Friedhof sperrt das Grab von Jan Fedder mit Kette

Das Grab von Schauspieler Jan Fedder auf dem Friedhof Ohlsdorf in Hamburg. Fotos: FoTe Press

(mr). Ihre Hamburger Allgemeine Rundschau hatte bereits vergangenen Montag darüber berichtet, dass die Grabstätte des verstorbenen Volksschauspielers Jan Fedder zu einer Pilgerstätte wurde. Nach seiner Beisetzung zwei Tage nach der öffentlichen Trauerfeier (im Hamburger Michel) wurde Fedder im engsten Familien- und Freundeskreis auf dem Friedhof Ohlsdorf beigesetzt. Hunderte Fans aus ganz Deutschland kamen bereits zur Grabstätte – offenbar zu viele. Wegen des großen Andrangs hat der Parkfriedhof Ohlsdorf den Zugang zum Grab gesperrt. Eine Kette versperrt neuerdings den Weg zu seinem Holzkreuz und den zahlreichen Blumenkränzen.

Hinweisschild ermahnt Grab-Besucher

Mehrere Besucher sollen Blumen zertreten und Bierdosen an der Grabstätte abgestellt haben. Links und rechts ist ein regelrechter Trampelpfad entstanden. Einige Besucher hätten sogar das Grab selbst betreten, um Fotos der Grabstätte zu machen oder Briefe und selbstgemachte Fotos dort abzulegen. Der Friedhofsverwaltung ist das offenbar zu viel geworden. In Absprache mit den Familienangehörigen hängt jetzt eine Metallkette vor dem Eingang zu Fedders Grabkreuz. In der Mitte ist ein Schild aufgestellt: „Ich schlafe, bitte nicht stören“ steht in der ersten Zeile. Weiter heißt es: „Legt Eure Blumen und Kerzen bitte vorne ab. Der Raum vor dem Denkmal gehört nur mir… nicht betreten. Danke! Euer Jan.“

Wer des am 30. Dezember verstorbenen Stars aus den Serien „Neues aus Büttenwarder“ oder „Großstadtrevier“ auf dem Friedhof Ohsldorf gedenken möchte, muss das nun also mit einigem Abstand tun. In den kommenden Tagen möchte seine Witwe Marion Fedder auch einen Briefkasten anbringen. Dort können Fans dann Ihre Abschiedsbriefe einwerfen. So werden diese nicht nass und liegen vom Winde verweht auf der Grabfläche verstreut.