√úber 100 Anrufe von „falschen Polizisten“

Ein Polizist zeigt auf das Emblem der Hamburger Polizei. Symbolfoto: FoTe-Press

(ha). Betrug durch falsche Polizisten: Die Polizei registriert aktuell wieder zahlreiche Anrufe von Trickbetr√ľgern. Allein in den vergangenen beiden Tagen sind der Polizei √ľber 100 solcher Anrufe bekannt geworden. Gestern (29. Juli 2020) lag der Schwerpunkt mit 21 F√§llen in Hausbruch, aber auch zahlreiche andere Stadtteile quer durch die Stadt waren betroffen.

Die falschen Polizisten nutzen meistens die Einbrechermasche. Dabei erfolgt der Hinweis auf angeblich festgenommene Einbrecher, bei denen sensible Daten der jeweils Angerufenen aufgefunden worden seien.

In der Vergangenheit hatten die T√§ter bei diesen Telefonaten teilweise sogar auch versucht, das Vertrauen der √§lteren Menschen in teils langj√§hrig bekannte Sparkassen- oder Bankmitarbeiter zu sch√ľttern, meist mit der Behauptung, sie seien korrupt.

Die Anrufer behaupten immer, Geld und Wertgegenst√§nde seien in der Wohnung oder bei der Bank beziehungsweise im Schlie√üfach nicht mehr sicher. Es wird ein Abholer in Aussicht gestellt, der beides √ľbernehmen und in Sicherheit bringen soll.

Wichtige Hinweise zum Schutz vor falschen Polizisten:

   – Wenn die Polizei Sie anruft, erscheint niemals die Rufnummer 110
     im Display.

   РPolizeibeamte fordern Sie am Telefon nicht zur Über- beziehungsweise Herausgabe von Geld oder Wertgegenständen auf.

Рbefragen Sie am Telefon nicht zu persönlichen oder finanziellen Verhältnissen.
Schon gar nicht befragen Polizeibeamte Sie zu Ihren Geldverstecken.

– setzen Sie niemals unter Druck.

Рwarnen am Telefon nicht vor korrupten Bank- oder Sparkassenmitarbeitern, die es auf die Vermögenswerte auf dem Konto oder im Schließfach abgesehen haben.

Weiterhin gilt zum Schutz vor Telefonbetr√ľgern:

   – Seien Sie misstrauisch, wenn sich Anrufer am Telefon nicht
     selber mit Namen melden. Raten Sie nicht, wer anruft, sondern
     fordern Sie Anrufer grunds√§tzlich dazu auf, ihren Namen selbst
     zu nennen.

   – Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als
     Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht
     erkennen. Erfragen Sie beim Anrufer Dinge, die nur der richtige
     Verwandte/Bekannte wissen kann.

   – Lassen Sie sich nicht dr√§ngen und unter Druck setzen. Nehmen Sie
     sich Zeit, um die Angaben des Anrufers zu √ľberpr√ľfen. Rufen Sie
     die jeweilige Person unter der Ihnen lange bekannten Nummer an
     und lassen Sie sich den Sachverhalt best√§tigen.

   – Wenn ein Anrufer Geld oder andere Wertsachen von Ihnen fordert:
     Besprechen Sie dies mit Familienangeh√∂rigen oder anderen Ihnen
     nahe stehenden Personen.

   – √úbergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen wie Schmuck an
     unbekannte Personen.

¬†¬† – Legen Sie einfach auf, nur so werden Sie den Betr√ľger los.


√Ąrger mit Pfandbon bei Discounter in Hamm

Die Lidl-Filiale im Hamburger Stadtteil Hamm. Foto: FoTe Press

(mr).¬†Das leidige¬†Thema Pfandbon. Wie oft hat Ihre Hamburger Allgemeine Rundschau schon dar√ľber berichtet, dass Kunden an der Kasse abserviert werden, weil sie einen Bon aus vergangenen Wochen, Monaten oder gar Jahren abgeben und quasi um ihr Pfandgeld geprellt werden. K√ľrzlich ist es wieder zu so einem Vorfall gekommen. Der Ort: Die Lidl-Filiale am H√ľbbesweg im Stadtteil Hamm.

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