒnscht allen Lesern schöne Osterfeiertage. Grafik: FoTe-Press

Endlich haben wir Ostern! Angefangen haben die Feiertage wieder mit dem GrĂŒndonnerstag – der Auftakt zu den Osterfeiertagen mit all den braunen Hasen und bunten Eiern. Falls Sie arbeiten mĂŒssen, Ă€rgern Sie sich nicht schwarz. Es lohnt sich auch nicht blau zu machen. Ihr Chef zeigt Ihnen sonst sicher die gelbe, wenn nicht sogar die rote Karte. Vor Scharm könnten Sie dann erröten und womöglich in ein schwarzes Loch fallen. Gehen Sie mit positiven Gedanken in den Tag hinein – nach dem Motto „grĂŒn ist Hoffnung“. Sollte zu Ostern noch Schnee liegen, reiben Sie sich ruhig die Augen – Ende MĂ€rz oder Anfang April ist das erlaubt. Blicken Sie dabei keinesfalls durch eine rosarote Brille und bedenken Sie: die Welt ist nicht nur schwarzweiß. Es gibt auch eine Grauzone. Erwarten Sie keine besinnliche Morgenröte, verzichten Sie auf eine blaue Fahne und sprechen Sie von keiner Schwarzmalerei. Wenn Sie all dies beherzigen, haben Sie sicher ein farbenfrohes Osterfest – das weiß Matthias Röhe.


Raub auf 75-JĂ€hrige: wer kennt diesen Mann?

Ein Streifenwagen der Polizei. Foto: FoTe-Press

(ha). Nachdem es am 31. Januar 2019 um 18 Uhr im Stadtteil Schnelsen durch zwei bislang unbekannte TĂ€ter zu einem Wohnungsraub zum Nachteil eines Ă€lteren Ehepaars gekommen ist, fahndet die Polizei mit einer Videosequenz und daraus generierten Standbildern nun öffentlich nach einem der beiden TĂ€ter. Wie die Polizei mitteilt, klingelte einer der

Wohnungsraub Schnelsen
Wer kennt diesen Mann? Foto: ha / Polizei Hamburg

TĂ€ter an der HaustĂŒr der GeschĂ€digten und gab sich dabei als Paketbote aus. Der Mann wurde zunĂ€chst abgewiesen. Als er ein zweites Mal geklingelt und die 75-jĂ€hrige Frau daraufhin die TĂŒr geöffnet hatte, erschien plötzlich ein zweiter, maskierter Mann an der HaustĂŒr. Gemeinsam drĂ€ngten sie die Frau ins Haus und versuchten im Wohnzimmer, sie und ihren Mann zu fesseln. Letztlich erbeuteten die MĂ€nner Schmuck und Bargeld und flĂŒchteten durch den Königskinderweg in Richtung Norden.

Wohnungsraub Schnelsen
Wer kennt diese Person? Foto: ha/ Polizei Hamburg

Die bisherigen Ermittlungen des zustĂ€ndigen Raubdezernats (LKA 134) fĂŒhrten nicht zur Identifizierung der beiden TĂ€ter. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft hat der zustĂ€ndige Ermittlungsrichter daher einen Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung erlassen. Die Videosequenz ist auf der Homepage der Polizei unter www.polizei.hamburg/personen/straftaeterabrufbar. Es wird ausdrĂŒcklich darauf hingewiesen, dass die auf der Sequenz abgebildete Zeitangabe falsch ist und nicht der tatsĂ€chlichen Tatzeit entspricht. Der zweite, maskierte TĂ€ter ist am Ende der Sequenz lediglich kurz als „Schatten“ erkennbar.

Hinsichtlich der Beschreibung des abgebildeten angeblichen Paketboten ergibt sich zu der erstvermeldeten TĂ€terbeschreibung insofern ein Unterschied, als der Mann nicht stĂ€mmig sondern schlank sein dĂŒrfte. Ansonsten haben die TĂ€terbeschreibungen weiterhin Bestand. Zeugen, die Hinweise zu dem TĂ€ter geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 040 / 428 65 67 89 beim Hinweistelefon der Hamburger Polizei oder an einer Polizeidienststelle zu melden.


Promi-GrabstÀtte des Monat

Das Grab von Schriftsteller Siegfried Lenz. Foto: Röhe

(mr). WĂ€hrend viele Zeitungen regelmĂ€ĂŸig ĂŒber aktuelle TodesfĂ€lle in Form von Todesanzeigen berichten, stellt Ihnen die Hamburger Allgemeine Rundschau darĂŒber hinaus Monat fĂŒr Monat eine ausgewĂ€hlte GrabstĂ€tte eines Prominenten vor: Politiker, Schauspieler, SĂ€nger, Sportler, KĂŒnstler.

In diesem Monat zeigen wir Ihnen die GrabstĂ€tte von Hamburgs EhrenbĂŒrger und Schriftsteller Siegfried Lenz. Der gebĂŒrtige Ostpreuße starb am 7. Oktober 2014 im Alter von 88 Jahren in Hamburg.

GrabstÀtte von Siegfried Lenz

Auf der Trauerfeier am 28. Oktober 2014 im Hamburger Michel sprachen unter anderem Hamburgs Erster BĂŒrgermeister Olaf Scholz, Schleswig-Holsteins MinisterprĂ€sident Thorsten Albig und der OberbĂŒrgermeister der polnischen Stadt Elk, der Lenz‘ Verdienste um die Versöhnung zwischen Polen und Deutschland wĂŒrdigte. Auch Bundeskanzler a. D. Helmut Schmidt sprach von der Gelassenheit, die er mit seinem langjĂ€hrigen Freund Siegfried Lenz gemein hatte und lobte seinen vorbildlichen Charakter: „‚Siggi‘ war ein Mann mit einem großen EinfĂŒhlungsvermögen. Er war ein Mann von Freundlichkeit und Bescheidenheit. FĂŒr mich blieb er ein Mann ohne erkennbare SchwĂ€che. Ich werde ihn sehr vermissen.“ Schleswig-Holsteins MinisterprĂ€sident Torsten Albig ging auf die RegionalitĂ€t von den Geschichten des Schriftstellers ein: „Weltliteratur braucht nicht zwingend die große BĂŒhne. Sie kann sehr wohl im Kleinen stattfinden: in RugbĂŒll, in Egelund, in IsenbĂŒttel.“

Siegfried Lenz war neben Hamburg auch EhrenbĂŒrger des nördlichsten Bundeslandes. In Schleswig-Holstein hatte Lenz in Tetenhusen bei Schleswig ein Ferienhaus, in dem er viele Werke schrieb und mit seinen Landschaftsschilderungen dem Norden ein literarisches Denkmal setzte.

GrabstÀtte von Siegfried Lenz

Der grĂ¶ĂŸte Erfolg von Siegfried Lenz wurde der 1968 erschienene Roman „Deutschstunde“ (1968), der auch international eine breite Leserschaft anzog. Es folgten weitere erfolgreiche Romane wie „Heimatmuseum“ (1978), „Der Verlust“ (1981), „Die Klangprobe“ (1990) oder beispielsweise „Die Auflehnung“ (1994), die Lenz an die Seite der großen deutschen Autoren wie Heinrich Böll, GĂŒnter Grass oder Martin Walser stellten. Im Alter von 82 Jahren schrieb Siegfried Lenz seine erste Liebesgeschichte. Die Novelle „Schweigeminute“ war mit etwa 360.000 verkauften Exemplaren der Überraschungserfolg des Jahres 2008. Lenz umfasst mit seinen Arbeiten alle literarischen Gattungen einschließlich Hörspiele, TheaterstĂŒcke, Essays, humoristische ErzĂ€hlungen und Dramen. Siegfried Lenz, einer der meistgelesenen deutschen Schriftsteller der Nachkriegszeit, wurde am 28. Oktober 2014 an der Seite seiner ersten Frau Liselotte, mit der er 56 Jahre lang verheiratet war, beigesetzt. Die GrabstĂ€tte befindet sich auf dem Friedhof Groß-Flottbek in Hamburg.

Unsere Bilder oben zeigen die GrabstĂ€tte drei Tage nach seiner Beisetzung. Auf dem Grabstein sind zu diesem Zeitpunkt bereits sein Name, sowie Geburts- und Sterbedatum eingraviert. Auf RĂŒcksichtnahme der Angehörigen geben wir keine exakte Beschreibung zur Grablage bekannt. Wir bitten um VerstĂ€ndnis.

Lesen Sie bitte auch den Artikel â€žHier ruhen Hamburgs Persönlichkeiten“.

Sie haben ein Bestattungsinstitut oder betreiben eine FriedhofsgĂ€rtnerei und möchten sich auf dieser Seite mittels eines Werbebanners prĂ€sentieren? Dann nehmen Sie bitte einfach Kontakt mit uns auf. Eine Anzeige kostet nicht viel – sorgt aber fĂŒr viel Aufmerksamkeit!


+++ Aus unserem Archiv +++ Aus unserem Archiv +++


Wachdienst behindert Journalisten bei der Arbeit – Polizei greift ein

(mr). In der FlĂŒchtlingsunterkunft in der Dratelnstraße (Stadtteil Wilhelmsburg) kam es im Oktober 2015 zu Auseinandersetzungen zwischen Bewohnern der Unterkunft. Etwa 60 Personen schlugen massiv mit GegenstĂ€nden aufeinander ein – dabei wurden mehrere Personen verletzt. Die Polizei rĂŒckte mit 25 Streifenwagen an, nahm mehrere Personen vorĂŒbergehend in Gewahrsam. Im SanitĂ€rbereich der FlĂŒchtlingsunterkunft seien nach bisherigen Ermittlungen mehrere MĂ€nner in Streit geraten. Der eingesetzte Wachdienst, der rund um die Uhr mit mehreren KrĂ€ften im Einsatz ist, konnte die Situation offensichtlich nicht in den Griff bekommen und rief die Polizei. Auch die Feuerwehr wurde informiert und entsendete mehrere Rettungstransportwagen und den FĂŒhrungsdienst der Feuerwehr. Nach Eintreffen von Polizei und Feuerwehr beruhigte sich die Lage. Mitarbeiter des Wachdienstes behinderten Pressevertreter vor Ort. Fotografen und Kameraleute berichteten von öffentlichem Grund und Boden ĂŒber den Einsatz. Um allerdings Berichterstattung abzuwenden, versuchte der Wachdienst Objektive der Kameras mit HĂ€nden und Körpereinsatz abzudichten. Teilweise gab es auch aggressive Wachleute, die mit leichter körperlicher Gewalt versuchten, Aufnahmen von dem Polizeieinsatz zu verhindern. Beamte der Polizei wurden auf die Situation aufmerksam und klĂ€rten das Sicherheitspersonal auf die Rechte der Medienvertreter auf. Der Einsatz war nach etwa einer Stunde beendet. Kaum hatte sich die Lage in der FlĂŒchtlings-Zeltstadt fĂŒr 800 Menschen beruhigt, musste die Polizei erneut anrĂŒcken. In einem der Zelte stand plötzlich eine Matratze in Flammen. Die Feuerwehr rĂŒckte an, eine Person kam verletzt ins Krankenhaus.

Apropos Wachpersonal: Viele im Wachgewerbe tĂ€tige Personen nehmen sich Rechte heraus, die sie nicht haben. Was fĂŒr Rechte und Pflichten sie haben, ist hier fĂŒr Sie von den Kollegen der Berliner Morgenpost zusammengetragen. Auch finden Sie hier einen lesenswerten Artikel.


Tanztraining fĂŒr „Let’s Dance“ in Uhlenhorst

Paul Janke und Ekaterina Leonova

(mr). Das Tanzduell der Stars „Let’s Dance“ startete am 5. April 2013 in die sechste Runde. In neun glamourösen Live-Shows wagten sich insgesamt zehn Prominente jeweils mit einem ProfitĂ€nzer auf das glatte Tanzparkett.
Sie sind waren: Moderatorin Marijke Amado (59), die Ex-Frau von Michael Ballack Simone Ballack (37), die ehemalige Leichtathletin im Stabhochsprung Balian Buschbaum (32), Schauspieler Manuel Cortez (33), Model, Schauspieler und „Bachelor“ Paul Janke (31), Moderatorin und Schauspielerin GĂŒlcan Kamps (30), Musical-Star und Schauspieler Tetje Mierendorf (40), SchlagersĂ€nger und Moderator JĂŒrgen Milski (49), Schauspielerin Sila Sahin (27) sowie Schauspielerin Manuela Wisbeck (29). Manuel Cortez wurde „Dancing Star 2013“? 
In Hamburg probten im Februar und MÀrz 2013 Paul Janke unter der Anleitung von ProfitÀnzerin Ekaterina Leonova.

Unser Foto zeigt die beiden bei den Proben in einer Tanzschule in Hamburg-Uhlenhorst. Foto: Röhe


Vom Businessplan zum langfristigen Erfolg

(mr). Ist genug Kapital vorhanden? Helfen Familienmitglieder mit? Welche Qualifikationen sind vorhanden und wie schaut es mit Mitbewerbern aus? Wer den Schritt in die SelbststĂ€ndigkeit wagen und damit beruflich etwas Eigenes starten möchte, muss sich im Vorwege ĂŒber alle möglichen Fragen Gedanken machen. Woher nehme ich das Startkapital? Welche Erfahrungen weise ich auf, habe ich gesundheitliche EinschrĂ€nkungen? Welche Gesetze muss ich beachten und wie lange muss ich tĂ€glich arbeiten? Bei all den Fragen steht unter anderem der Verein „Unternehmer ohne Grenzen“ fĂŒr jedermann kostenfrei mit Rat und Tat zur Seite. „Wir nehmen uns viel Zeit und checken jeden Interessenten genau durch“, sagt Projektleiter Markus Woller-von Have. „Steht eine GeschĂ€ftsidee, ĂŒberprĂŒfen wir die persönlichen Gegebenheiten. Es folgen mindestens 13 Beratungsstunden, dann fertigen wir einen Businessplan“, ergĂ€nzt Projektleiter Woller-von Have. Einzige Bedingung: Interessierte mĂŒssen entweder in Billstedt wohnen oder in dem Stadtteil ein Unternehmen grĂŒnden. „Wir begleiten die Menschen zum Rechtsanwalt, zur Bank, ins Jobcenter oder zu anderen Behörden und geben Anschub“, erklĂ€rt Markus Woller-von Have. Unternehmer ohne Grenzen e. V. legt mit dem Projekt „Beratungsstelle StĂ€rkung lokaler Wirtschaft“ einen besonderen Schwerpunkt auf die Sicherung und StĂ€rkung von Nahversorgung. Derzeit geht es um das Legiencenter, die Möllner Landstraße, das Umfeld des Billstedt-Centers und den Bereich Kaltenbergen. „Wenn ein neues GeschĂ€ft eröffnet, gehen wir zum Inhaber, stellen uns vor und bieten unsere Hilfe an“, sagt Agathe Bogacz. Oftmals gibt das Beraterteam von „Unternehmen ohne Grenzen“ RatschlĂ€ge bezĂŒglich Werbeschilder, Banner und Prospekte. „Wir haben auch schon Slogans und ganze Werbekampagnen entwickelt“, sagt Agathe Bogacz. Auch bezĂŒglich der Preispolitik hĂ€tten manche Unternehmer eine falsche Vorstellung. Beratung, Vertrauen und individuelle UnterstĂŒtzung – in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Hamburg-Mitte, der STEG und anderen Institutionen – stehen auf dem Programm. Das Vereinsteam versteht sich als Moderator und Bindeglied zwischen Behörden und kleinen Unternehmen oder ExistenzgrĂŒndern. Meist geben Sie Informationen, beispielsweise ĂŒber Bauvorhaben der Stadt, bekannt, die die Unternehmen dann bei ihrer Betriebsentwicklung berĂŒcksichtigen können. Hilfe wird ĂŒbrigens in unterschiedlichen Sprachen angeboten. Kontakt: Unternehmer ohne Grenzen e. V., Möllner Landstraße 12 (5. Stock), Hamburg-Billstedt. Tel: 040 / 8750 68 42 oder per Mail bsw@uog-ev.de. Öffnungszeiten 9 bis 17:30 Uhr oder nach Vereinbarung. Das Projekt wird vom EuropĂ€ischen Sozialfonds und der Freien und Hansestadt Hamburg gefördert. Sollte eine GeschĂ€ftsidee nicht realisierbar oder zu unrentabel sein, so verhilft der Verein auch zu einem sozialversicherungspflichtigen Job.


Aufregung um Wildtiere im Zirkus

Zirkus Voyage
Zirkus Voyage

(mr). Sie gehören zu den Attraktionen in der Manege: Wenn Nashörner, Zebras, Elefanten oder Giraffen durch die SĂ€gespĂ€ne schreiten, schlagen die Herzen der Zirkusfreunde höher. Wo kommt der Besucher – außer in einem Zoo – einem solchen Wildtier nĂ€her als im Zirkuszelt? Doch die Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“ prangert seit Jahren schlechte Lebensbedingungen mit stĂ€ndigen Transporten in engen AnhĂ€ngern an und drĂ€ngt auf ein generelles Verbot exotischer Wildtiere. „Ein Flusspferd braucht Freiraum. Das Tier kann sich in seinem winzigen TransportbehĂ€lter kaum bewegen“, moniert Melitta Töller, Sprecherin der Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“. „Auch die Elefanten haben viel zu wenig LaufflĂ€che in ihrem Gehege“, sagt Töller. Bis zum 9. Juni gastiert Zirkus Voyage in der Nordkanalstraße auf einem leerstehenden GewerbegelĂ€nde. Neben Pferden, Kamelen und anderen typischen Zirkustieren sind vier Elefanten, zwei Giraffen, ein Breitmaulnashorn und ein Flusspferd dabei. Genau diese Tiere sind den Aktivisten von „Vier Pfoten“ ein Dorn im Auge. Vor zwei Wochen wurden aufgrund eines Hinweises der Tierschutzorganisation â€žPeta“ in Norderstedt mithilfe der Polizei und Staatsanwaltschaft zwei Löwen, zwei Tiger und ein Elefant aus einem anderen Zirkus beschlagnahmt. Zudem wurde ein Rottweiler in Gewahrsam genommen. Alle Tiere hĂ€tten VerhaltensauffĂ€lligkeiten und zum Teil Verletzungen aufgewiesen. Anders beim Zirkus Voyage. Bereits im Vorwege hat sich das zustĂ€ndige Bezirksamt Mitte ĂŒber den Zirkus informiert, wie Sprecher Norman Cordes mitteilt. „Mittels seiner Zirkusregisternummer konnten wir Informationen einholen. Außerdem erfolgte eine Kontrolle durch AmtstierĂ€rztinnen am 15. Mai. Dabei wurden keine MĂ€ngel festgestellt“, sagt Norman Cordes. â€žVier Pfoten“ drĂ€ngt dennoch auf ein Wildtierverbot. Auch, weil immer wieder Tiere weit unter ihrer natĂŒrlichen Lebenserwartung sterben. „Auf die sozialen BedĂŒrfnisse der Tiere wird kaum eingegangen“, sagt Melitta Töller. Die Mitarbeiter des Zirkus Voyage sehen die Protestaktionen und Forderungen gelassen. „Bei uns werden die Wildtiere nicht an Ketten gelegt, sie können sich frei bewegen und werden von unserem Team beschĂ€ftigt“, kontert Bettina Richter, Pressesprecherin vom Zirkus Voyage. „Es gibt immer Menschen, die gegen etwas sind. Ich verstehe dabei nicht, warum die TierschĂŒtzer Wildtiere von anderen Tieren unterscheiden“, ergĂ€nzt Bettina Richter und stellt die Frage: „MĂŒsste nicht eigentlich jeder Vogel aus seinem KĂ€fig raus? Oder mĂŒsste nicht jeder Mensch ein Veganer werden?“

Zirkus Voyage

Informationen aus dem Bezirksamt Mitte: Jeder Zirkus benötigt eine gĂŒltige Erlaubnis nach § 11 Abs. 1 Nr. 3 Buchstabe d des Tierschutzgesetzes durch die oberste VeterinĂ€rbehörde des zustĂ€ndigen Landes; er muss an den Gastspielorten die mit der Erlaubnis verbundenen Auflagen und Nebenbestimmungen einhalten. Mit der Erteilung der § 11-Erlaubnis legt die Erlaubnis erteilende Behörde fest, welche Tierarten unter welchen Auflagen mitgefĂŒhrt werden dĂŒrfen. Alle Tiere, die der Zirkus Voyage mit sich fĂŒhrt, sind in der erteilten Erlaubnis eingeschlossen.

Unsere Fotos zeigen Bettina Richter, Pressesprecherin vom Zirkus Voyage. Sie fĂŒttert das Breitmaulnashorn „Hulk“(Foto oben), das Flusspferd und die Elefanten. Fotos: Röhe


Autogrammstunde mit SĂ€ngerin Stefanie Hertel 

Stefanie Hertel

(mr). FrĂŒher kamen mehrere hundert Fans. FrĂŒher wurde noch live gesungen. FrĂŒher wurde sich um Fans gekĂŒmmert. FrĂŒher wurde alles, was die Fans auf den Tisch legten auch persönlich unterschrieben. Heute schreiben wir den 31. MĂ€rz 2012. Der Einkaufsmarkt „real“ in Hamburg-Lurup lud zu einem Live-Auftritt und anschließender Autogrammstunde von Stefanie Hertel ein. Knapp 50 Menschen versammelten sich um 12.45 Uhr zwischen SchaumkĂŒssen und Schokolade, um dem Volksmusikstar aus Bayern einmal hautnah zu erleben. Gesanglich gab es allerdings keinen einzigen Ton von Stefanie Hertel. Wie es sich fĂŒr einen Star gehört, kam sie zehn Minuten zu spĂ€t und gab erst einmal ein kurzes Interview ĂŒber die aktuellen Tanz-Proben fĂŒr eine TV-Sendung. Dann setzte sich die KĂŒnstlerin an einen Tisch und fing an, ihre Autogrammkarten zu unterschreiben. Ach ja: nur die. Und natĂŒrlich die entsprechende neueste CD. Alles andere – wie zuvor selbstgemachte Fotos oder ausgeschnittene Zeitungsartikel – wurde von ihr abgelehnt. Apropos abgelehnt: zahlreiche Pressefotografen wurden bei ihrer Akkreditierung fĂŒr diese Veranstaltung schlicht abgelehnt. Nicht etwa weil das Warenhaus keine Pressevertreter wĂŒnschte. Im Gegenteil. â€žWir haben keine EinschrĂ€nkungen zum Abdruck der Autogrammstunde von Stefanie Hertel. Allerdings mĂŒssen wir uns auch nach den Vorgaben des Managements richten. Wir leiten die Anfragen ans Management weiter. Das entscheidet schlussendlich, wer zugelassen wird und wer nicht“, sagt Kerstin Kirchner, Sprecherin der real SB-Warenhaus GmbH. Resultat: ganze drei Pressefotografen haben die Autogrammstunde von Stefanie Hertel dokumentiert und fotografisch festgehalten.

Ob nur drei Fotografen zugelassen waren oder sich andere Pressevetreter dadurch abgeschreckt fĂŒhlten, dass das Management entscheidet – wir wissen es nicht. Sicher ist: frĂŒher waren die KĂŒnstler (und das dahinter stehende Management) froh ĂŒber jeden einzelnen Journalisten und Pressefotografen, der ĂŒber eine Veranstaltung berichtete. FrĂŒher halt. Aber frĂŒher kamen auch mehrere hundert Fans
 (Foto: FoTe-Press)

Übrigens: Eine ausgiebige Autogrammstunde gab es etwa eine Stunde zuvor mit Andreas Hammerschmidt, Birgit Langer und ANDREA. Sie ließen sich von jedem Fotografen und Fan in verschiedenen Posen ablichten und sangen ihre beliebten Titel live. Ach ja: und die entstandenen Fotos der Fans dĂŒrfen selbstverstĂ€ndlich auch veröffentlicht werden. Man will schließlich seinen Freunden zeigen, dass man einen bekannten SĂ€nger getroffen hat. Bei Stefanie Hertel sieht es anders aus: den Fans, durch die ein jeder KĂŒnstler im Grunde genommen erst erfolgreich wird, wurde mehrfach gesagt, dass sie die Bilder nicht veröffentlichen dĂŒrfen. Einige der etwa 50 Menschen gingen enttĂ€uscht nach Hause.


Bilder, BĂŒcher, Beobachtungen, Bootsfahrten

(ha). â€žDie Carl-Petersen-Straße hieß frĂŒher Mittelstraße. Die Hirtenstraße ging damals quer durch den heutigen Thörls-Park bis runter zur Hammer Landstraße – heute endet sie an der Meridianstraße“, sagt Gunnar Wulf und ergĂ€nzt: „Auch die Straße `Bei der Hammer Kirche` fĂŒhrte frĂŒher zwischen den beiden Kirchen hindurch bis zur Hammer Landstraße und war wesentlich steiler als der heutige Hammer Steindamm.“ Damit zeigt Gunnar Wulf drei von etwa zehn VerĂ€nderungen der Grundstruktur des Stadtteils Hamm auf. Und er muss es wissen – bekleidet Wulf doch das Amt des Leiters des Stadtteilsarchivs Hamm. Seit 25 Jahren spricht er mit Zeitzeugen und bringt zusammen mit zehn ehrenamtlichen Mitarbeitern und drei zusĂ€tzlichen Praktikanten die Schilderungen zu Papier. Über 30.000 Bilder und historische Postkarten – ĂŒberwiegend aus Privatbesitz – sind, nach Straßennamen und Hausnummern sortiert, in zahlreichen KarteikĂ€sten zu finden. „Oft kommen Zeitzeugen zu uns und freuen sich ĂŒber die alten Fotos. Wecken sie doch schließlich zum Teil schöne Erinnerungen“, sagt Gunnar Wulf. Etwa 96 Prozent aller HĂ€user von Hamm sind wĂ€hrend des Zweiten Weltkrieges zerstört worden. Zu jeder Straße gibt es eine Karteikarte mit geschichtlichen Hintergrundinformationen. Hinzu kommen ein Lageplan und sĂ€mtliche Fotos, die zu der jeweiligen Straße vorhanden sind. Zeitzeugen, ehemalige Hammer BĂŒrger (damals 90.000, heute 35.000 Einwohner), aber auch Studenten kĂ€men regelmĂ€ĂŸig ins Stadtteilarchiv, um Informationen fĂŒr Referate oder Hausarbeiten zu bekommen. Neben dem umfangreichen Fotoarchiv hĂ€lt Gunnar Wulf mit seinem Team einen riesigen Berg an Aktenordnern bereit. AhnenpĂ€sse, Kartenarchive, Geld- und Auslosungsscheine, SparbĂŒcher, ZeugnisbĂŒcher, Schuldscheine ĂŒber 25.000 Reichsmark, Sporturkunden oder beispielsweise VertrĂ€ge sind fein sĂ€uberlich einsortiert. Darunter auch ein kurioses Schreiben eines Bauunternehmers aus dem Jahr 1949. Eine Mieterin wird darum gebeten, Auskunft ĂŒber den Verbleib einer Leiche zu geben. Bei einer WohnungsrĂ€umung seien Leichenteile gefunden worden – aber wo ist der Rest? AdressbĂŒcher und verschiedene Zeitungsartikel, die alle mit Hamm zu tun haben, runden das umfangreiche Archiv ab. Fotoarchiv, Textarchiv? – Das war’s aber noch lange nicht! Das Stadtteilarchiv Hamm bietet wechselnde Ausstellungen in den RĂ€umen in der Carl-Petersen-Straße 76, bietet StadtteilrundgĂ€nge durch Hamm-Nord, Mitte und SĂŒd. Außerdem können Interessierte in den Sommermonaten an speziellen Bootsfahrten teilnehmen. „Wir fahren von den LandungsbrĂŒcken auf die Bille und durchkreuzen sĂ€mtliche Bille-KanĂ€le. Dabei zeigen wir den Leuten historische Bilder. Auf diese Weise können sie sich ein Bild davon machen, wie es frĂŒher in unserem Stadtteil aussah und haben den Vergleich aktuell vor Augen“, sagt Gunnar Wulf. Zudem gibt es einmal im Monat das GeschichtscafĂ©.


32 Stufen ade – Fahrstuhl kommt am S-Bahnhof Hasselbrook

(mr). â€žFĂŒr mich als Mutter ist es sehr schwierig, mit dem Kinderwagen den S-Bahnhof Hasselbrook zu erreichen. Deshalb weiche ich meist zur Haltestelle Wandsbeker Chaussee aus“, sagt Frauke Zimmermann, Mutter von zwei Kindern. Ältere Menschen mit Gehwagen, Reisende mit schwerem GepĂ€ck oder FahrrĂ€dern haben derzeit noch Schwierigkeiten in eine S-Bahn am Bahnhof Hasselbrook in Hamm zu steigen – schließlich mĂŒssen 32 steile Stufen ĂŒberwunden werden. Das aber Ă€ndert sich bis 2014 – nach ĂŒber 20 Jahren Diskussion. Markus Hock, Leiter des Bahnhofsmanagement der Deutschen Bahn AG und Dirk Kienscherf, SPD-BĂŒrgerschaftsabgeordneter teilten bei einer Ortsbegehung mit, dass ab Ende des kommenden Jahres mit der Errichtung einer Aufzugsanlage begonnen werden soll. Damit scheint der barrierefreie Umbau und der Aufzug in greifbare NĂ€he gerĂŒckt zu sein. „Darauf haben wir in Hamm jahrelang gewartet“, freut sich Dirk Kienscherf. „Denn seit 20 Jahren folgten viele AnkĂŒndigungen, doch richtig konkret wurde es dann doch nie“, ergĂ€nzt der Politiker. „Wir mussten zunĂ€chst andere die Station tangierende Bauvorhaben abwarten. Insbesondere der Bau der geplanten S-Bahnlinie S4 nach Ahrensburg hat zu Verzögerungen gefĂŒhrt“, sagt Markus Hock. Nun stehe allerdings fest, dass eine AusfĂ€delung der S4 erst östlich des S-Bahnsteigs erfolge – somit stehe dem Fahrstuhl nichts mehr im Wege. „Der Zugang erfolgt mittels eines Steges ĂŒber das stadteinwĂ€rts fĂŒhrende Gleis an der Zuwegung des Restaurants `Factory`in unmittelbarer NĂ€he“, ergĂ€nzt der Bahnhofsmanager. 2014 werde der Steg mit Info-Vitrine und Fahrkartenautomat eröffnet. FĂŒr Ines Pfisterer zu spĂ€t. Sie bringt ihre Möbel wegen eines Umzugs zu einer Freundin nach Hamm – und bekommt dabei Stufe fĂŒr Stufe zu spĂŒren. „Schade, dass mir die Treppen nicht erspart bleiben“, sagt die 20jĂ€hrige Studentin.


Tauchergruppe vor dem Aus?

(mr). Im Alarmfall wĂ€hlen BĂŒrger die 112. Jetzt ist es die Feuerwehr selbst, die Alarm schlĂ€gt. Denn aufgrund von Sparmaßnahmen des Senats werden etwa 140 Stellen bis Juni 2013 umgeschichtet. Auch in der Feuerwache F 25 in der Wöhlerstraße 28 in Billstedt, die fĂŒr die Bereiche Horn, Billstedt, Rothenburgsort, Billbrook, Moorfleet, Tatenberg, Spadenland und Ochsenwerder zustĂ€ndig ist, dreht sich das Personalkarussell. „Bis jetzt sind es nur PlĂ€ne und eine Option von vielen. Aber es könnte sein, dass wir die Tauchgruppe auflösen“, sagt Hendrik Frese, Sprecher der Feuerwehr Hamburg. DLRG, Polizei und weitere Rettungsdienste sind mit ihren Tauchergruppen in der Hansestadt einsatzbereit. „Die Frage ist nur, ob die jeweiligen Tauchergruppen rund um die Uhr im einsatzbereit sind – wie wir von der Feuerwehr“, ergĂ€nzt Frese. â€žAber wenn uns nichts anderes ĂŒbrig bleibt, könnte die Auflösung unserer Spezialeinsatzgruppe (SEG) umgesetzt werden. Es ist aber bis jetzt nur eine mögliche Option“, ergĂ€nzt der 39-JĂ€hrige. 1816 Feuerwehrleute sorgen derzeit fĂŒr die Sicherheit in der Hansestadt. Ob BrandbekĂ€mpfung, Höhen- oder Tierrettung oder beispielsweise Hilfeleistung im Rettungswesen – insgesamt gibt es 2400 Mitarbeiter, die fĂŒr knapp 1,8 Millionen Menschen im Einsatz sind. „Das ist zu wenig. Jetzt sollen bis Juni 2013 auch noch 140 Stellen umgeschichtet werden“, sagt Daniel Dahlke, Feuerwehrmann und Landesvorsitzender des Berufsverbands der Feuerwehr. In einem offenen Brief (www.bv-feuerwehr.eu) findet Dahlke deutliche Worte an BĂŒrgermeister Scholz und fragt: „Muss es erst Tote geben? Statt die Feuerwehr vernĂŒnftig auszustatten, kann seit Januar 2013 eine Wache personell nicht mehr besetzt werden. Viele Fahrzeuge können nicht mehr verlĂ€sslich besetzt werden, sondern nur noch in Doppelfunktion. Also wenn gerade kein anderer Einsatz stattfindet“, sagt der Landesvorsitzende. In der Feuerwache Billstedt arbeiten derzeit 114 Personen, inklusive WachfĂŒhrer. „Wir rechnen damit, dass sechs Stellen in dieser Wache umgeschichtet werden“, sagt Daniel Dahlke. 

Tauchergruppe Feuerwehr

Der wachsenden Stadt, den zusĂ€tzlichen Aufgaben und vor allem den jĂ€hrlich neuen Rekordeinsatzzahlen sei in den vergangenen Jahren, abgesehen von einnahmefinanzierten Stellen fĂŒr zusĂ€tzliche Aufgaben im Rettungsdienst und der Leitstelle, nicht mit der erforderlichen Anpassung der PersonalstĂ€rke begegnet worden. Stattdessen habe die Politik immer wieder die Einsparung von Sachausstattung und Personal bei der Feuerwehr gefordert. „Das Ergebnis ist eine kaputt gesparte Feuerwehr Hamburg. Damit hat sich die Sicherheitslage fĂŒr alle BĂŒrger dieser Stadt dramatisch verschlechtert“, empört sich Daniel Dahlke. â€žDie Kritik teilen wir nicht. Wir haben eine Ausbildungsinitiative gegrĂŒndet und bilden im Jahr 80 FeuerwehrmĂ€nner aus. NatĂŒrlich braucht die Feuerwehr mehr Personal. Aber das ist nicht von heute auf morgen machbar“, sagt Frank Reschreiter, Sprecher der Innenbehörde. Auf Grundlage des â€žStrategiepapiers 2010“ (wurde von der Innenbehörde in Auftrag gegeben, um Probleme und LösungsvorschlĂ€ge der Feuerwehr zu finden) fehlen in Hamburg 200 Stellen an den Wachen. „Es werden keine neuen Stellen geschaffen, sondern nur Stellen umgeschichtet. Das kann nicht die Lösung sein“, sagt Daniel Dahlke.

Benjamin Swyter (29) und Christoph Bodmann (28) stehen vor dem Sonderfahrzeug der Tauchergruppe. In wenigen Wochen fĂ€llt die Entscheidung, ob die Tauchergruppe aufgelöst und an andere Rettungsdienste ĂŒberlassen wird. Foto: Röhe


„Kunst macht satt“ – Projekt zugunsten von Herz As

(mr). TV-Entertainer Ross Antony als Schirmherr, drei Bewerber aus Kunsthochschulen, zwei obdachlose KĂŒnstler und ein weiterer Teilnehmer, waren einen Vormittag damit beschĂ€ftigt, eine KĂŒche zu designen. Dabei nahmen die sieben KĂŒnstler die abnehmbaren Fronten und malten, zeichneten und klebten die unterschiedlichsten Motive. Herausgekommen ist ein Gesamtkunstwerk, das im Rahmen einer Deutschlandtour an öffentlichen SchauplĂ€tzen ausgestellt wird. Kochveranstaltungen inklusive: Jeweils zwei Tage lang sollen Obdachlose kostenlos bekocht werden. FĂŒr die erste Station in Hamburg konnte bereits Fernsehkoch Ole Plogstedt gewonnen werden. „Das Herz As als Anlaufstelle fĂŒr Obdachlose ist sehr wichtig. Dort trifft man Gleichgesinnte, bekommt Kleidung, Mahlzeiten und kann sich duschen“, sagt Herbert Bartz. Mit Malerei und dem Verkauf der Straßenzeitung Hinz&Kunzt hĂ€lt er sich ĂŒber Wasser. In den vergangenen 15 Jahren, die er in Hamburg lebt, war er einige Jahre obdachlos. Zuvor war Herbert Bartz in Berlin Bauunternehmer und geriet in eine Schuldenfalle. Seine Motivation fĂŒr sein Kunstwerk: „Jeder Obdachlose sollte wissen, dass er im Herz As immer willkommen ist!“ Mit Aquarellfarben hat Herbert Bartz (Jahrgang 1948) eine Strandlandschaft gemalt. TV-Liebling Ross Antony warb um UnterstĂŒtzung fĂŒr „Kunst macht satt“: „Mich erschĂŒttert vor allem, dass es immer mehr jugendliche Wohnungslose gibt. Jeder noch so kleine Geldbetrag, der gespendet wird, hilft.“ Einige Euros kamen bereits Dank zahlreicher Spenden von Sponsoren zusammen, die der Einrichtung Herz As in Hammerbrook ĂŒberreicht wurden. „Ich bin restlos begeistert vom Einsatz aller Beteiligten“, sagt Ulrich Hermannes, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Stadtmission Hamburg, dem TrĂ€ger des Herz As. „Wir sind dringend auf zusĂ€tzliche Gelder angewiesen und freuen uns sehr ĂŒber die bereits erfolgten Spenden und jede weitere UnterstĂŒtzung, die den Obdachlosen direkt zugutekommen.“


Hinweis: FĂŒr eingereichtes Material (ha) ĂŒbernimmt die Hamburger Allgemeine Rundschau keinerlei GewĂ€hr fĂŒr die Richtigkeit. Wenden Sie sich bitte direkt an den Veranstalter. Vielen Dank. Beachten Sie bitte auch den Haftungsausschluss (im Impressum) fĂŒr Links zu anderen Homepages.