Nach Sprengung von Fahrkartenautomaten: Tatverdächtige ermittelt

Blaulicht auf dem Dach eines Streifenwagens der Polizei. Symbolfoto: FoTe Press

(ha/ds). Mitte April wurden am S-Bahnhof Alte Wöhr zwei Fahrkartenautomaten aufgesprengt. Ermittler haben inzwischen die Wohnungen zweier Tatverdächtiger durchsucht und dabei Beweismittel sichergestellt. Das teilt ein Sprecher der Polizei Hamburg mit.

Auffällig dabei: Die Täter hatten bei ihrer Flucht immer wieder Geldscheine verloren, sodass deren Fluchtweg bis zu einem Häuserkomplex in der Emil-Janßen-Straße nachvollzogen werden konnte. Unmittelbar nach der Tat hatten Ermittler der Fachdienststelle für Sprengstoffdelikte (LKA 75) dort die ersten Ermittlungen aufgenommen. Diese führten jedoch zunächst nicht zu einem konkreten Tatverdacht.

Bereits am Folgetag verdichtete sich unter anderem aufgrund eines
Zeugenhinweises die Verdachtslage gegen eine Bewohnerin des Hauses. Bei einer daraufhin wegen Gefahr im Verzuge durchgeführten Durchsuchung ihrer Wohnung und ihres Kellerraums stellten die Ermittler mehrere Beweismittel sicher, unter anderem Teile des mutmaßlichen Diebesguts. Die Tatverdächtige, eine 29-jährige Deutsche, wurde erkennungsdienstlich behandelt und verblieb anschließend mangels Haftgründen auf freiem Fuß.

Überdies rückte auch ihr Freund in den Fokus der Ermittler. Auch die Wohnung dieses polizeibekannten 30-jährigen Deutschen in Steilshoop wurde daher sofort durchsucht. Dort stellten die Ermittler neben einer geringen Menge Marihuana auch ein verbotenes Butterflymesser und einen als Taschenlampe getarnten Elektroschocker sicher. Der 30-Jährige war bei der Durchsuchung nicht anwesend. Gegen ihn liegen ebenfalls keine Haftgründe vor, so dass er nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen wurde.

Die weiteren Ermittlungen dauern an. Dabei geht es nicht nur um die
Identifizierung von Komplizen, sondern es wird auch geprüft, ob die
Tatverdächtigen für weitere Fahrkartenautomatensprengungen der jüngeren Vergangenheit verantwortlich sind. Zwei Wochen zuvor wurden nur eine S-Bahn-Haltestelle weiter (Rübenkamp) zwei weitere Fahrkartenautomaten gesprengt.


Peinlicher Rechtschreibfehler am Grab von Jan Fedder

Seit dem 24. April 2020 hat Schauspieler Jan Fedder einen Grabstein. Ein Hinweisschild ermahnt die Besucher, leise zu sein und das Grab nicht zu betreten. Fotos: Röhe

(mr). Etwa 60 bis 80 Personen pilgern jeden Tag zur Grabstätte von Volksschauspieler Jan Fedder – und nun werden noch mehr Menschen ans Grab kommen. Knapp drei Monate nach der Beisetzung wurde am 24. April 2020 ein Grabstein mit der Inschrift “Liebe ist unsterblich” aufgestellt. Bislang zierte lediglich ein provisorisches Holzkreuz mit dem Schriftzug Jan Fedder das Grab auf dem Friedhof Ohlsdorf. Seit Ostern sind die Blumen in Herzform arrangiert und verwelkte Blumen und Kränze von der Grabstätte entfernt.

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